83) Postkarte vom City-Center im Speckmantel

Wie das immer so ist mit den Liegenschaften und Ländereien, sie verlangen halt Aufmerksamkeit, Pflege und Instandhaltung. Diesmal war es die Wochenend-Villa im Berliner Süden, die dringend nach Reparatur des Daches schrie und anschließend nach drei Eimern schwarzen Goldes (a.k.a. Dachlack).

Ebenso die historische Zimmerdecke darunter, die vom Wasserschaden befreit und wieder an ihr Vorbild der sixtinischen Kapelle herangeformt werden wollte. Und da ja bekanntermaßen überall Personalmangel herrscht, durfte ich halt selber ran.

Drei Arbeitsansätze waren nötig. Während mich am Samstag noch die Gattin begleitete und wir für die Fahrt den Rolls Royce wählten, stand mir der Wagen am Sonntag und Montag nicht zur Verfügung und ich probierte mal wieder etwas unstandesgemäßes … ich fuhr mit dem … ÖPNV.

Und siehe da. Es war ein Genuss. Zum einen weil ich schon 08:00 auf den Beinen und damit kaum „Volk“ auf den Straßen, Plätzen und Schienen unserer wunderbaren Hauptstadt unterwegs war. Zum anderen weil es echt flott ging und mit 4 EUR für ein ABC-Ticket auch ein echtes Schnäppchen war. Und obendrauf, gab‘s noch einen kleinen Fußmarsch vom Bahnhof zum Anwesen. Da kannst‘de nich‘ meckern!

Hier ein paar Eindrücke vom morgendlichen Alexanderplatz:

Und hier Schnappschüsse entlang der Wegstrecke zur Villa:

Und als die Arbeit getan war, konnte ich sogar noch etwas paddeln:

Ich glaube, ich werde mir das Deutschland-Ticket anschaffen, und dann mein Höhlen-Office gelegentlich in ein Green-Office verwandeln.

Dit mach‘ ick.

62) Postkarte aus der Ostprignitz – Vol 2

Zuletzt waren wir im >Juni 2021 in der Gegend. Da ging es uns noch um Flucht aus dem Homeoffice, stattdessen Arbeiten im Greenoffice, zusammen mit der XX des Hauses. Spike Proteine bestimmten die Nachrichten. Diesmal aber blieb der Laptop und die XX zu Hause und ich verbrachte zwei Tage mit XY-Wesen dort. 

War sehr nett, aber bitte nicht weitersagen:

Eigentlich hatten wir ja diese olle Hütte hier gebucht, aber das WLAN war etwas dünn, die Musik auch und es gab keinen Kühlschrank.

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Obwohl die Gegend eigentlich schon gut erschlossen ist, muss ich mal festhalten. Es gab sogar überall Zugang zu Clouds.

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Also machten wir uns mit XX-Zweirädern auf den Weg, wir hätten vielleicht etwas mehr Bike Proteine benötigt. Wir Menschen fliegen zwar ins All, aber das blöde Steißbein haben wir immer noch. Vermutlich werde ich die nächsten 3 Tage nicht laufen können.

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„Fisch muss schwimmen“, so heißt es. Und es ist gut, wenn man solche Sprüche weiß. Prost!

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Die Fische der Gegend heißen alle Luca und tragen Schuppen im QR-Muster. Wie aus längst vergangenen Zeiten.

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Paddeln kann man auch sehr schön, man sollte nur nicht so arrogant sein, auf die Steueranlage zu verzichten und noch noch freiwillig den Steuerplatz übernehmen. Ich fühlte mich wie Popeye … nur ohne Spinat.

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Zum Abend wurde es dann ganz chillig.

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War schönt mit euch M. und O. !

Die nächste Postkarte folgt hier aus dem hohen Norden, auf der Suche nach Elsa, Anna, Olaf, Kristoff und Jens.

Bin schon ganz aufgeregt …

ICH WERDE IN EIN FLUGZEUG STEIGEN … 🙂
OAHHHHHH!

Andere Postkarten aus der Ecke:

46) Postkarte aus dem Barnimer Land

Am Wochenende haben wir mal unser Höhlen-Office verlassen. Statt Teams, Zoom und Skype, gab es Luft, Heide und Fontane.

Die Sonne hatte zwar keinen Bock mitzukommen, trotzdem war es eine gute Gelegenheit, dass ganze Corona-Geschehen für den Moment zu vergessen. 

Ein paar Eindrücke:

 

Zum Ende der Tour hatte Corona uns dann doch wieder eingeholt. Mit viel mehr Abstand und Respekt! Also AHA+L+C+R. Klaro?

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39) Postkarte aus der Schönower Heide

Tja, wenn man dieser Tage also „weniger weit weg“ kann, dann muss man halt „mehr nahe hin“. Klingt doof, ist aber so. „Naherholung“ hieß das früher mal, bevor die ersten begannen, für 30 EUR nach London zu jetten.

Also machten wir am Wochenende einen Abstecher in die Schönower Heide im Berliner Norden. Knapp 100 Jahre als Militär-Übungsgelände genutzt, kann es sich nun wieder etwas erholen und ermöglicht tolle Bilder im Frühherbst. Wälle, Gruben und Gräben sind vereinzelt noch sichtbar und man sollte auf den Wegen bleiben. Bloß gut, dass diese Zeit vorbei ist.

Aber seht selbst:

Weitere Postkarten, auch von weiter weg, gibts hier