134) Postkarte von Langkawi

Eine Reisegruppe von Langkawi zurück nach Berlin zu bekommen, kann gut und gern 33 Stunden dauern, je nachdem wie die Flieger fliegen … oder die Airlines dann noch umbuchen. Aber gut, die kostbare Fracht ist zurück im hippen Berlin. Die Verbindung Singapur – Doha, hatte über großem Wasser, ein paar „up and downs“ für uns organisiert, ich wüsste gar nicht dass ich die gebucht hatte, aber nun ja, manchmal bekommt man halt mehr als man ertragen will. Trotzdem noch ein paar Bilder von dieser siebten, achten Etappe … je nach dem, wie man zählt.

Wenn man nach Langkawi will, kommt man entweder reingeflogen oder man nimmt eine >Fähre von Kuala Perlis. Den Ort fand ich jetzt nicht so pralle, lebt im Prinzip nur vor dem Fährverkehr, ansonsten ist da nicht viel los. Und wer Lust auf‘n Bierchen hat, wird in Perlis auf zuckende Schultern und schüttelnde Köpfe treffen.

Die Moschee am Wasser hat schon was, ich denke, dass eine hat auch mit dem anderen zu tun.

Es gibt aber eine großartige Seafood-Kneipe dort … klick hier.

Auf der Insel Langkawi gibt es Traditionelles …

… aber auch den ganzen Touri-Kram, den es überall auf der Welt gibt.

Weitere Bilder bringe ich dazu mal nicht.

Affen gab‘s auch, hier zum Beispiel eher schüchtern in den Bäumen von Kuah‘s „Stadtpark“ oder sonst gern überall und hungrig fordernd am Straßenrand oder im Busch.

Mir stecken die Flugstunden noch etwas in den Knochen, also lege ich mal hier ein paar Eindrücke unkommentiert auf den Tisch.

Und zum Schluss, ja … nun … ich will nicht den Spielverderber spielen … aber es gehört zu diesem Blog hier dazu … also … eat this!

Diese Postkarte ist Teil einer Serie aus August 2025:

<— 133) Postkarte aus Penang / George Town

692) Nächstes mal gern zweite Reihe

Zum letzten Etappen-Ziel, der Insel Langkawi, geht es per Fähre. Wir sind früh genüg am Fähranleger, nichts kann mehr schiefgehen. Noch einmal checken wir die Tickets, 20. August, 11:30 AM, Plätze 1,2,3,4 … cool, anscheinend sitzen wir ganz vorn, erste Reihe. Bestimmt beste Sicht.

Da saßen wir auch, alle anderen 84 Fährgäste hinter uns, wir mit dem Blick auf die Bugwand, einen betagten Fernseher und die Safety-Instructions.
Mhhhm, nun ja. Der Kahn ist restlos ausgebucht, ein Frischluft-Deck gibt es nicht.

Die kleinen Fenster beginnen hinter uns und sind auf Stirnhöhe derer, die am Rand sitzen, ich kann gerade noch etwas Himmel erkennen
Ich könnte mit langem Arm und Handy teleskopieren … wie bei „Das Boot“

Nach der Hälfte der Fahrt ziehen dunkle Wolken auf, oh oh
Bloß nicht der Familie sagen und einfach den Kung Fu-Film vor mir schauen

Die Wellen klatschen ordentlich an den Bug, das Schiff ruckelt
Kopfhörer aufsetzen, Podcast hören, dann ist es wie in der U2 in Berlin

„Emergency Exit Ladder“ steht da vor mir geschrieben
Immerhin genau vor mir, drei Riegel müsste ich bedienen , schaff‘ ich

„Abandon Ship: Verbal order from Master“
Eigentlich bin ich ein guter Schwimmer, aber die Schulter …

„Lifejackets under seats“
Würde ich ja gern nachschauen aber wenn ich meinen Oberkörper jetzt nach vorn beuge kotze ich mir auf die guten Schuhe

„No Smoking, No Vaping“
Mir doch egal

„No Food or drink“
Wohl auch besser so

„Passengers not allowed to consume alcohol“
Schade eigentlich

Ich lege mal ein Sound File bei, wie bei Titanic im Maschinenraum … nur ohne Eisberg