8) Pet Peeves

Pet was? Hat der sich vertippt? Nee, hat er nicht. Hat eigentlich wenig mit Haustieren zu tun oder schon gar nicht mit PET-Flaschen, sondern mit Eigenarten unserer Mitmenschen, die für sich eigentlich ganz unscheinbar sind, aber den „Gegenüber“ auf die Palme bringen können. 

Da ich aktuell wieder mit Mausarm zu tun habe, fehlt mir die Lust auch noch am Abend zu tippen. Daher lasse ich in den nächsten Tagen immer mal wieder FreeDobby an die Tasten. Keine AI, kein GPT, nein … sondern einen jungen Menschen … hört hört … und lest. Jetzt kommt hier endlich mal etwas Qualität rein 😉

Summary – CUT/100 People Tell Us Their Pet Peeves

Do you have a certain sound or behavior that makes your blood boil? Welcome to the world of pet peeves, those little annoyances that can turn a perfectly good day into a frustrating one. From nail-biting to slow walkers, pet peeves come in all shapes and sizes, and they can be a source of both amusement and irritation. On YouTube’s CUT, 100 people shared their pet peeves to find out what types of those annoying littles habits there are and how they occur.

At the start of the video, the focus is on a particular kind of pet peeves that can evoke a strong annoyed reaction, as they relate to the body and hygiene. These pet peeves include behaviors like nose-picking, nail-biting, and the unwelcome touching of one’s face. The video also highlights common grievances about individuals who fail to wash their hands before eating or flush the toilet after use.

Many people find loud noises to be an annoying habit of others. This category includes various unpleasant sounds, such as chewing with an open mouth, noisy slurping of soup, snoring, loud stomping while walking through the house, and constant sniffling. These sounds can be both repulsive and bothersome to those who are subjected to them.

Pet peeves related to social situations and encounters with impolite behavior were frequently mentioned. Examples include individuals who habitually complain about everything and everyone. Those who make promises but fail to keep them; those who are interrupting others when they are speaking and people who feel the need to comment on everything. Those behaviors can be frustrating and can negatively affect social interactions.

The video featured many people who expressed annoyance towards pet peeves that involved animals. These included finding leeches on lettuce, dealing with bothersome snails on pavements that disrupt the flow of walking, and the constant presence of animal hair in their cloths. These can cause frustration and inconvenience to those who encounter them.

Pet peeves related to traffic were also mentioned in the video. Many people expressed frustration with drivers who cause traffic jams or slow down traffic, as well as those who brake unnecessarily when there is no traffic. In addition, the lack of use of turn signals or indicators can also be a source of annoyance for many people. These pet peeves can lead to stress and irritation for those on the road.

The video has shown that pet peeves, both big and small, are an inevitable part of life. They can range from the mildly irritating to the downright infuriating, and they can be triggered by all sorts of things. But have you ever stopped to wonder why certain things bother you so much? Is it simply a matter of personal preference or is there something deeper at play? Perhaps it is worth examining our pet peeves more closely and questioning why they bother us so much. By doing so, we may gain a better understanding of ourselves and those around us, and learn to navigate our pet peeves in a more constructive and positive way.

https://www.youtube.com/watch?v=sAvIKc3dxug

Danke an FreeDobby! Was sind denn eure Pet Peeves? Oder was regt euch an andern Menschen auf? Könnte interessant werden … besonders wenn die auch hier auch hier mitlesen … Hah!

80) Viel Lärm um nix Rauch

Es gibt da so ein paar Dinge im Alltag, die können für pure Verzweiflung sorgen, wenn sie sich dem Ende neigen … oder unvermittelt … einfach … „alle“ sind.

Anführer der Liste dürfte das Klo-Papier sein, aber auch auch das letzte Blatt >Küchenpapier sorgt für Blutdruck, wenn sich gerade ein Glas voll Milch oder Wein auf der Couch verteilt. Was mich auch auf die Palme bringen kann, sind >Tacker-Nadeln, die just in dem Moment fehlen wenn man eigentlich nur noch eine einzige benötigt, um die Aufgabe abzuschließen.

