Und schon wieder steht ein Grenzübertritt an, aber vorher soll es noch eine kurze Postkarte aus Lettland, und zwar den Regionen Latgale und Vidzeme sein.
Und los geht‘s
Latgale so nennt sich die Region im Osten, hat eine eigene Sprache und grenzt an Weißrussland und Russland. Also bei Kreisverkehren immer schön aufpassen, wohin man abbiegt.
Latgalle hat alles zu bieten für Leute, die mal ein bisschen Ruhe haben wollen. Entweder liegt es am Reiseziel oder noch am Reise-Monat Juni, aber an vielen Orten bin ich total allein. Und das war wirklich herrlich. Und Latgale ist etwas für Menschen, die gerne Autofahren und auf dramatische Himmel stehen.
Die Region Vidzeme, mit der Stadt Cēsis hatten es mir sehr angetan. Hier ein Rundgang durch Cēsis mit Bauten aus allen möglichen Epochen und auch mit entsprechender Geschichte dazu. Sehr nett hier.
Für den Gauja-Nationalpark um die Ecke sollte man zwei Tage einplanen. Lohnt sich wirklich.
Am Tag 1 noch etwas schattig und auch mal regnerisch.
Am Tag 2 dann mit bombastischen Wetter und typischem „Nord-Ost-Europa“-Licht. Gibt es das? Oh, das gibt es.
Aber kurz hinter Cēsis, stoppte ich noch an den Sietiniezis Felsen. Früh am Morgen und wieder war ich ganz allein. Wunderbar.
Und weiter ging es, mit ein paar Stopps, durch Vidzeme in Richtung Estland.
Durchfahrt durch Seda, eine sowjetische Planstadt aus 1954. Es sieht so aus, als wären sie gestern erst abgereist. Das zieht mich runter, ich steige nicht aus und fahre gleich weiter.
Bye Bye Lettland, hast mir echt gefallen, aber ich komme ja bald, habe noch Pfandbons in der Tasche 😉
Und wenn ihr euch fragt, was ich hier mache … eat this
Der nächste Grenzübertritt steht an. Also wird es Zeit für die zweite Postkarte von meiner großen Tour. Diesmal kommt sie aus Litauen und zwar aus der Gegend Dzūkija (im Süden), der Hauptstadt Vilnius und aus einer Ecke namens Aukštaitija (im Westen).
Viel schreiben mag ich gar nicht, auf Postkarten ist bekanntermaßen nicht viel Platz. Außerdem gibt’s genügend Reise-Blogs, die können das viel viel besser.
Also los gehts:
Druskininkai
Mein erstes Quartier lag in Druskininkai, ein schnieker und moderner Kurort an der Memel, mit viel Natur und Joggingstrecken und Radwegen und man sieht auch zunehmend russischen Einfluss und schöne Holzhäuser, die man sonst nur aus Filmen kennt.
Unweit von Druskininkai gibt es den Grūtas-Park, eine Grünanlage voll kommunistischer Skulpturen, die man hier gesammelt hat, nachdem sie Anfang der 90-er von den Sockeln gesägt und gestoßen wurden. Eine kleine Zeitreise, zum großen Glück mit Rückfahr-Ticket ins Hier und Heute.
Aber es gibt nicht nur Abbildungen der damaligen Größen … wahnsinnigen sondern auch ein paar Gerätschaften und Kunst aus dem sozialistischen Alltag. Wer noch ein paar Brocken Russisch kann ist leicht im Vorteil.
Auf der Fahrt von Druskininkai in Richtung Trakaj, kann man immer mal wieder anhalten. Es gibt alte Dörfer, tolle Landschaft, auch gern mal Schotter-Piste wenn man will, das ein oder andere Massengrab aus dem Holocaust (nicht abgebildet) und eine mächtige Wasser-Burg in Trakaj.
Vilnius war sicher das Highlight auf dem bisherigen Trip. Ich lade nur ein paar Bilder hier hoch, sonst ist der Speicher ruckzuck weg.
Vilnius kann wunderschön alt sein und bestens in Schuss.
Aber Vilnius beherrscht eben auch die neuen Dinge und bringt echt Lebensqualität. Parkanlagen, Radwege, Ufergestaltung und selbst die Wolken, die haben sie echt drauf. Und auch politische Statements bringen sie im Stadtbild unter. Zwei könnt ihr hier finden, in diesem Wimmelbild … Vilniusbild. Berlin, da kannst du dir mal ein paar ganz ganz ganz dicke Scheiben von abschneiden. Oder besser doch nicht, sonst bleibt ja nicht viel übrig und Berlin hat hier ja schon mal sein Unwesen getrieben.
