Ein Grenzübertritt nach Nordirland (UK) steht an, also wird es Zeit für eine vorerst letzte Postkarte aus Irland. Diese deckt den Westen der Insel ab, also im Wesentlichen die Counties Galway, Mayo, Sligo, Leitrim und Donegal.
In der Stadt Galway war ordentlich was los. Fußgänger-Zone, Kunstfestival, Straßenmusik und Pub an Pub.



Ein Großindustrieller und Politiker Mitchell Henry und dessen Ehefrau Margaret Henry hatten sich einst eine kleine Hütte am Kylemore-See gebaut. Nix besonderes, nur ca. 70 Räume auf rund 3.700 m², ein bissel grün von 3,4 Hektar hatten sie auch nebenan im Walled Garden.
Kurz darauf verstarb die gute Margaret auf einem Urlaub in Ägypten … wie ich auch immer sie im Jahr 1874 dort hingekommen ist.



Während die ersten beiden Wochen auf der irischen Insel sehr warm und trocken waren, wollte die dritte Woche das wohl wieder aufholen. Aber so ist das nun mal und trotzdem hat die Landschaft ihren Reiz. Mich hat schon erstaunt wie bergig Irland dann doch ist.



Auf den Diamond Hill kann man hochwandern. Anspruchsvolles Gelände, oben bei 400m dann feucht und windig. Aber wer hoch klettert, muss auch wieder runter. Nun ja, Kniescheiben sind noch drinnen.



Autofahren macht Spaß, nach ein paar Tagen hat man sich wieder an den Linksverkehr gewöhnt. Besonders im Hinterland können die Straßen aber schnell eng werden und hinter jeder Kurve droht ein entgegenkommendes Auto oder Traktor mit Überbreite. Dann muss halt einer zurück zu einer breiteren Stelle oder man fädelt sich mit angeklappten Spiegeln aneinander vorbei. Auf jeden Fall habe ich in den drei Wochen vielen Autofahrern gewunken.



Irland hat ca. 5,5 Mio Einwohner (30% allein in Dublin), zusätzlich 4 Mio Schafe und 6,5 Mio Rinder. Man trifft also unterwegs eher auf Vierbeiner. Meistens auf abgezäunten Weiden, gern aber auch mal am Straßenrand oder wenn sie als Herde ungebremst aus einer Grundstückseinfahrt pesen … und mir vor‘s Auto rennen. In Irland sollte man immer einen Fuß auf der Bremse haben.



Heute wurde das Wetter dann wieder deutlich freundlicher. Hier am Murder Hole Beach (meine Güte was für ein Name … schwimmen ist verboten), am Fanad Head Leuchtturm oder am Ballymastocker Beach.



So, das war‘s nun, vielen Dank Republik Irland, hast mir gut gefallen, morgen geht‘s weiter auf die Zielgeraden nach Nordirland.



















































