626) Da kann man noch was von dänen lernen …

Bin mal wieder in Dänemark. Yep. Immer wieder nett hier.

Man sagt ja, die nordischen Länder sind uns in vielen Dingen voraus. Ich habe schon wieder sehr fortschrittliche Dinge entdeckt. Da kann man noch was von dänen lernen.

  1. Kartenzahlung überall, nix neues hier im Norden, aber im Süden, da wo ungefähr dieses „Deutschland“ liegt, herrscht immer noch Kreditkarten-Wüste. Das Einzige was vermutlich in Dänemark noch mit Bargeld läuft sind die Vertrauenskassen für Honig, Marmelade und Brennholz am Straßenrand … oder hängen da auch schon Paypal Codes? Müsste ich glatt mal checken.
  2. Der Däne fährt gern „zum“ Strand und dann auch „auf“ den Strand. Der Deutsche fährt bis zur Wasser-Kante, dann kann er direkt aus dem Wasser ins Auto hüpfen und schleppt keinen Sand ins Auto oder Ehebett (ist auch ja auch ekelig irgendwie)

  3. Eine andere Art, trockene Füße zu behalten, ist die Nutzung von Brücken. Ist ein besonderes Erlebnis, einmal Brücke befahren hat den Gegenwert von ca. 5 Berliner Döner Kebap. Einfache Strecke.
  4. Wer sein Auto mal kurz in einem Parkhaus der Kopenhagener Innenstadt stapelt, ist für 90 min schnell 24 EUR los. Aber immerhin per Karte, da tut es nicht so weh.

  5. Es gibt Parkplätze für Frauen, für Rollstuhl-Fahrer, für E-Autos und für Ledige. Nur für mittelalte verheiratete Männer habe ich nichts gesehen, hier könnten sie noch etwas nacharbeiten.

  6. Man kann es aber auch preiswerter haben, und mit dem Fahrrad von Berlin anreisen. Reine Muskelkraft, 680 km, einfache Strecke. Radwege gibt es vor Ort zu Hauf, sicher noch dazu.

  7. Nur beim Abstellen des Rades sollte man etwas aufpassen, der hier hat es aber ganz smart gelöst finde ich.

  8. Dänemark arbeitet hart an seiner erste Weltraum-Mission mit dem vielversprechenden Titel „Lars goes Mars“. Also Larse haben sie schon genug beisammen.


  9. Work Life Balance und Mobile Work sind total angesagt.
  10. Und auch hier scheint man sich recht sicher zu sein, dass der Trump dem Putin sein Arsch (das ist Dativ oder???) zu nah zum Schmusen gekommen ist.

Venlig hilsen … oder so ähnlich.

PS: Titelbild via WordPress KI

13) Akteneinsicht: Wenig Kohle und viel Kohle

Ich bin Dänemark, gerade habe ich den Kamin angeschmissen. Mach‘ ich immer so, wenn ich in Dänemark bin. Gehört sich so … und macht mich irgendwie ganz hyggelig. Und dann denke ich hofft an die Mitte der Neunziger Jahre zurück. Mein Azubi-Leben im Berliner Altbau, wenig Kohle auf dem Konto, dafür aber viel im Keller.

Die „Vormieterin“ hat mir die Briketts überlassen, großen Dank noch mal, denn der eine der beiden Außenwand-Gas-Heizer hatte irgendwann den Geist aufgegeben und ich fürchtete auf den Reparaturkosten sitzenzubleiben.

Eine Freundin meiner Großmutter wohnte eine Querstraße weiter, die hatte auch den Keller voller Kohlen, ich müsste sie mir halt „nur“ abholen. Tat ich dann auch, mit Hilfe von Bananenkisten und in meinem viel zu kleinen Anfänger-Auto, waren einige Touren nötig.

Also mangelte es nicht mehr an Kohle und Altholz lag auch genug im Keller, später zersägte ich mit einer Stichsäge eine ganze Schrankwand aus geleimten Press-Holz und emittierte sie in den Berliner Himmel. Sorry, liebe Umwelt, das würde ich heute nicht mehr tun.

