Die letzten Wochen habe ich als extrem frustrierend empfunden. Egal, was ich voranbringen wollte, mir wurden mindestens zehn große Steine in den Weg gelegt. Im Großen wie im Kleinen, völlig egal.
- Wenn ich in der Firma etwas an der eigenen IT verändern will, bekomme ich sofort diverse „Gründe“ geliefert und bürokratische Hürden präsentiert, die ich doch bitte „gern“ nehmen kann … wenn „ich“ denn unbedingt „will“.
- Habe ich endlich jemanden in Asien eingearbeitet, der mir Dinge abnehmen soll, liebäugelt diese Person plötzlich mit einem Job bei der Konkurrenz, weil dort besser bezahlt wird.
- Wenn ich möchte, dass die Hausverwaltung einfach nur ihren Job macht und endlich ein paar Mängel bearbeitet, geht niemand ans Telefon und E-Mails werden grundsätzlich ignoriert.
- Habe ich heute Morgen endlich die „Zu-verschenken“-Kiste der Nachbarn im Müll entsorgt, steht am Nachmittag schon die nächste da. Ach wie nett. Und wie herzenswarm … sozial.
- Wenn ich irgendeinen Vertrag ändern oder ein Abo kündigen will, brauche ich genau in diesem Moment plötzlich eine 95-Faktor-Authentifizierung und muss mein Passwort in eine einmalige „25-Zeichen-noch-nie-dagewesende-selbst-Einstein-würde-scheitern-Zeichenkette“ ändern.
Ich bin mega-genervt, ich könnte ein Buch darüber schreiben. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Tagen „Macht euren Scheiß doch selber“ oder „Ich hab’ keinen Bock mehr“ vor mich hin gebrabbelt habe.
Das Einzige, was halbwegs vorangeht, ist das, was ich selbst mache. Das ist dann nicht immer perfekt aber immerhin bewegt sich mal etwas. Aber das geht zulasten meiner Arbeitszeit … und Gesundheit sowieso.
Ich könnte niemals in die Politik gehen oder in eine Behörde. Das muss ja noch kräftezehrender sein. Die haben das jeden Tag. Da gibt es nun endlich mal ein paar konkrete Vorschläge, wie man Sozialsysteme reformieren und den Arbeitsmarkt in Bewegung bringen kann, und sofort fangen Verbände, Lobbys und die Opposition an zu drohen und zu warnen. Dass unter solchen Bedingungen kaum jemand Lust auf solche Jobs hat, kann ich gut verstehen.
Also macht mal, ich bin dann bald mal weg. Siehe auch Auszeit >745) Auszeit – 1
PS: Titelbild via KI … die macht wenigstens noch was ich ihr sage … und auf den Döner-Mann an der Ecke, auf den ist auch noch Verlass.
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Verstehe und kenne ich. Am besten nur noch mit Leuten arbeiten, die ebenfalls Bock haben, was zu reißen. Ist aber schwierig, das gebe ich zu.
Das scheinen auch immer weniger zu werden oder sie haben den Bock nur bis zur Hälfte … und dann werfen sie es über den Zaun
Therapie-Empfehlung: ein Wochenende Hunde-Sitting bei uns. Einfach nur leben, nix tun und zwei Herzchen nur begleiten und staunen, wie die ihr Zusammenleben regeln.
Oh weiß nicht … ich glaube danach brauche ich erst recht Urlaub.
Die Diktatoren haben’s da einfacher: Wer nicht spurt: Kopf ab!
Abgesehen davon: Ich gehe mal davon aus, dass dein Biorhythmus zurzeit aus dem Rhythmus gefallen ist. Da hilft nur eins: Zurücklehnen, tiefenentspannen, die Welt sich weiterdrehen lasssen und sanft lächelnd dabei beobachten, bis der Biorhythmus sich wieder eingerenkt hat. ;-))
Am besten beides. Kopf ab und zurücklehnen. Ich arbeite dran. DANKE
Tach Nachbar, danke fürs Linken. Ich habe mich von deinem „Aschersleben“ sofort angesprochen gefühlt. https://betonfluesterer.wordpress.com/2026/03/31/fuck-the-fucking-katzen/
Ich nich. Bin aus Halle (Saale), das is jleich umme Ecke.
Falls es sich in Aschersleben mal ausgeBORGt haben sollte: Wir warten bloß auf solche!
Richtige Betonung übrigens: A-_Schersle_-ben.
Habe mich schon immer gefragt, woher die Stadt ihren Namen hat. Again what learned
Langweiliges Deutschenbashing aber Döner-Mann wird natürlich ausgenommen…
Yep, Döner-Mann wird ausgenommen.