Wenn wir diesen Wohlstand erhalten wollen, dann müssen wir mehr arbeiten, weniger krank sein und wir dürfen die Maloche nur noch verlassen, wenn die Mutter im Sterben oder das Kind in vollen Windeln liegt. Und das Ganze soll nicht nur „erhalten“ bleiben. Es soll auch noch wachsen. Wachstum, Wachstum. Ich kann es nicht mehr hören. Das einzige was Bitteschön nicht wachsen soll, ist der Pickel auf der Nase oder ein Tumor im Kopf.
Wachstum und Wohlstand werden als „gegeben“ inszeniert, als gäbe es keine anderen Wege ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben zu führen.
- Wenn wir beispielsweise mal nur 10% weniger Produkte und Services konsumieren, würden wir weit weg von irgendwelchen Mangelerscheinungen sein.
- Wenn wir nur 10% der Arbeit weglassen, weil sie völlig blödsinnig ist und nur deshalb gemacht wird, weil man sie schon immer gemacht hat.
- Wenn man die verbleibende Arbeit nur 10% effizienter erledigt, mit Maschinen und Computern automatisiert.
- Wenn man weitere 10% an Produkten nicht anschafft sondern mit der Community teilt.
dann komme ich alleine schon mit dieser Milchmännchen-Rechnung auf stolze 40% Arbeitsleistung, die man weniger arbeiten könnte.
Die Menschen haben doch nicht Dampfmaschinen und Supercomputer erfunden, damit sie weiterhin 40 – 50 Stunden die Woche ackern und sich dann noch vom querfinanzierten Regierungschef und dem fränkischen Lederhosen-Heini sagen zu lassen, dass sie zu faul sind.
Was soll das?
Danke an FreeDobby für die intensiven Gespräche heute auf der Auto-und Wandertour.