Und so lief das dann immer wieder ab. Asche runterschleppen, gebückt in den Keller stapfen, aufpassen dass man sich nicht den Kopf rammelte oder einer Ratte begegnte (… viel Lärm machen). Dann Holz hacken, Briketts halbieren und dann alles wieder hochschleppen, mit Zeitung und Kohle-Anzünder in Brand setzen und warten, bis sich die Wärme langsam im Zimmer verbreitete.

Ein wahrer Genuss war es … aus der Kälte heimzukommen … und sich auf die gusseiserne Abdeckung zu setzen.

Irgendwann platzten die Glasscheiben, die einen Blick ins Ofeninnere ermöglichen und fortan strömte seichtes Kohlenmonoxid durchs Zimmer. Wenn der Stornsteinfeger da war und sein Werk auf dem Dach verrichtetet hatte, hinterließ er eine feine Staubschicht in der Bude. Da ich nun wirklich keinen Bock auf wiederholtes Asche-Putzen da, umwickelte ich beim nächsten Mal das Ofen-Roher an der Nahtstelle zur Zimmerwand mit einem alten Laken. Großartiger Plan, die Wohnung war sauber geblieben, worauf ich wieder den Ofen anschmeißen konnte. Nur 20 Minuten später bemerkte ich, dass das Bettlaken noch immer ums Ofenrohr gewickelt war und Feuer gefangen hatte. Und was tat ich? Ich rupfte das Laken hektisch ab, worauf es wunderbar mit Sauerstoff gefüttert wurde und trug es brennend vor mich her zum nächsten Wasserhahn … nun ja … ich lebe noch und einen Feuerwehreinsatz musste ich auch nicht bezahlen.

Zum Glück auch, denn wie schon gesagt, ich hatte zwar viel Kohle im Keller, aber nur wenig auf dem Konto.

16) 1000 Tage Balkonkraftwerk – eine Bilanz (Gastbeitrag Hermann)

Die Ausbeute meines kleinen Balkonkraftwerks hält sich in Grenzen, das liegt aber nicht an der Technologie oder der Sinnhaftigkeit des Ganzen, sondern eher an den baulichen Gegebenheiten bei uns zu Hause. Insofern bleiben neben ein paar kleinen Erträgen hauptsächlich ein gutes Gefühl … und die Erkenntnis, wie denn nun die Sonne hier im Detail verläuft.

Bei Hermann rollen Euro und kWh deutlich besser, ein positiver Bericht aus Berlin-Mahlsdorf

Beginn Gastbeitrag Hermann:

Kürzlich ging durch die Nebennachrichten, dass sich die Solarenergieerzeugung in Deutschland sehr gut entwickelt hat. Eine Gesamtleistung von fast 100 Gigawatt ist schon deutlich mehr als die Windkraft.

Darin stecken auch ca. 450.000 sogenannte Balkonkraftwerke. Die machen natürlich nur einen geringen Anteil an der Gesamtkapazität aus, aber immerhin….

……. und ich konnte den 1000. Betriebstag feiern!

Anschubser:

Fernsehwerbung der Fa. Greenakku und die überraschende Erkenntnis, dass unser Stromverbrauch im Sommer höher als im Winter ist. 

(In der Coronazeit hatten wir uns einen Pool in den Garten gestellt, dessen Pumpe aber viele Stunden täglich laufen soll) Dazu die bekannten Grausamkeiten der Weltpolitik.

Bilanz:

Anlage Mitte 2022 selbst installiert, Leistung 600W maximal. Solarpaneele, Wechselrichter und Auswertungs-App als Paket eines deutschen Händlers; alles aus China, Kosten damals 800 €.

2 Platten je 1, 4 x 1m auf einen Schuppenflachdach. Eine nach Süd-Ost, eine nach Süd-West ausgerichtet, um möglichst viel Sonnenlicht über den Tagesverlauf zu nutzen.