Und nun noch ein paar Schnappschüsse von der Strecke Vilnius (Litauen) nach Daugavpils (Lettland), hat viel geregnet, trotzdem nett.
Kontraste gibts hier an jeder Ecke.
Übergänge gibts hier auch, man muss nur aufpassen, dass man immer den richtigen nimmt.
Und wenn ihr euch fragt, was ich hier mache … eat this
Mensch, jetzt bin ich schon gute sieben Tage auf großer Fahrt und habe noch keine Postkarte abgeschickt. Yep, aber erstens bin ich im Urlaub und zweitens gab es Gründe. Gute Gründe. Aber nun ein paar Eindrücke der ersten Woche meiner fünf-wöchigen „Nordpolen-durchs-Baltikum-bis-hoch-nach-Helsinki-und-ähnlich-zurück-Reise“. Ich will eigentlich gar nicht so viel schreiben und wenn ich sonst auf der Jagd nach Skurrilitäten bin, wirds diesmal eher beschaulich und … schön. Am Ende gibts ein Fazit und ein paar Beobachtungen … Cliffhanger
Świnoujście und Szczecin
Kołobrzeg und Ustronie Morskie (hier wirds mal kurz etwas skurriler)
Bei Łeba fressen sich 40 Meter hohe Dünen in den Wald hinein … sehr beeindruckend … man läuft quasi auf dem Wald und manchmal lugt noch eine Baumspitze hervor. Crazy
Die eher neuere Stadt Gdynia kommt im Wesentlichen mit Hafen daher und allerlei Gebooten.
In Chmielno (in Kaschubien), endlich die Motive, die ich suche. Wasser, Weite, Licht.
Und dann endlich Gdansk, steht schon so lange auf der Liste. Tolle Stadt, lohnt sich!
Und dann geht es weiter in die Masuren … was auf der Liste noch höher stand. Mein Highlight bislang.
Tag 1: Mikołajki und der Süden
Tag 2a: Wilczy Szaniec a.k.a. „Wolfsschanze“
Sehr interessante Anlage und Ausstellung. Viele Bunker sind noch gut „erhalten“ und es ist auch auf eine gewisse Weise beeindruckend, aber genauso absurd und erschreckend was dort in dieser Zeit so abging. Dass sich der Hitler dort quasi über 800 Tage eingeschlossen hat, erklärt einiges. Wenn er nicht schon vorher irre war, dann wurde er es dort.
Tag 2b: Mikołajki und der Norden
Nach dem Bildungsprogramm möchte ich einfach nur fahren. Langsam. Auf und ab.
Und nun gehts weiter nach Osten. Morgen fahre ich nach Litauen. Ich bin schon etwas aufgeregt …
Melde mich.
Anmerkungen:
Punkt 1: in meinem Kopf war Polen irgendwie als „Hinterhof“ von Deutschland abgestempelt, bisschen B oder C-Klasse und dann natürlich auch diese üblichen Schubladen von wegen Kriminalität und Auto-Klau. Hier möchte ich in meinem Kopf und auch gegenüber euch Lesern einiges gerade rücken. Ich bin 1.800 km durch den nördlichen Teil Polens gefahren, größtenteils Landstraße. Alles ist Tipi-Topi in Schuss. Wohnhäuser, Schulen, Fußwege, Radwege, Zebrastreifen, so als wären die Bauarbeiter erst gestern abgerückt. Die Menschen sind freundlich, offen und wenn wir sprachlich nicht zueinander finden, dann machen wir das halt mit Hand und Fuß, so wie überall auf der Welt. Es fehlt hier an nichts und es scheint hier bergauf zu gehen. Jeder der Norddeutschland mag, oder auch Schweden, Holland oder Dänemark ist im nördlichen Teil Polens bestens aufgehoben
Punkt 2: Die Mehrheit der Menschen hier ist … weiß. Ihre Hautfarbe meine ich. Klingt blöd, ist aber so. In den Orten gibt es durchaus mal einen Kebab-Imbiss oder Barber-Shop, aber das war es dann auch. Ich habe auf der Straßen einige Audio-Formate über Polens ältere und jüngere Geschichte gehört und kann ein Verständnis dafür entwickeln, dass sich Land und Leute erst einmal selber wieder finden wollen … aber trotzdem Leute … ein bisschen mehr Öffnung muss schon sein.
