578) Bereit für ´25!

So Leute, die Vorsätze, Feste und Reisen für 2024 werden Ende Oktober abgeschlossen sein, Strich drunter, Haken dran und wir sind gedanklich schon im neuen Jahr. Die Zeit rast dahin … oder rasen wir in der Zeit?

Mein offsite work für Januar ist gefixt, der Workshop im Februar auch, ich weiß was ich Ostern mache und sogar der Sommerurlaub für 2025 ist grob gebucht. Im Herbst kommt dann die Wahl, und dann gehen wir schon locker auf 2026 zu und können wieder ein großes Fest planen.

Also von mir aus, kann das Jahr 2025 jetzt kommen, ich bin bereit, ich brauch den Winter nicht und schon gar nicht Weihnachten.

Ich bin dafür, dass Kalenderjahre nur noch zehn Monate dauern, dann könnten wir jetzt alle nett anstoßen, uns in die Arme nehmen und Prosit Neujahr 2025 wünschen.

Dann gäbe es künftig nun noch zehn Monate Zeit für schlechte Nachrichten, zehn Monate um Geld auszugeben und nur zehn Monate in denen man den Geschirrspüler ausräumen oder Socken aufhängen muss. Und das alles bei vollem Gehalt und Urlaub. Ich wär‘ dabei.

Schönes Restjahr noch und dann Vorhang auf!

62) Jahresendhektik

Sagt mal, bin ich der Einzige, der die so ach so besinnliche Vorweihnachtszeit eher mega-hektisch empfindet? Warum herrscht im letzten Monat des Jahres eigentlich so viel Hast statt Rast?

Woran kann das liegen?

  • Sind es die Feiertage und Ferien, die aus den sonst 22 Arbeitstagen auf einmal nur 15 machen?
  • Sind es Kollegen, die das ganze Jahr über vertrödeln und dann zum Jahresende noch was reissen wollen?
  • Sind es die wenigen Stunden Tageslicht, die mit so vielen „Tasks“ und „Challenges“ vollgestopft werden?
  • Sind es mir unbekannte Zielvereinbarungen, die so manch einer mit dem lieben Gott oder Weihnachtsmann zu haben scheint?
  • Sind es die überlebenswichtigen Werke Händels, die Geschichte der Faustkeile oder die Süßwasser-Polypen, über die die Kinder noch Klassenarbeiten schreiben?
  • Sind es unsere Vorsätze für 2019, von denen wir wenigstens noch einen umsetzen wollen, bevor wir den Rest geschlossen mit ins neue Jahr nehmen?
  • Sind es Geburtstags-oder Weihnachtsfeiern oder das ewig verschleppte Treffen mit dem Schul-Kumpel, dass nun unbedingt noch im alten Jahr „erledigt“ werden muss?
  • Sind es Erinnerungen an Mangel, die uns frühzeitig in die Geschäfte treiben, um den Lieben statt Gans oder Ente letztlich nicht noch falschen Hasen zu kredenzen?
  • Sind es Rituale, Medien, Marketing, Musik-Titel oder andere Gehirnwäschen, die uns seit Wochen eine heile Weihnachtszeit vorgaukeln und so viel Last und Bedeutung auf diese drei verdammten Tage legen?

Vermutlich all das, macht aus Besinnlichkeit Betriebsamkeit

So jetzt muss ich aber Schluss machen, hab‘ noch was zu tun 😉