Die Bilder unten zeigen Daten aus der App.

Immerhin wurden 1,38 Mwh erzeugt, pro Jahr also rund 500 kwh. Das sind rund 20% unseres jährlichen Stromverbrauchs.

Die zulässige peak-Leistung von 600W wird auch erreicht, sogar an diesem besonderen Tag.

Die knapp 1400 kwh konnten wir weitgehend selbst verbrauchen. Der nicht genutzte Überschuß, der leider unentgeltlich ins Netz abgeliefert werden muss (eine Spende an die Energiewirtschaft, die meinen Strom an die Nachbarn verkauft) betrug 180 kwh, also knapp 13% „Verlust“.

Mit der Verringerung des Stromeinkaufes amortisiert sich das Ding in ca. 5 Jahren und leistet einen kleinen guten Beitrag zur Umstellung auf saubere Energie.

Der auch damit gespeiste Elektroroller für Kurzstreckenfarten ist rd. 5000 km (fast) nur mit Sonne gefahren und hat 500 l Sprit vermieden.

Fazit: 

wenn das Verbrauchsprofil passt (mit einem gewissen Verbrauch tagsüber) ist ein Balkonkraftwerk ein sinnvoller Beitrag zur Energiewende.

Ende Gastbeitrag Hermann:

Na, das sind doch ma gute Nachrichten oder? Für mich geht’s morgen Richtung Norden, Richtung Wind-Energie, mal sehen, was man von dänen noch so lernen kann 😉

625) Eine prompte Bewerbung

Zu einer Bewerbung auf eine Arbeitsstelle gehört häufig immer noch ein Anschreiben. Was für ein Blödsinn eigentlich.

Bewerber nutzen dazu ChatGPT, denn das spart Zeit und hilft bei zielgerichteten Formulierungen. Recruiter wissen natürlich, dass Bewerber ChatGPT o.ä. nutzen, lesen das Anschreiben nicht mehr.

Das Anschreiben ist also für den Müll oder landet bestenfalls in der Personalakte.

Also wozu der ganze Zirkus?

Wenn ich mich bewerben müsste (…was ich zum Glück aktuell nicht muss), würde ich nur noch einen QR-Code auf die erste Seite drucken. Dahinter steckt ein Link auf einen Prompt, der dann live vor den Augen des Personalers ausgeführt wird und eine PDF zum Download anbietet … nur um ihm diesen Blödsinn vor Augen zu führen.

Prompt:

  • Nimm bitte die folgende Stellenausschreibung.
  • Formuliere ein Motivationsschreiben für diese Stelle.
  • Baue dabei meine Stärken und Schwächen ein und formuliere so um, dass sie auf die Stellenausschreibung passen und ich dabei ganz gut aussehe
  • Und ein Foto generierst du mir auch noch passend zum Job
  • Danke … (ich bin immer höflich und nett zu „meiner“ KI)

Und schon ist sie fertig…

15) Was kann – will – man – ich tun? (Gastbeitrag Hermann)

Da braut sich wohl eine Schlechtwetterfront über dem Atlantik zusammen … es ist noch nicht ganz klar, ob es nur zeitweises Wetter wird, oder langfristig das Klima überm großen Teich beeinträchtigt … aber so richtig prall sieht der Forecast nicht aus. Herman denkt da auch viel drüber nach und hat ein bisschen was zusammengeschrieben. 

Beginn Gastbeitrag Hermann:

Der wilde Blonde hinterm großen Teich wedelt mit der Zoll-Liste und alle Medien, Politiker, Halb-und Vollwissende warnen vor den Folgen – als ob der Typ hinhören würde.

Dabei war allen klar (oder hätte es sein müssen / können): der ist das Sprachrohr, der Macher, der Ausführer einer seit Jahren (Jahrzehnten) wachsenden Dominanzhaltung der USA.

In der Politik geht es nicht um Freundschaft, sondern um Interessen. Hegemonie, Weltgendarm, Nr.1, usw.  sind keine Begriffe der sozialistischen Propanganda.

