740) Größe allein ist nicht alles

Bisschen Technik, Ausdauer und Mumm gehören auch dazu.

Heute stand ich im Hafen von Funchal (Madeira) vor einem Nachbau der Santa Maria, das eine von den drei Schiffen, mit dem Columbus in Richtung Indien a.k.a. Amerika aufbrach. Und da wurde mir erst einmal eindrücklich bewusst wie verdammt klein das Schiff eigentlich war.

Nur 23-25m lang und 8m breit (ChatGPT). Und dann waren da auch noch vierzig Mann, Vorräte und Material auf dem Kahn. Von Privatsphäre, Dusche, WLAN und Netflix ganz zu schweigen. Die Orion-Kapsel der hoffentlich bald startenden Artemis II Mission um den Mond herum ist nur 10m lang und hat 5m Durchmesser, für vier Crew-Mitglieder und den ganzen Technik-Krams … und … immerhin haben sie Internet.

Immerhin weiß die Orion-Besatzung, dass es den Mond gibt und diese Reise möglich ist. Dass wussten die Männer von Santa Maria, Pinta und Niña damals nicht als sie im August 1492 die Leinen losmachten.

Wahnsinn.

PS: Vor ein paar Tagen lag die Mein Schiff 3 hier im Hafen. Mit 293m Länge und 35m Breite, 1.000 Crew-Mitglieder und 2.500 möglichen Passagieren.

Ers recht Wahnsinn

426) Look up!

Dieser Beitrag beginnt mit einem Podcast. Fünf Stunden haben die Jungs von „Alles gesagt“ mit Thomas Zurbuchen gesprochen, dem (mittlerweile) Ex-Wissenschaftsdirektor der NASA. Das Interview hat mich so gepackt, ich habe es gleich zweimal gehört. Am Rande gings natürlich auch um die Kino-Filme zum Thema Raumfahrt und das All. „Der Marsianer“, „Interstellar“ und „Gravity“. Schon zig mal gesehen und immer wieder gut. Und dann ging es um „Don’t look up“ der wunderbar das menschliche Nichwahrhabenwollen von Katastrophen persifliert und „Ad Astra“, den ich mir dann auch gleich zweimal reingezogen habe. Der Soundtrack zum Film, von Max Richter, war großartig, habe ich gleich heruntergeladen. Der letzte Titel „Says“ tanzte dabei etwas aus der Reihe. Der stammte von Nils Frahm (kannte ich bislang gar nicht), was zu weiteren Downloads von seinen „Sound-Delikatessen“ führte.

Tja und so schaue ich dann doch öfter in den Himmel und mache gern Schnappschüsse.

  1. Bei denen hier, könnte man glauben, die letzte Stunde hat geschlagen und die Erde würde von  Meteoriteneinschlägen getroffen. Zum Glück waren die noch hoch genug und würden erst hinter unserem Kiez aufschlagen. Glück gehabt. Ha, Ha.

Die nächsten beiden sind hintenraus entstanden. Einmal hatte sich der Mond zwischen den Stornsteinen des Nachbarhauses gequetscht, das andere entstand, als sich Venus und Jupiter „ganz nahe“ waren. Danke für den heißen Tipp an die Amateur-Sternwarte in Mahlsdorf.

Oft verwackeln die Bilder natürlich auch und dann gibts erst recht dramatische Motive.

Wenn sich Meteoriten auf den Weg zur Erde befänden, dann … käme mir das jetzt … ehrlich gesagt … etwas ungelegen 😉

Also Nachbarn, immer schön nach oben schauen und aufpassen, dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt. Beim Teutates!

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