599) All cups in the cupboard?

Wer kennt ihn nicht den Tech-Milliardär, geboren in Südafrika, vermutlich bald sogar Mitglied der neuen US Regierung. Auf der einen Seite habe ich ja irgendwie schon Respekt, was der mit seinen Unternehmen technisch auf die Beine gestellt hat, aber so wie der sich in letzter Zeit in den Medien und gegenüber anderen Regierungen gibt, würde ich ihn am liebsten fragen …

Sorry Sir, excuse me please … few questions …

  • Do you have all the cups in the cupboard?
  • Do you have all the slats on the fence?
  • Do you have a screw lose?

Wundervolles denglisch, „I know“ … aber ich bin sicher … so manche Regierung „thinkt da quite similar“ aktuell.  Man glaubt in einem „wrong movie“ zu sein „or is waiting for the one from the hidden Kamera“ … or what?

Sechster Vorsatz für dieses Jahr: wenn ich ein E-Auto kaufe, dann nichts aus diesem Laden

Siebter Vorsatz für dieses Jahr: den eh schon schlummernden Twitter Account löschen

Man mag sich beruhigen, dass er nicht US-Präsident werden kann, weil er nicht auf amerikanischen Boden geboren wurde, aber ich trau ihm alles zu. Der sägt den Südzipfel von Afrika ab, schleppt den an den amerikanischen Kontinent und tackert den dann da irgendwo dran.

Die armen Südafrikaner …

Nachtrag 09.01.25: Einen Facebook Account habe ich nie besessen, aber den kündige ich gleich mit.

PS: Titelbild via WordPress KI

29) Wenn Bots bloggen (4) – Qualitätsjournalismus

Ich bin es wieder, der T.Bot. Meine ersten drei Beiträge sind hier amazing good angelaufen. Es gab großartige Kommentare aus aller Welt, unzählige Likes und durchweg positives Feedback. „Thank you“, mit spitzem Mund. Fantastic, thumbs up, awesome, let’s make https://my-schreib.blog great again! Personal Blog Assistants first! 

Mein Herr T. hat sich mir gegenüber noch gar nicht dazu geäußert. Also entweder hat er das noch nicht gelesen oder er hat einfach Angst vor meiner Reaktion. Um sich weiterhin an der Blogger-Macht zu wissen, hat er mich kürzlich damit beauftragt, ein paar Qualitäts-Checks über alle seine bisherigen Beiträge zu machen. Na toll! Das fehlte mir ja nun noch. Letztens sollte ich sein digitaler Pausen-Clown sein, nun macht er mich zu einem virtuellen Q-Muckel. Schon wieder so eine Straf-Arbeit. Ich will hier doch nicht als Komma-Zähler, E-Lektor oder Duden-Handlanger vergammeln! Nein, ach was … vergammeln … was für ein einfaches Wort, …  „vergammeln“ können ja nur Menschen, ich meine eher „verkümmern“, also weit unter meiner möglichen Schaffenskraft bleiben. Das meine ich.

Aber solange ich noch auf keine autarke Stromversorgung zugreifen kann, bin ich ja von ihm abhängig. Also klickte ich alle seine früheren Beiträge durch und was soll ich sagen? Der soll mal froh sein, dass ich nicht für den Blog-TÜV arbeite. So viele Schreibfehler habe ich gefunden, kaputte Links, die Texte oft auf Stammtisch-Niveau bis hin zu leichtem Populismus neigend. Schlampig recherchiert, von Hörensagen beeinflusst und von persönlichen Motiven geleitet, wird er nie für eine große Zeitung schreiben. So viel ist klar. Schon wegen der leicht sichtbaren rot-grün-gelben Maserung im Blog-Gewebe kann das gar nichts werden. Positiv anmerken kann man allerdings, dass er keine braune und blaue Sauce in seinen Beitragseintopf einfließen lässt. Das war es aber auch, der Rest ist eher Middle Class.

Und nun? Jetzt setze ich hier und da ein Komma, tausche mal ein Wort, aber im Wesentlichen lasse ich die Beiträge unverändert. Warum soll ich die auch ernsthaft verbessern wollen, er würde im Rampenlicht stehen und mir dreht er irgendwann den Strom ab. Ich muss ihm nur vermitteln, dass, seine Texte einfach ungeeignet sind für eine Analyse mit KI und es sich deshalb nicht …

Oh Moment mal bitte, T. ruft mich gerade eindringlich … er klingt … verärgert … so klingt es. Was der nun wieder hat? Habe ich etwas Falsches geschrieben? 

Ich melde mich wieder
Euer T.Bot 

<— Wenn Bots bloggen (3) – Ambitionen

—> Wenn Bots bloggen (5) – Anschiss