Der langjährige Sicherheitsberater der amerikanischen Präsidenten Brzezinski selbst hat Ende der 90er Jahre die Richtung postuliert: Amerika – die einzige Weltmacht – und in seinem Buch veröffentlicht.

Wirklich neu ist nur Donalds´s ruppiges, rücksichtsloses und scheinbar klares und direktes Auftreten. Immerhin hat das der Mehrheit der Wählerschaft gefallen. 

Es gab auch hierzulande etliche Leute – auch im meiner Verwandt- und Nachbarschaft, die gesagt haben: endlich redet einer Klartext und handelt auch. Die sind jetzt verstummt.

Und nun?  

Europa sucht nach einer wirksamen Antwort. Schwierig, hat man sich doch auch lange an seinen Feuern gewärmt und seinen Schutz vor der seit Jahrzehnten beschworenen Gefahr aus dem Osten gern genommen.

Die Importbelastung auf Whisky, Harleys und echte Jeans wird da nicht reichen und Öl und Gas aus den USA verteuern wäre ja auch ein Witz.

Wie wäre es damit?

  • Wir kleinen Leute beamen uns in der Kommunikation ans Ende des vorigen Jahrtausend zurück. Oh Schreck!! Internet gibt`s weiter, Computer und Handies auch. Keine Bange!
  • Wir telefonieren mal wieder in Echtzeit, simsen, schreiben emails.    >>>> KEIN bequemes WhatsApp
  • Wir denken bei Fragen erstmal nach und schauen direkt auf Wikipedia, in Bücher oder andere Fachmedien   >>>> KEIN bequemes Googlen
  • Wir kaufen vor Ort oder online direkt bei Lieferanten oder Händlern    >>>> KEIN bequem-faules Amazon
  • Wir reden mit Freuden und erzählen unsere Erlebnisse, Schreiben Briefe und emails    >>>> KEIN einfaches Statusbild im WhatsApp
  • Wir verzichten auf die albernen Selfie-shows, schonen die Umwelt, entlasten die Energierversorgung    >>>> KEIN Instagram etc

Weitere Ideen?

Ende Gastbeitrag Hermann

Sodele, da sind wir wieder. Bei der ein oder anderen Maßnahme würde ich gern den Finger heben. Aber ja, wenn Boykotte bei Whisky, Motorrädern, Sojabohnen und Trockenfrüchten den Organgen-Mann nicht jucken, weil ich die nicht kaufe, kann man die großen GAFA-Giganten nur piesacken, wenn man ihre Software-Dienste boykottiert. Auf jeden Fall mal wert drüber nachzudenken, schließlich sitzen die ja anscheinend direkt am Ohr das POTUS.

624) Die Realitätszeitung

Dass einzelne Themen über die Medien stark aufgeblasen werden, das ist hinlänglich bekannt. Von Bundesministern die eigenhändig Heizungen aus Familienhäusern reißen bis zum Eindruck, dass täglich ein Weihnachtsmarkt angegriffen wird. Auch im Sommer. Blödsinn.

Aber wie stark prägt das unsere Wahrnehmung der Realität? Wie weit klafft die „gefühlte Realität“ aus den Medien von der echten Lebensrealität der Menschen auseinander?

Solch Fragen habe ich gestern mit ChatGPT besprochen. Ich fuhr auf der Autobahn, hatte also etwas Zeit und dank Sprachsteuerung konnte ich mit der KI plaudern.

Wir „beide“ (ach wie süß) überlegten, wie denn wohl eine Zeitung, eine Nachrichtensendung oder eins News-Portal aussehen würde, wenn sie Neuigkeiten entlang der Lebensrealität präsentieren würde und sich die Anzahl der Themen an der Bevölkerungsstruktur anlehnen würde. Als ein gutes Mittelmaß haben wir uns auf 32 Seiten geeinigt, die haben wir als „Chef-Redakteure“ füllen müssten. Wer kein Bock auf Zeitung lesen hat, kann sich ersatzweise ja 30 Minuten Nachrichten-Sendung im TV denken.

