Dass ich auf dem Weg zum Sportplatz hin und wieder einen Fuchs auf der Straße sehe, bringt mich längst nicht mehr aus dem Trab. Doch während die Tiere früher eher an den Häuserwänden entlangschlichen oder zwischen den Autos hindurchschlüpften, scheinen sie inzwischen all ihre Scheu verloren zu haben. Sie tollen gemeinsam über den weiten Kunstrasen, chillen auf dem Kinderspielplatz oder spazieren zu zweit über den Gehweg und schauen mich dabei erstaunt an. Bei uns im Viertel gibts Grünanlagen, offene Höfe und ausreichend Unterschlupf … und sicher auch eine leckere Maus … oder ein Stück Pizza.
Der Tisch ist reich gedeckt, da muss der Fuchs und seine Sippe nicht mehr durch’s sandige Brandenburg stromern. Die schlaue Familie Reineke scheint angekommen, gehört damit zum Stadtbild.
Mal gucken wo das wohl noch hinführt:
- Irgendwann schmeißen sie sich vor mich und wollen am Bauch gekrault werden.
- Beantragen Teilzeit und im Anschluss gleich noch die Fuchs-Sozialhilfe.
- Kleben sich fest und setzen einen beleuchteten Fußüberweg durch.
- Besetzen einen Fuchsbau und erklären ihn zur Republik.
- Koalieren mit den Hasen und gründen eine Partei.
Na dann gute Nacht … Fuchs und Hase … 😉



























