608) Man muss mit Idiotien in allen Ausprägungen rechnen

Die Menschen sind ja Weltmeister im „Warnen“.
Vor gefährlichen Situationen oder Wesen.

Die ganze Landschaft stellen wir mit Schildern zu.

Draußen im Grünen …

  • Achtung Bären!
  • Achtung Schlangen!
  • Achtung Wildwechsel!
  • Achtung Hund!

Aber auch in unseren Städten und Dörfern …

  • Achtung Spurrillen!
  • Achtung Wurzelhub!
  • Achtung Straßenschäden!
  • Achtung Gehwegschäden!

Selbst im Urlaub geht es so weiter …

  • Achtung Hochwasser!
  • Achtung Abbruchkante!
  • Achtung Haie!
  • Achtung Lawinengefahr!

Die Welt scheint voller Gefahren für uns Menschen, ausgelöst von Flora, Fauna und Geologie. Aber so langsam finde ich, müssten wir auch mal ein paar Schilder zur Warnung vor Menschen aufstellen

  • Achtung Handtuchausleger!
  • Achtung Instagrammer mit Handy!
  • Achtung Duckfaces am Klippenrand!
  • Achtung Junggesellen auf Sauftour!
  • Achtung Bergsteiger mit Flip Flops!
  • Achtung Laut-Telefonierer!
  • Achtung Rucksackträger in der Bahn!
  • Achtung Allesmögliche-Leugner!
  • Achtung Populisten!
  • Achtung Milliardäre!
  • Achtung Oligarchen!
  • Achtung (Vize)-Präsidenten!

Welche Schilder würdet ihr noch so aufstellen lassen?

PS1: danke an Elke für den Kommentarwechsel unter ihrem >Beitrag über die Canyonlands und die Inspiration für diesen Beitrag.

PS2: Headerbild via WordPress-KI


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12 Kommentare zu „608) Man muss mit Idiotien in allen Ausprägungen rechnen

  1. Da erinnere ich mich immer wieder an meinen ersten Aufenthalt in Berlin 1966. Als Kraftfahrer durfte man immer wieder lesen:“Achtung Sackgasse wegen der Schandmauer.“

      1. Als Weinbrand Willi in den Bundestag kam gab es damals den Slogan:“Reichstag und Bundestag werden durch Brand zerstoert.“ Deutschland war schon immer ein Land der grossen Worte. Das war noch vor der Wiedervereinigung.

      2. Weinbrand Willi … und Brandzerstörung es Reichstags … wieder was dazu gelernt … danke … so viel hochwertiger und professioneller war der Kommunikationsstil damals aber auch nicht

  2. Der Kommunikationsstil war damals oft noch primitiver als jetzt. Jeder der sich von 1933-1945 ausserhalb des Reiches aufgehalten hatte wurde verdaechtigt eine duestere undurchsichtbare Vergangenheit zu haben. Das galt damals z.B. fuer Herbert Wehner und auch den besagten Weinbrand Willi. Der hatte sich laut „Der Spiegel 29/1965“ vom Weinbrand getrennt und statt dessen nur noch Bier und Wein genossen.

  3. Im Moment habe ich keine Idee für ein weiteres Schild, aber ein kleine Beobachtung aus dem „internationalen Umfeld“. Während in Deutschland vor der Gefahr des Lebens (Achtung Lebensgefahr) gewarnt wird, warnen andere Länder vor der Gefahr des Todes (Achtung Todesgefahr). Ob das wohl auch eine gewisse deutsche Grundstimmung ausdrückt?

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