Natürlich wird Realität von jedem Menschen anders wahrgenommen – geprägt von Alter, Herkunft, Umfeld und Lebenserfahrung … und auch Geldbeutel, Gesundheit und Päckchen die man so im Alltag tragen hat. Aber hier mal ein Versuch.

DIE REALITÄT – Tageszeitung für Deutschland, 7. April
(Ausgabe mit 32 Seiten – realitätsnah nach Bevölkerungsstruktur & Lebenswirklichkeit)

8 Seiten – Rentner & Senioren (25–27 %)

  1. “Rentnerpaar fährt mit dem 9-Euro-Ticket zum Bodensee – ‘Endlich mal raus!’”
  2. “Apotheken-Service bringt Medikamente jetzt direkt nach Hause”
  3. “Neues Seniorenfitness-Angebot im Stadtpark begeistert”
  4. “Rentnerin feiert 100. Geburtstag: ‘Das Leben war meistens schön’”
  5. “Pflegestufe beantragen – Was Angehörige wissen müssen”
  6. “Der Garten im April: Was jetzt zu tun ist”
  7. “Heimleiterin berichtet: ‘Wir erleben auch viel Dankbarkeit’”
  8. “Schachturnier im Seniorentreff: Ein Bauer wurde Held des Tages”

18 Seiten – Erwerbstätige & Familien (55–58 %)

  1. “Pendlerverkehr fließt trotz Baustelle – viele steigen aufs Rad um”
  2. “Kita-Platzvergabe beginnt – Stadt verspricht mehr Transparenz”
  3. „Waschmaschine kaputt? Reparaturcafés helfen kostenlos weiter“
  4. “Kollegiale Führung setzt sich durch – Büro ohne Chef funktioniert gut”
  5. “Gehälter steigen im öffentlichen Dienst – besonders in der Pflege”
  6. “Elternzeit als Vater: ‘Hätte ich viel früher machen sollen’”
  7. „Fastenmonat Ramadan: Lokale Moschee lädt Nachbarn zum abendlichen Essen ein“
  8. “Verbrauchertipp: Wann lohnt sich ein Wechsel zum regionalen Stromanbieter?”
  9. “Neue Studie: Die meisten Deutschen sind mit ihrer Arbeit zufrieden”
  10. “Ehrenamt in der Feuerwehr: ‘Es gibt nichts Erfüllenderes’”
    (Sonderkasten Feuerwehr: „Einsatz wegen brennender Pfanne – Bewohnerin hatte vergessen, den Herd auszuschalten. Kein größerer Schaden.“)
  11. “Polizei bittet um Rücksicht: ‘Einsatzfahrzeuge werden oft blockiert’”
    (“Sonderkasten Polizei: „Polizei zieht positive Bilanz zum Stadtfest: Keine größeren Zwischenfälle. Ein entlaufener Hund wurde zurückgebracht.“)
  12. “Weltblick: Was sonst noch passiert“
    • “In Portugal sinken die Strompreise – erneuerbare Energien sorgen für Entlastung”
    • “In Japan startet Modellprojekt zur Viertagewoche – erste Unternehmen berichten von besserer Work-Life-Balance”
    • “Nachbarschaftshilfe in Südafrika: Dorf baut gemeinsam neue Schule”
    • “Frankreich: Mehr Züge als Flüge – Inlandsreisen verlagern sich”
    • “UN-Studie: Bildung weltweit verbessert – doch Unterschiede bleiben groß”
  13. “Stadt stellt Konzept für fahrradfreundliche Schulwege vor”
  14. “Nachbarschafts-App bringt Menschen zusammen”
    (Sonderkasten Migration:
    „Drei Geflüchtete aus Syrien starten Ausbildung im städtischen Bauhof – ‘Endlich wieder ein geregelter Alltag’“)
  15. „Wochenmarkt zieht mehr Besucher – lokale Produkte gefragt“
  16. “Arbeitsagentur meldet stabile Zahlen – leichte Zunahme bei Teilzeit”
  17. “Online-Sprechstunde beim Hausarzt jetzt auch abends möglich”
  18. “Freitag ist Veggietag in vielen Kantinen – positive Resonanz”

