564) Da wo sich Fuchs und Krähe Guten Morgen sagen

Heute Morgen traf ich beim Joggen mal wieder auf einen Fuchs, diesmal schlich er sich aber nicht im halbdunkel um die Häuserecken, sondern saß kackfrech auf dem angrenzenden Fußballplatz am Mittelkreis, vor ihm fünf Krähen. Ein seltsamer Anblick.
Was geschieht da? 

  • Wählt der Fuchs sein Frühstück?
  • Hecken die Krähen einen Plan aus, wie sie den Fuchs gemeinsam ärgern können?
  • Studieren die Tiere einander, um auszuloten, wer hier die Oberhand hat?
  • Arbeiten sie ein Plan aus, wie sie den Hausmeister ärgern können und den Fußballplatz komplett übernehmen?
  • Ist das ein Vorbote des Weltuntergangs, kommen die Tiere nun aus dem Wald in die Stadt (so wie im Film „Leave the world behind“?

Da ich nicht ganz sattelfest in der Zoologie bin, habe ich noch mal etwas recherchiert

Krähen gelten als intelligent, anpassungsfähig, sozial, mutig, mystisch und neugierig. Füchse hält man für schlau, geschickt, anpassungsfähig, unabhängig, trickreich und faszinierend.

Ein, zwei Runden später waren die Krähen alle weg, nicht mehr zu sehen, aufgefressen ….? und der Fuchs machte sich auf den Weg in Richtung Leichtathletik-Anlage … zu mir.

IMG_0892

Trotz Gitter zwischen uns, habe ich aber mal ein Zahn zugelegt und bin ganz flott nach Hause geflitzt …

330) Platte Ratte (Nummer 600!)

So manch einer:in wird sich noch an die mahnenden Worte von Mutti und Omma erinnern. 

  • „Mensch, guck‘ nach vorn“. 
  • „Pass auf wo du hintrittst Kind“. 
  • „Du Hans Guck-In-Die-Luft, du.“

Heute schauen die Menschen > eher auf‘s Handy, statt in die Luft. Dabei gibt‘s auf dem Boden auch spannende Sachen zu entdecken. Neulich habe ich zum Beispiel 20 EUR gefunden und es war weit und breit niemand zu sehen, bei dem ich ein schlechtes Gewissen entwickeln konnte. Meins! Meins!

Ein paar Tage später dann eine platte Ratte auf dem Bordstein. Nicht ganz so erfreulich wie ein Zwanzig-Euro-Schein, aber immerhin genug Inspiration für diesen Beitrag und eine Ideensammlung kreativer Bildunterschriften. Ich lege mal ein paar vor, bin gespannt was ihr noch so an Ideen habt. Einfach kommentieren, ich ergänze die dann Stück für Stück mit eurem Namen.

Brainstorming:

„Flat Rat(e).“
„SUV, oder wie?“
„Platt, platter, am …?“
„Gibt‘s das auch vegan?“
„Also, das ist mir zu flach!“
„Haare etwas kurz geraten?“
„Mhm, dann doch lieber Flunder.“
„Zufälligerweise ein Arzt anwesend?“
„Na ja, also Plattfuß wäre ja noch ok.“
„Wenn Ratte im Garten, auf Gatte warten.“
„Schatz wie war dein Tag?“ … „Puh, bin platt.“
„Der neueste Trend für Tatzen: Wraps für Katzen.“
„Liebling, sag mal. Wie war das noch mal bei Camus?“
„Ein Trip nach Berlin?“ … „Och, da fühle ich mich jetzt etwas überrollt.“

Länger keinen so flachen Beitrag geschrieben, aber heute darf ich mal.
Da mach ich mir keine Platte.

Denn es ist Nummer 600 😉
Oh, yeah!!

Etwas platt, Zeit für Urlaub …

Eure Ideen:

„Platte Ratte am Morgen vertreibt blog-blockade Sorgen“ (Sabine)

“Autsch, das tat weh“ (Reiner)

119) Große und kleine Fische

Was hat Mutter Natur nicht neulich für ein cooles Foto-Motiv zurechtgelegt. Am Ufer eines Sees im Berliner Süden. Großer Fisch, kleiner Fisch, beide in einer ausweglosen Lage.

Ob wirklich die Natur das arrangiert hat oder es ein Aktionskünstler war, weiß ich nicht, aber ich habe damit wirklich nichts zu tun.

Was will uns „Mother Nature“ mit dieser Komposition sagen?

  • Großen Fische können an kleinen Fischen zu Grunde gehen?
  • Jemanden zum Fressen gernhaben, kann böse enden?
  • Der Fisch beginnt auch am Schwanz zu stinken?
  • Starke Feinde sollte man von innen angreifen?
  • Den Mund besser nicht zu voll nehmen?
  • Immer nach Gräten Ausschau halten?
  • Auf, auf zu Tisch, heut’ gibt‘s Fisch!
  • Langsam essen und gut kauen?
  • Zuviel Fisch ist ungesund?
  • DDR-Ketwurst is back?
  • Pommes fehlen?
  • Und Zitrone!

PS 1: Lest ihr auf dem Handy? Dann besser horizontal kippen.

PS 2: Andere kreative Ideen der Leserschaft? Dann nur gern her damit in den Kommentaren