Auf Donald Trump wurde geschossen. Diese Nachricht erhielt ich heute Morgen beim Zähneputzen. Und ich würde lügen, wenn schreiben würde, ich hätte in dem Moment … „Oh, der arme Donald, das tut mir jetzt aber Leid“ … gedacht.
Natürlich ist Waffengewalt zu verurteilen, auf Menschen schießt man nicht, auch nicht auf Trump. Klar. Aber auf der anderen Seite des Atlantiks schießt ständig einer auf den anderen, also warum nicht auch auf ihn? Und dann vielleicht auch etwas genauer.
Es gab Attentate in der Geschichte, wo sich vermutlich viele im Nachhinein wünschten, sie wären geglückt. 1939, 1944 auf Hitler beispielsweise. Andere Attentate waren zwar technisch „gelungen“, für den Täter zumindest, aber es traf Menschen, die sicher noch viel „Positives“ beitragen hätten können. Abraham Lincoln, John F Kennedy, Robert F Kennedy, Martin Luther King, Malcom X … um nur mal ein paar auf US-amerikanischen Boden zu nennen.
Natürlich müssen die anderen Staatenlenker das Geschehen nun verabscheuen und beste Genesung wünschen, aber da wird mir zu sehr geheuchelt. Ich behaupte mal, ganz im Stillen, denkt der/die ein oder andere doch sicher auch … „Meine Güte … nur ein paar Zentimeter …“
