139) Postkarte von Madeira – 2

Und weiter geht’s mit ein paar Schnappschüssen von Madeira. Ich habe das Quartier von Machico nach Funchal gewechselt. Hier geht es schon etwas trubeliger zu,  aber immer noch viel entspannter als in der hippen Haupstadt daheim. Die dritte Woche habe ich Urlaub, Verstärkung aus der Heimat rückt an, die vierte Woche findet dann wieder hauptsächlich vor dem Rechner statt.

 

Zunächst ging es zum Caminho da Ribeira Grande im Norden der Stadt. Ein leichter Wanderweg führt vom Parkplatz dort zum Aussichtspunkt Balcões, der Blick auf die großen Berge der Gegend bietet.

Im Nordosten der Insel ging es den Levada do Caldeirão Verde entlang. Ein „mittelschwerer“ (… na ick weiß ja nich‘ …) Wanderweg entlang einer Levada, manchmal eng an der Felswand und dann noch durch vier stockfinstere Tunnel. Und dann das alles wieder zurück. Alle Ur-Ängste wurden dabei bedient. Enge, Höhe, inklusive der Befürchtung, mir den Kopf zu stoßen, mit dem Fuß umzuknicken und mich der Länge hinzuschmeißen. Levada‘s sind ganz typisch für Madeira, ein ausgeklügeltes System von Bewässerungsgräben, die das Wasser von den Bergen herableiten. Das kalte Wasser eignet sich auch wunderbar zum Kühlen des Knöchels.

Im Norden der Insel, in Porto Moniz, gibt es Wind, Wetter und Wasser von allen Seiten, natürliche „Pools“ und ein interessantes Arrangement aus Heliport und „kopfhängende“ Pflanzen.

Auf den 1,810 m hohen Pico del Arieiro führen zwei tolle Bergstraßen. Wir fuhren den Caminho Florestal das Serras de Setor António (eher eine schmale Forststraße, manchmal geschlossen) hoch auf den Berg (12°C und Winde wie auf dem Mt Everest) und dann die etwas breitere wieder E103 runter über Monte nach Funchal. Spektakuläääääär und was für Papa‘s, die gern Auto fahren.

Das verträumte Porto da Cruz ist was für Surfer und Aussteiger. Nur Jogger am Strand ziehen den kürzeren, er ist nur gute 100 Meter breit. Aber es gibt noch einen zweiten Strand, der etwas mehr Bewegung und Ausblick erlaubt.

So, das soll es mal für den Moment gewesen sein. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

 

<— 138) Postkarte von Madeira – 1


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