Punkt 3: Und hier muss ich wirklich mal schimpfen. Um mir das Leben etwas zu vereinfachen und weil mein Navi im Auto schon etwas veraltet ist, habe ich im wesentlichen mit der großen Daten-Krake G***** navigiert. Und es ist schon echt dreisst, wenn ich ich mir mühe gebe die Städtenamen in Polnisch einzugeben, um sie dann sofort in ihren altdeutschen Namen aufgelöst zu bekommen. Das ist vorbei man, vorbei …
Also hier in dem Blog-Post bekommt ihr sie auf Polnisch.
Und wenn ihr euch fragt, was ich hier mache … eat this
Zum Pfingstwochenende hat es mich nachLimburg, Wallonien und Flandern verschlagen. Häh? Wollte der nicht in die entgegengesetzte Richtung? Ja stimmt schon, ich breche bald nach Nord-Ost auf, aber es gab gute Gründe auch noch mal kurz im weiten Westen „Hallo“ zu sagen.
Nach Maastricht und Umgebung sollte es gehen, Wohnmöglichkeiten für Studenten ausloten. Vielleicht noch mit Abstecher nach Brüssel, Antwerpen oder Lüttich, wenn der straffe Zeitplan es zulässt.
Der weite Westen hat seinen Namen zu Recht bekommen finde ich, denn von Berlin aus gefahren, ist er weit weg. Arschweit. So weit, dass man bei Ankunft gern neue Sitzknochen montieren möchte.
Aber gut … nach neun Stunden anjekommen, müssen wa‘ halt och wat draus mach’n.
Maastricht
Sehr nett, könnte man glatt anfangen zu studieren … wenn die schwierige Wohnungssuche nicht wäre.
So schlafen Holländer
Ausflug nach Antwerpen in Belgien, sehr nett
Und dann natürlich noch Brüssel … weil ich Europa gut finde!!
Eine Postkarte von Madeira soll es schon noch geben. Schließlich war ich nun vier Wochen auf der Insel … und habe damit das schlimme, graue, glatte, kalte Wetter in Berlin fast übersprungen. Außerdem ist es langweilig auf dem Flieger. Kein Internet, kein Film, Podcasts habe ich, aber die machen mich müde, wenn ich sitze. Zumindest konnte ich der charmanten Begleitung eine Sitzreihe vor mir signalisieren, dass sie doch bitte mal Airdrop anmachen soll. So können wir uns wenigstens Textnachrichten schreiben und gegenseitig das Leid klagen.
Aber zurück zur Postkarte
Der Pargue Florestal do Pico das Pedras liegt etwas abgelegen, aber es gibt einen „Wanderweg für alle“ (Um caminho para todos) dort. Das klingt mir und meinem Knöchel sehr inklusiv, also watscheln wir den einmal hin und wieder zurück. Auch hier war alles super grün, fast schon tropisch.
Im Posto Florestal do Fanal (Fanal Forest … Nebelwald), gibts Uralte, mit Moos bewachsene Bäume … und Nebel … also die anderen 364 Tage im Jahr. Gleichzeitig fand ein 20 km Trail Run statt, bis runter nach Porto Moniz statt. Beim Anblick das Strecken-Profils und nach kurzer Rücksprache mit den Knien, habe ich dankend abgelehnt.
Die Stadt Funchal, als zweite Base, hat mir auch gut gefallen. Einziger Nachteil: Sie ist recht bergig und für‘s Jogging eines Flachland-Indianers nicht so geeignet. In der Altstadt gibt es Geschäfte mit schönen alten Beschriftungen. Ich lade die mal hier in schwarz/weiß hoch, da kommen die besser rüber, hoffe ich.
Die Sisi aus Österreich hat hier wohl auch mal überwintert, kein Scheiß. Für sie muss das ja eine halbe Weltreise gewesen sein. Heute legen die Leute einfach mit ihrem Hausboot hier an. Männer sollten an der Paz e Liberdade etwas aufpassen, könnte unangenehm werden.
Ein letzter Marsch runter ans Wasser und dann fuhr uns noch mal der Nachbau der Santa Maria vor die smarte Flinte. Wenn man das Schiff so fahren sieht, scheint es noch unglaublichlicher, dass die Männer damals wirklich über den Atlantik sind. Wahnsinn. Sie auch hier —> 740) Größe allein ist nicht alles
Alles in allem ein tolle Zeit, viel gearbeitet aber auch wirklich viel gesehen.
Screenshot
Portugal hat sich auf meiner Liste der möglichen Ruhesitze weiter nach oben gearbeitet.