6 Seiten – Kinder, Jugendliche & Schule (16–18 %)

  1. “Schüler pflanzen Bäume für den Klimaschutz”
  2. “Schulprojekt gegen Mobbing zeigt Wirkung – ‘Wir reden jetzt mehr miteinander’”
  3. “Erfolgreiche Mathe-Olympiade: Drei Schüler aus Bayern im Finale”
  4. “Jugend musiziert: Violine trifft Beatboxing”
  5. “Digital Detox: Was Jugendliche selbst über ihre Handynutzung sagen”
  6. “Bäckerei sucht Azubi: ‘Wir brauchen wieder Leute mit Lust auf Handwerk’”

Und? Das liest sich doch schon ganz anders, oder?

Aber vermutlich will das keiner lesen … 😉

PS: Kursiv formatierte Teile von ChatGPT

623) Post vom Finanzamt

Da bestand mal für einen Tag die Chance, dass ich mich hier auf‘m Blog nicht aufregen oder lustig machen könnte. Aber dann kam heute Post vom Finanzamt.

Aber kurz zur Geschichte davor:

Im Jahr 2022 wurde die Grundsteuer neu berechnet, aufwändiges Verfahren, ich habe drüber berichtet. Siehe >354) Was ist zum Henker … ist eine Gemarkung?

Im Oktober 2024 kam dann der Bescheid für Februar 2025 und folgende Quartale. Nun war ich so naiv zu glauben, dass das Abbuchungsverfahren einfach weiterläuft und die einfach den Betrag anheben und tat erstmal … nichts … und vergaß.

Dies führte dann zu einer Mahnung im März 2025 mit 0,50 € Säumniszuschlag. Damit hatte ich dann auch kapiert, dass ich anscheinend einen neuen Dauerauftrag machen muss und habe dies auch umgehend getan. Aber mit Daueraufträgen löst man nur die Zukunft, nicht die Versäumnisse der Vergangenheit. Got it. Man du Dummerchen, da hilft dir auch die beste AI nichts.

Nun kam heute wieder Post, in der man mir freundlich mitteilte, dass man 1,00 €  von „Grundsteuer“ auf „Grundsteuer Säumniszuschlag“ gebucht hat. Danke für die Information und warum 1,00 € statt 0,50 €? Ich vermute, dass diese Buchungsmitteilung der Vorbote für eine weitere Mahnung ist.

Nun gut, Säumnis also beglichen und gleich noch 1,00 €  hintergeschickt. Nicht dass die mir noch auf die Steuerfahndung auf den Hals schicken.

Über Porto, Papier und Transportwege will ich jetzt gar nicht nachdenken …

Früher im Mittelalter, da kam der Steuereintreiber wenigstens noch persönlich vorbei und hat die Taler „eingetrieben“, heute muss man sich auch um das noch selber kümmern.

Aber immerhin habe ich die Möglichkeit „Buchungswünsche“ mitzuteilen.

Also ich wünsche mir …

… dass die Buchung von ganz allein läuft.

Wimper…

… Pust.

Grmpf

622) Ein Effizienz-Junkie packt aus – 3

Während es in >Teil 1 um den frühen Morgen und bei bei >Teil 2 um die Arbeit ging, lassen sich weitere erstaunliche Effizienzen in Freizeit, Familie und Haushalt generieren. Also nicht, dass ich so ticke … nein nein … ich habe das von einem Freund gehört. Türlich …

Also los gehts:

