„Herzlich Willkommen in Berlin, wir sind soeben mit einer Verspätung von einer Stunde und 50 Minuten gelandet. Wir bedauern die Verspätung … zunächst Engpässe beim Enteisen in Berlin … dann Slot zugewiesen … Personalmangel bei der Flugsicherung in Frankreich … Sturm über Spanien und Portugal … nun ja … aber nun stellen Sie sich mal vor, sie wären mit der Deutschen Bahn gereist. Kommen Sie gut heim und viel Spaß beim Wäschewaschen“. So ungefähr verabschiedete sich der Chef der Kabinen-Crew gestern Abend um 23:08 Uhr. Zeit für eine erste Vitamin-D Pille.
Bis der Bus dann zum Flieger kam, die Koffer aus dem Keller auf‘s Band gespuckt wurden, war es 23:46 Uhr, nun wenigstens noch die Bummel-S-Bahn kriegen mit 22 Minuten bis nach Schöneweide … „the place where you want to change trains in the middle of the night“ und dann noch mal 25 Minuten bis zum S-Bahnhof in der Hood.
Vom Eise befreit sind Spree und Fläche … na immerhin … auf die Schnauze sollten wir vergangene Nacht wohl nicht mehr fliegen, dafür sorgten viele Tonnen von Streusplit, der sich in den Schuh-Sohlen und Koffer-Rollen verfing. Gegen 01:00 waren wir im Headquarter. Nun bloß nicht mit den Schuhen übers Parket aus Tropenholz … 😉
Der Sonntagmorgen zeigt sich freundlich, die Sonne scheint sogar. Und was gibt‘s sonst so? Die Storkower Straße ist seit 6 oder 7 Wochen immer noch gesperrt. Wasserrohrbruch … oder so. Das Dachgeschoss gegenüber wird immer noch ausgebaut, (die Baumaßnahmen begannen übrigens vor Covid). Das Bettgestell vor dem Nachbarhaus wurde entfernt, nun steht ein Stuhl dort und eine hässliche Lampe. Bevor ich zur nächsten Vitamin-D Pille greife, gehe ich erst mal Joggen und arbeite gedanklich an nächsten Reisen und Ausflügen. Zu Ostern vielleicht was und Mitte Mai an die See? Und dann natürlich der große Roadtrip im Juni … aber da werde ich ein anderes Mal drüber schreiben.
Find schon was.
PS: Titelbild, via ChatGPT
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