15) Was kann – will – man – ich tun? (Gastbeitrag Hermann)

Da braut sich wohl eine Schlechtwetterfront über dem Atlantik zusammen … es ist noch nicht ganz klar, ob es nur zeitweises Wetter wird, oder langfristig das Klima überm großen Teich beeinträchtigt … aber so richtig prall sieht der Forecast nicht aus. Herman denkt da auch viel drüber nach und hat ein bisschen was zusammengeschrieben. 

Beginn Gastbeitrag Hermann:

Der wilde Blonde hinterm großen Teich wedelt mit der Zoll-Liste und alle Medien, Politiker, Halb-und Vollwissende warnen vor den Folgen – als ob der Typ hinhören würde.

Dabei war allen klar (oder hätte es sein müssen / können): der ist das Sprachrohr, der Macher, der Ausführer einer seit Jahren (Jahrzehnten) wachsenden Dominanzhaltung der USA.

In der Politik geht es nicht um Freundschaft, sondern um Interessen. Hegemonie, Weltgendarm, Nr.1, usw.  sind keine Begriffe der sozialistischen Propanganda.

Der langjährige Sicherheitsberater der amerikanischen Präsidenten Brzezinski selbst hat Ende der 90er Jahre die Richtung postuliert: Amerika – die einzige Weltmacht – und in seinem Buch veröffentlicht.

Wirklich neu ist nur Donalds´s ruppiges, rücksichtsloses und scheinbar klares und direktes Auftreten. Immerhin hat das der Mehrheit der Wählerschaft gefallen. 

Es gab auch hierzulande etliche Leute – auch im meiner Verwandt- und Nachbarschaft, die gesagt haben: endlich redet einer Klartext und handelt auch. Die sind jetzt verstummt.

Und nun?  

Europa sucht nach einer wirksamen Antwort. Schwierig, hat man sich doch auch lange an seinen Feuern gewärmt und seinen Schutz vor der seit Jahrzehnten beschworenen Gefahr aus dem Osten gern genommen.

Die Importbelastung auf Whisky, Harleys und echte Jeans wird da nicht reichen und Öl und Gas aus den USA verteuern wäre ja auch ein Witz.

Wie wäre es damit?

  • Wir kleinen Leute beamen uns in der Kommunikation ans Ende des vorigen Jahrtausend zurück. Oh Schreck!! Internet gibt`s weiter, Computer und Handies auch. Keine Bange!
  • Wir telefonieren mal wieder in Echtzeit, simsen, schreiben emails.    >>>> KEIN bequemes WhatsApp
  • Wir denken bei Fragen erstmal nach und schauen direkt auf Wikipedia, in Bücher oder andere Fachmedien   >>>> KEIN bequemes Googlen
  • Wir kaufen vor Ort oder online direkt bei Lieferanten oder Händlern    >>>> KEIN bequem-faules Amazon
  • Wir reden mit Freuden und erzählen unsere Erlebnisse, Schreiben Briefe und emails    >>>> KEIN einfaches Statusbild im WhatsApp
  • Wir verzichten auf die albernen Selfie-shows, schonen die Umwelt, entlasten die Energierversorgung    >>>> KEIN Instagram etc

Weitere Ideen?

Ende Gastbeitrag Hermann

Sodele, da sind wir wieder. Bei der ein oder anderen Maßnahme würde ich gern den Finger heben. Aber ja, wenn Boykotte bei Whisky, Motorrädern, Sojabohnen und Trockenfrüchten den Organgen-Mann nicht jucken, weil ich die nicht kaufe, kann man die großen GAFA-Giganten nur piesacken, wenn man ihre Software-Dienste boykottiert. Auf jeden Fall mal wert drüber nachzudenken, schließlich sitzen die ja anscheinend direkt am Ohr das POTUS.

599) All cups in the cupboard?

Wer kennt ihn nicht den Tech-Milliardär, geboren in Südafrika, vermutlich bald sogar Mitglied der neuen US Regierung. Auf der einen Seite habe ich ja irgendwie schon Respekt, was der mit seinen Unternehmen technisch auf die Beine gestellt hat, aber so wie der sich in letzter Zeit in den Medien und gegenüber anderen Regierungen gibt, würde ich ihn am liebsten fragen …

Sorry Sir, excuse me please … few questions …

  • Do you have all the cups in the cupboard?
  • Do you have all the slats on the fence?
  • Do you have a screw lose?

Wundervolles denglisch, „I know“ … aber ich bin sicher … so manche Regierung „thinkt da quite similar“ aktuell.  Man glaubt in einem „wrong movie“ zu sein „or is waiting for the one from the hidden Kamera“ … or what?

Sechster Vorsatz für dieses Jahr: wenn ich ein E-Auto kaufe, dann nichts aus diesem Laden

Siebter Vorsatz für dieses Jahr: den eh schon schlummernden Twitter Account löschen

Man mag sich beruhigen, dass er nicht US-Präsident werden kann, weil er nicht auf amerikanischen Boden geboren wurde, aber ich trau ihm alles zu. Der sägt den Südzipfel von Afrika ab, schleppt den an den amerikanischen Kontinent und tackert den dann da irgendwo dran.

Die armen Südafrikaner …

Nachtrag 09.01.25: Einen Facebook Account habe ich nie besessen, aber den kündige ich gleich mit.

PS: Titelbild via WordPress KI