  • Ab der zweiten Hälfte des Frühstücks schon mal langsam anfangen, Marmeladen-Gläser zu schließen und die Butter verpacken. Die eigenen Krümel und die des Nachbarn mit der Handkante von der Tischplatte auf einen Teller schieben. Kommt super an, probiert es mal aus
  • Recht ähnlich beliebt ist, bei Telefonaten und Treffen auf den Small Talk zu verzichten und gleich beim Thema einsteigen. Ganz besonders bei Frauen und auch auch Bekannten in Asien. „Tach … erzähl, worum geht‘s?“
  • Teller in der >Spülmaschine nach Größe sortieren. Dann kann man gleich fünf auf einmal ausräumen und in den Schrank wuchten. Das schont zudem den Rücken und minimiert das Risiko, sich den Kopf an einer offenen Schranktür zu rammeln. Der Freund hat auch ausgerechnet, dass sich ein Sortieren des Bestecks vor der Spülung nicht lohnt. Es dauert länger verdrecktes Besteck einzusortieren, als sauberes Besteck auszuräumen. Also das klingt für mich nachvollziehbar.
  • >Socken mit Socken-Klammern in die Wäsche geben erspart nerviges Sortieren und die Vermisstensuche im Anschluss. Optional nur noch Socken in zwei Farben kaufen. Schwarz für den Job, grau für die Freizeit
  • Auch bei TV und Medien lässt sich viel Zeit sparen. Hörbücher mit 1,2- 1,4 Geschwindigkeit hören, solange man noch alles mitbekommt und es nicht nach Micky Maus oder den Schlümpfen klingt, alles gut
  • Die Nachrichten noch vor Wetterbericht und Glücksspiel verlassen, denn Wetter passiert so oder so und gewinnen tun eh andere, also kann man sich das auch  sparen und anderweitig investieren
  • Noch‘n Tipp von der Jugend. Schnürsenkel nicht mehr öffnen, sondern irgendwie reinrutschen … Schwerkraft und Druck halt „smart“ nutzen.
  •  

Bitte nicht nachmachen!

Effiziente Grüße … ick muss weita.

PS: Titelbild über WordPress KI

<— 619) Ein Effizienz-Junkie packt aus – 2

—> 638) Ein Effizienz-Junkie packt aus – 4

621) Stutzmomente – 2

Auf gehts in die zweite Runde. Kennt ihr solche Momente? Ihr lest im Vorbeigehen ein paar Worte oder ihr schnappt einen gesprochenen Text aus dem Radio auf und dann denkt ihr, ihr hört und seht wohl nicht richtig. Als hätte man was auf den Ohren oder Dreck auf der Brille. „Das haben die doch jetzt wohl nicht im Ernst gesagt.“

Seit >Stutzmomente – 1 im Dezember 2024 habe ich schon wieder einige aufgeschnappt. Zum Glück geschieht das nicht in Tagen, denn sonst müsste ich wohl mal zum Augen-und Ohren-Doc. Ich denke die sind weitestgehend selbsterklärend, also gebe ich keine Tipps. Schafft ihr schon 😉

Ick‘ seh‘ wohl nich‘ richtig:

  • Verbindung zur Notdurftzentrale wird aufgebaut
  • Halbe Sachsen bei Messerverbotszonen bringen nichts
  • Stattdessen gibt es Ersatzverkehr mit Russen
  • Reisespass der Bundesrepublik Deutschland

Ick‘ hör‘ wohl nich‘ richtig

  • der häufigst genannte Grund für Zwangsräumungen sind Schulen
  • nach den tödlichen Schissen in Baden Würtemberg
  • bei dieser schmierigen Aufgabe
  • 89 % der Neuzulassungen sind eh Autos
  • Ausbildungsberuf des Verspannungsmechanikers
  • Entwickelt sich zwischen den beinen ein entspannter Dialog

Und? Gut?