Und weiter geht’s mit ein paar Schnappschüssen von Madeira. Ich habe das Quartier von Machico nach Funchal gewechselt. Hier geht es schon etwas trubeliger zu, aber immer noch viel entspannter als in der hippen Haupstadt daheim. Die dritte Woche habe ich Urlaub, Verstärkung aus der Heimat rückt an, die vierte Woche findet dann wieder hauptsächlich vor dem Rechner statt.
Zunächst ging es zum Caminho da Ribeira Grande im Norden der Stadt. Ein leichter Wanderweg führt vom Parkplatz dort zum Aussichtspunkt Balcões, der Blick auf die großen Berge der Gegend bietet.
Im Nordosten der Insel ging es den Levada do Caldeirão Verde entlang. Ein „mittelschwerer“ (… na ick weiß ja nich‘ …) Wanderweg entlang einer Levada, manchmal eng an der Felswand und dann noch durch vier stockfinstere Tunnel. Und dann das alles wieder zurück. Alle Ur-Ängste wurden dabei bedient. Enge, Höhe, inklusive der Befürchtung, mir den Kopf zu stoßen, mit dem Fuß umzuknicken und mich der Länge hinzuschmeißen. Levada‘s sind ganz typisch für Madeira, ein ausgeklügeltes System von Bewässerungsgräben, die das Wasser von den Bergen herableiten. Das kalte Wasser eignet sich auch wunderbar zum Kühlen des Knöchels.
Im Norden der Insel, in Porto Moniz, gibt es Wind, Wetter und Wasser von allen Seiten, natürliche „Pools“ und ein interessantes Arrangement aus Heliport und „kopfhängende“ Pflanzen.
Auf den 1,810 m hohen Pico del Arieiro führen zwei tolle Bergstraßen. Wir fuhren den Caminho Florestal das Serras de Setor António (eher eine schmale Forststraße, manchmal geschlossen) hoch auf den Berg (12°C und Winde wie auf dem Mt Everest) und dann die etwas breitere wieder E103 runter über Monte nach Funchal. Spektakuläääääär und was für Papa‘s, die gern Auto fahren.
Das verträumte Porto da Cruz ist was für Surfer und Aussteiger. Nur Jogger am Strand ziehen den kürzeren, er ist nur gute 100 Meter breit. Aber es gibt noch einen zweiten Strand, der etwas mehr Bewegung und Ausblick erlaubt.
So, das soll es mal für den Moment gewesen sein. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
Wie schon im Beitrag >Insel Office 3 erwähnt, bin ich aus dem schmuddeligen, dunklen, kalten Berlin zum Arbeiten wieder auf eine Insel geflüchtet. Diesmal sollte es Madeira sein.
Meine Base ist in Machico. Nettes Städtchen am Hang, nicht mal 20.000 Einwohner, hat aber alles was man braucht. Alles geht eine Nummer langsamer vonstatten, weniger aggressiv, es ist deutlich sauberer und mit 18°C natürlich auch wärmer.
Und falls man als Großstädter Entzugserscheinungen nach urbanem Flair kriegen sollte, kann man seinen Hunger danach hier trotzdem stillen. Man muss nur viel länger suchen.
Hipster-Bärte laufen mit riesigen Vapes durch die Stadt, Street Art (die Jugend war es), Bausünde, Leih-Fahrräder und Hausstände die open air zum Verkauf stehen.
Nicht weit von Machico kommt man zum östlichen Ende der Insel und kann über die Ponta de São Lourenço (a.k.a. Irland) wandern. Wirklich beindruckend und man kann einen halben Tag da verbringen. Da war nichts skurriles zu entdecken, trotzdem schön und gewaltig …windig.
Am Samstag ging es zu Fuß in den Nachbar-Ort Caniçal. Gemäß Karten-Dienst nur 1,5 h über den Berg … laut KI war der einberechnete Laufabschnitt durch einen Tunnel nicht relevant für uns, weil es wohl eine Alternative entlang der Levada do Caniçal (das sind antike Wassergräben). Also ging es zunächst steil bergauf, dann kam der besagt Tunnel, der angeblich „für uns nicht relevant ist“ und dann gin es es auf der anderen Seite wieder bergab Caniçal. Zwischendurch fragte ich mich, was wohl besser wäre. Wenn die Hacke hinten durch den Schuh bricht oder vorn die Zehen zu sehen sind. Das Tunnel-Erlebnis war so lala. Es war gefährlich, aber selbst kleinste Autos produzieren einen Höllenlärm, und ein portugiesischer Voll-Honk machte sich einen Spaß, indem er mit seinem alten Diesel Vollgas gab und den ganzen Tunnel in einen Räucherofen verwandelte. Obrigado du Blödmann.
