Meine verbleibenden Tage hier auf Madeira kann ich schon an zwei Fingern abzählen. Ja, ich ahne schon, das Mitleid aus Deutschland wird sich in Grenzen halten (oaaaahh … das tut uns aber Leid … heul … jammer).
Also genieße ich das mal noch ein wenig, bevor es zurück in die hippe Hauptstadt geht, die eigentlich seit Neujahr entweder mit Böllern, Schnee, Eis, Split oder Hundescheiße bedeckt ist. Oder alles im Wechsel, Schicht für Schicht, festgetrampelt, so dass sich Geologen irgendwann dran erfreuen können.
Ich habe schon überlegt, für den Rückflug auf die Lufthansa umzusteigen,
denn die streikt wohl gerade, und dann könnten sie meinen Flug absagen,
und ich müsste hier bleiben.
Denn Madeira ist um einiges kleiner, schöner, grüner, sauberer, aufgeräumter, trockener, bergiger, blumiger, sonniger
Die Menschen sind freundlicher, entspannter, umgänglicher, einladender, ruhiger … ihre Base is‘ viel gechillter … sagt man das so?
Der Verkehr ist friedlicher, die Supermärkte offener, die Luft besser, die Nachmittage heller, die Luft wärmer … also im Prinzip ist hier alles … irgendwie …
madeira …
madeira…er
am madeira…igsten …
oder so
„Im Durchschnitt hast du in den letzten vier Wochen viel häufiger die Treppe genommen“, sagt die schlaue Schritte-App
Sonst 5 Stockwerke im Schnitt, die letzten vier Wochen 37.
Wow. Bergmensch.
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