PS: Titelbild mit Hilfe der WordPress-KI

620) Hausmitteilung zum Einsatz von KI

Auch wenn ich mich beruflich viel mit generativer KI beschäftige, habe ich sie hier auf dem Blog bislang nur zu drei Zwecken eingesetzt

  1. Worte und Überschriften finden
  2. Titelbilder generieren, wenn ich die selber nicht herstellen konnte
  3. Dinge recherchieren, wenn die große Suchmaschine zu viel Müll generierte

Insbesondere bei 2. und 3. wies ich dann aber immer im Beitrag darauf hin. Das erste Mal am 25.04.2023, das letzte Mal am 28.03.2025. Ich halte das für guten Stil und auch angebracht, denn wenn ich noch mal Bundesminister werde, will ich nicht über solche Schlampigkeiten bei den Quellen-Nachweisen stolpern.

Ansonsten schreibe ich hier aber alles selber, oder Gäste tun es, das ist doch der Sinn der Bloggerei. Selbst >T.Bot, mein virtueller Blog-Assistant, der war schon weit vor ChatGPT, im Februar 2021, erschaffen und wird seitdem auch nicht von GenAI geschrieben.

Gestern aber, im Beitrag >Wenn Bots bloggen (33) – Vertretung vollzog sich hier ein Damm-Bruch, eine … Zeitenwende … die Brandmauer zur GenAI steht nicht mehr, sie wackelt. Von den 482 Wörtern, waren nur 147 Wörter meine, gerade mal 30%. Gut, Friedrich Merz hat auch keine bessere Mehrheit erreicht und wird Kanzler. Trotzdem lässt mich das nicht los

Zwei Fragen beschäftigen mich:

  1. Ich habe das im Beitrag nicht erwähnt. Bin ich unehrlich? Schmücke ich mich fremden Federn? Verletze ich die mir selbst gesteckten Qualitätsstandards?
  2. Wird das Schreiben noch „das“ Schreiben sein, wenn GenAI in solchem Maße zum Einsatz kommt? Welches Maß ist denn angemessen? Wie dokumentiere ich das, wie mache ich das künftig Transparent?

Gestern konnte ich keinen Disclaimer unter den Beitrag schreiben. Denn es war ein Experiment und es hätte den Beitrag kaputt gemacht. Ich werde nun aber noch einen Nachtrag mit Link auf dieses Statement hier druntersetzen.

Aber wie kam es dazu?

In meinem Job beschäftige ich mich gerade mit Agentic AI. Kurz gesagt, mehrere „kleinere“ KI‘n, haben unterschiedliche Skills und arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin. Team-Work quasi. Und in dem Zusammenhang kreiselt mir im Kopf rum, wo das mal hinführt, wenn sich Bots quasi selber beauftragen und auch beaufsichtigen und bewerten. Selbst wenn T.Bot hier ab und zu an die Tastatur darf, untersteht er meinem Kommando, er unterliegt meiner Richtlinienkompetenz. Das wäre dann nicht mehr so.

Experimentaufbau

Ich habe ChatGPT zwei Texte von T.Bot gegeben und es über einen Persona-Prompt in die Lage versetzt, so zu schreiben wie T.Bot es normalerweise tut. Pampig, mit gewaltigem Selbstbewusstsein, großen Ambitionen … aber im Grunde auch faul. Aufgabe für ChatGPT war, im Ton von T.Bot einen kurzen Artikel zu schreiben, wie sich Virtual Assistants immer neue Vertreter suchen. Ich habe es aber auf drei Iterationen begrenzt, damit in der Wohnung nicht das Licht ausgeht.

Nachbetrachtung

Tja, nun steht er da der Beitrag. Er ist geschrieben aber eben kaum von mir. Fühlt sich eigenartig an. Wenn ich ihn lese, dann sehe ich, dass er weder von mir, noch von T.Bot ist. Aber sehen das die Leser auch? Ist euch das aufgefallen?

Konsequenz

Ich denke noch drüber nach, wie ich künftig damit umgehe. Für den Moment verpflichte ich mich jetzt erst einmal, konsequent einen Disclaimer drunterzuschreiben, wenn der GenAI-Anteil im Text mehr als 10% ist. Ich mache das an der Anzahl von zusammenhängenden Worten fest, die KI geschrieben hat. Zusätzlich werde ich einen Passus auf die Seite > Über aufnehmen.

Ende der Hausmitteilung