Westlich von Machico liegt der Flughafen der Insel. Der ist dahingehend besonders, weil der Rundway a) am Strand liegt b) auf Stelzen gebaut wurde c) wunderbar erreichbar und einsehbar ist d) spektakuläre Anflüge bietet, wegen des Windes e) häufige Warteschleifen und Durchstarten erfordert … und Piloten ein besondere Lizenz brauchen.
Die Fluggäste dieser Lufthansa Maschine haben besonders viel Experience für ihr Geld bekommen und der andere Flieger der TAP hat dann erst mal einen anderen Flughafen auf Porto Santo angeflogen.
Am Sonntag ging es zu Fuß nach Santa Cruz. Eigentlich nur 1,5 Stunden zu Fuß, aber um nicht in einem Tunnel oder auf der Schnellstraße zu landen, sind wir „oben rum“ … nun ja 2,5 Stunden waren es dann. Aber von „da oben“ hatten wir guten Blick auf den Flughafen.
Santa Cruz ist ein kleiner Ort, ganz nett, am besten ist der steinige Strand, dann von da kann man die Anflüge bestens beobachten.
So, morgen muss ich wieder ran an die Tasten .. dem Herrn Merz aus der Krise helfen … mann oh Mann.
Nein, es war weniger Zufall, sondern eher ein Unfall, der mich über den Jahreswechsel nach Fischland Darss teleportiert hat. Allein. Aber nicht einsam.
Und so hatte ich also wunderbare Wintertage mit blauem Himmel und Sonnenschein, ein bescheidenes Silvesterfest mit wenig Krach und Dreck und danach zwei eher regnerische Tage, um zu …
reflektieren und rekapitulieren,
notieren und akzeptieren,
sortieren und strukturieren,
orientieren und positionieren,
reorganisierenund priorisieren.
Und
Fisch dinieren
Körper trainieren
Podcasts konsumieren
…
Guten Start ins Jahr 2026 „ieren“seits und du lieber L. komm bald wieder auf die Füße!
Im Oktober / November zog es mich gleich zweimal an die Küste.
Für‘n „bisschen gucken“, Familientreffen und Musik.
In Stralsund traut man seinen Augen nicht, wenn man aus der Kneipe kommt.
In Wieck bei Greifswald liegt Standup Paddling nun auch voll im Trend. Und der Trend „bekloppte Sicherheits-Schlösser an Geländer hängen“ auch. Aber mit System.
Die Elektro-Musiker von Kraftwerk waren zu Gast in Rostock und feierten 55-jähriges Band-Jubiläum.
In Warnemünde ist die Mittel-Mole endlich durchgängig begehbar und eröffnet neue Perspektiven.
Bis dann eine gigantische Wolkendecke heranzog.
In Nienhagen rätseln die Bäume mal wieder, wer wohl als nächster dran ist.
Anders als die anderen Kinder Deutschlands lernen die Kinder hier recht früh, bloß nicht immer auf wem Weg zu bleiben.
Denn manchmal ist der Weg einfach weg.
Auf diesem Wege, schönen zweiten Advent … uuups …. schon ? … war nicht erst Ostern?
Getreu den Statuten dieses Blog hier, war ich sozusagen im T.Forest. Dort, wo auch schon die Herren Luther und Bach unterwegs waren. Nur halt nicht zur gleichen Zeit.
Hier links die Geburts-Hütte von Johann-Sebastian und rechts der Workshop vom Martin.
Der Fensterbauer der Familie Bach, hatte wohl zu viel Met getrunken, aber als das schiefe Fenster aufgefallen war, war das Haus schon fertig und dann war immer keine Zeit … wie es halt so ist mit hochtalentierten Kindern.
Die Gastronomie Eisenachs zeigt sich weltoffen …
Der Einzelhandel brummt so vor sich hin…
Und auch hier ist der Wohnungsmarkt erheblich unter Druck. Man muss halt nehmen was man kriegen kann.
Die Schäden der großen Pulverexplosion im Jahre 1810 sind immer noch nicht behoben.
Doch nun wurde ein Arbeitskreis gegründet, der den Weg zur Bildung einer Kommission ebnen soll, die dann wiederum das Vergabeverfahren auf europäischer Ebene vorbereiten wird, um dann hoffentlich noch vor dem 1000-jährigen Stadtjubiläum erste Untersuchungen für mögliche Sanierungsarbeiten an dieser denkmalgeschützten Fassade erwägen zu können.
Tja, und ringsherum gibt‘s halt Hügel und so. Und viele bunte Blätter.