603) Algarvisch auf Wahlkampf

Mittlerweile befinde ich mich in der dritten Woche meines Insel-Office-Formats und bin an der Algarve gelandet. Hier ist kaum was los, wenig Touristen sind hier, das Wetter ist wechselhaft, ich kann neben der Arbeit auch was von der Gegend sehen. Natürlich folge ich auch den heimischen Nachrichten, dem Wahlkampfgetöse … und bin so froh und dankbar … weit weg zu sein.

Die „Ministerin für Familie, Kultur und Außenbeziehungen“ versorgt mich mit Fotos von Wahlplakaten im Kiez … und ich muss sagen, ich bin allergisch … quasi algarvisch … auf den Wahlkampf in Deutschland.

 

Der aufmerksame Beobachter hat sicher schon festgestellt, dass ein paar nennenswerte Parteien fehlen. Genau. Raus aus dem Rennen. Nich‘ mit mir.

Ääätsch!


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9 Kommentare zu „603) Algarvisch auf Wahlkampf

  1. Ich habe mir vor einigen Jahren eine Satellitenschuessel gekauft und darf jetzt kostenlos das deutsche Fernsehen empfangen. Da lernt man dann so einiges was man eigentlich nur aus der Technik kennt aber jetzt zur Politik in Deutschland gehoert. Das Wort heisst Brandmauer. Damit kann ich politisch gar nichts anfangen. Ich kann auch nichts damit anfangen dass eine Partei die andere als undemokratisch beschimpft. Fuer die Buerger sind Entscheidungen bei Sachfragen wichtig. Davon habe ich noch wenig gehoert. Was mich besonders stoert dass alle Parteien das Thema Volksentscheid ausgeklammert haben. Mit dem Thema waren die Gruenen einst Vorreiter. Ich erinnere mich noch daran dass es Befragungen ueber eine Geschwindigkeitbegrenzung auf Autobahnen gegeben hatte. Damals war die Mehrheit der Buerger fuer das Tempo 130km/h welches in den meisten Laendern Europas gilt. Jetzt konnte ich den Nachrichten entnehmen diese Politik der Gruenen hat sich geandert. Wirtschaftminister Habeck soll diese Forderung nicht mehr fuer noetig halten. Es scheint so dass alle etablierten Parteien darin uebereinstimmen das Volk sollte nicht bei Sachfragen entscheiden sondern es muss weiterhin bevormundet werden. Offensichtlich haben auch einige deutsche Unternehmen den gleichen Eindruck und haben sich fuer einen anderen Wirtschaftsstandort ohne politische Brandmauer entschieden. Wenn ich denn waehlen duerfte wuesste ich tatsaechlich nicht wen ich denn waehlen sollte. Wenn ich denn Mieter waere koennten es die Linken sein, aber ich wohne nicht zur Miete. Gruesse an die Algarve

      1. Als ich vor Jahren zum ersten Mal von der braunen Suppe hoerte fragte ich was das denn sei. Man sagte mir das sind die Nazis die haben braune Uniformen an. Seit dieser Zeit halte ich bei jedem Deutschland Besuch Ausschau nach Leuten mit brauner Uniform. Bis jetzt habe ich diese Leute noch nicht getroffen. Was nicht ist kann aber noch werden. Vielleicht gibt es schon eine Wach und Schliessgesellschaft die braune Uniformen traegt.

  2. Gruß nach Portugal, genieße die Zeit ohne Touris. Portugal hat uns besiegt, Glückwunsch! Im Handball. Parallel lief die Selbstzerstörung einer Partei mit einem Sauerländer an der Spitze – und die Beschädigung des ganzen Landes gleich mit. Halleluja, … nach meinem ursprünglichen Plan wäre ich noch in Fernost. Ich glaube, ich lerne Portugiesisch 🙂

      1. Es wird spannend aber der Wahlomat hilft bestimmt. Das habe ich zumindestens heute gelesen. Ansonsten ist es auch noch spannend zu sehen welcher Spitzenpolitiker die meisten Haare auf dem Kopf hat. Heute habe ich genau hingeguckt und die Merkel entdeckt.Die hat auf jeden Fall mehr zu bieten als der Scholz und der Merz.Auch hatte Sie Loesungen parat und sagte:“Wir schaffen das.“

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