558) Nur ein paar Zentimeter

Auf Donald Trump wurde geschossen. Diese Nachricht erhielt ich heute Morgen beim Zähneputzen. Und ich würde lügen, wenn schreiben würde, ich hätte in dem Moment … „Oh, der arme Donald, das tut mir jetzt aber Leid“ … gedacht. 

Natürlich ist Waffengewalt zu verurteilen, auf Menschen schießt man nicht, auch nicht auf Trump. Klar. Aber auf der anderen Seite des Atlantiks schießt ständig einer auf den anderen, also warum nicht auch auf ihn? Und dann vielleicht auch etwas genauer.

Es gab Attentate in der Geschichte, wo sich vermutlich viele im Nachhinein wünschten, sie wären geglückt. 1939, 1944 auf Hitler beispielsweise. Andere Attentate waren zwar technisch „gelungen“, für den Täter zumindest, aber es traf Menschen, die sicher noch viel „Positives“ beitragen hätten können. Abraham Lincoln, John F Kennedy, Robert F Kennedy, Martin Luther King, Malcom X … um nur mal ein paar auf US-amerikanischen Boden zu nennen.

Natürlich müssen die anderen Staatenlenker das Geschehen nun verabscheuen und beste Genesung wünschen, aber da wird mir zu sehr geheuchelt. Ich behaupte mal, ganz im Stillen, denkt der/die ein oder andere doch sicher auch … „Meine Güte … nur ein paar Zentimeter …“


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10 Kommentare zu „558) Nur ein paar Zentimeter

  1. Mir kommen noch ganz andere Gedanken dabei – was wäre, wenn D.T. nicht sogar selbst eingefädelt hat, um als Märtyrer dazustehen und die Gegner in der anderen Partei zu beschuldigen. In gewisser Weise nutzt ihm das Attentat. Gut, so dichte bei, hätte es auch schief gehen können – und das hat er dann hinwiederum nicht eingeplant.

    In der Politik wird so wahnsinnig viel gelogen, dass man wirklich nicht mehr vertrauen kann.

    1. Der Gedanke kam mir gestern auch. Was, wenn das nur ein selbstzündene kleine Blutkapsel hinterm Ohr war? Ich sehe manchmal nach dem Rasieren genauso aus … mich nervt die Berichterstattung dazu total. Selbst in den öffentlich-rechtlichen Medien wurde gestern gesagt, er sei „blutüberströmt“ gewesen und die Demokratie sei in Gefahr … ich geh kaputt.

      1. Der 18jährige Schütze MUSSTE getötet werden, obwohl zu dem Zeitpunkt keine Notwendigkeit mehr bestanden hätte. – Vielleicht hat er mit dem Geld seine Familie frei gekauft oder so.
        Der Rothaarige hat doch immer wieder erzählt, dass man den Schützen mit Gewehr auf dem Dach sehen konnte. Aber wenn man nichts sehen darf oder soll, dann gehorcht man.
        Warum hast du eigentlich nie auf meine Mail reagiert, die ich dir vor einiger Zeit geschickt habe?

      2. Ui, Ui … e-mail … checke ich. Kann gut sein, dass sich meine E-Mail-Allergie aus dem Job auch in meinen privaten Accounts breitmacht.

  2. Ein Zuschauer beim ARD-Presseclub gestern gab zu bedenken, dass wer zu Gewalt aufruft erntet, was er säht. Ein anderer gab zu bedenken, ob man nicht in ein paar Jahren daran zurück denken und sagen würde, hätte es doch nur geklappt.

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