Unter den Top 5 sind bei mir auch Rauchmelder, die sich am liebsten Nachts mit zaghaftem „Piep“ melden. Erst hofft man, das gibt sich wieder, aber bereits in dem Moment weiß man eigentlich, dass sich da gar nichts von allein wieder gibt. Genau wie Zahnschmerzen. Die kommen um zu bleiben. Und werden immer lauter. 

Tja und dann kann man eigentlich nur einen Hocker oder Stuhl hohlen und bei Dunkelheit an der Zimmerdecke herumfummeln. Soll ja keiner weiter wach werden. Möchte nicht wissen, wieviele Unfälle sich ereignen, wenn wir Dinge reparieren, die eigentlich dafür gemacht sind, größere Schäden abzuwenden.

Nun hatte ich neulich dummerweise einen Rauchmelder an der Decke, deren Batterie man gar nicht rausnehmen konnte. Wohin mit dem piependen Ding Nachts um halb drei? In den Kühlschrank? Auf die Terrasse? Dann würde der Kiez mich hassen. Also den Werkzeugkasten holen und mit einem Hammer drauf eindreschen. Oder mit dem Steak-Klopfer. Und dann mit kalten Füßen wieder in der Schlaf finden. Hate!

Letzten Freitag dann der Höhepunkt der Woche. Der Nachbar von der „Datscha“ rief 16:30 Uhr an, dass alle Anwohner drumherum durchdrehen, weil es bei uns in der Hütte piept wie Sau. Also gurkte ich im Wochenendverkehr da raus, über eine Stunde hat’s gedauert und dann wieder zurück. Nur um den piependen Quälgeist zu finden und die Batterie zu ziehen. 

Denn der Rauchmelder hatte Rauch gewittert und meldete das stundenlang, piepte im Stakkato den halben Landkreis zusammen. Die Batterie strotzte dabei vor Ausdauer und ich hatte noch den ganzen Abend einen Piep … im Kopf.

79) Bring your own seat

Gestern bin ich mal wieder geflogen, ick‘ weiß, ist nicht gut, aber die Strecke zu schwimmen war mir dann doch etwas zu weit. Und ich finde ja das Flugwesen an sich auch sehr interessant, denn es entwickelt sich bekannter maßen. Dazu sprach >Manne Krug auf YouTube schon.

Vollgestopft mit Technik, immer effizienter in den Prozessen „on ground“, gibt es immer wieder neues zu berichten.

Allerdings fühlt sich mein Untergeschoss zunehmend überhaupt nicht mehr „comfortable on board“. Die Sitze an Bord werden immer dünner und klappriger. Oder werde ich immer klappriger? Nach einer Stunde Flugzeit würde ich am liebsten einen Arzt ausrufen lassen, der mir den evolutionär bedingten Steiß herausklempnert. 

Da sind überhaupt keine „Sitzpolster“ mehr da, es sind Metallsitze mit Kunstleder-Bezug. An der Verbundstelle zwischen Sitz und Lehne befindet sich manchmal gar nichts, ausser Luft und Kekskrümel. Und eben meine unteren Lendenwirbel, die da nach und nach reinpurzeln. „Please don‘t leave any personal belongings…“ ha ha.

Aber ich will ja nicht nur meckern sondern auch mit konstruktiven Ideen kommen. Und hier ist schon mal eine. 

„Bring your own seat“. 

Eine Standard-Dockingstation am Boden, ermöglicht es dem geplagten Traveler sein geliebtes Sitzmöbel von zu Hause mitzubringen. Egal ob der fluffige Fernsehsessel, des Sohnes Gamerstuhl oder Uschi’s Gymnastikball. Und dank ISO-Norm lässt sich da noch viel mehr draufklicken. Kindersitz, Camping-Klo, Hometrainer, Kühlschrank für Wein und Kaviar. Jeweils natürlich. 

Ja, das Flugwesen … es entwickelt sich.

74) Welcome back home

Ein Frohes Neues Jahr noch, liebe Leser. Da blieb nicht viel Zeit für einen ausgedehnten Hangover. Der Alltag ist zurück, und mit ihm all die nervenden Kleinigkeiten

Ein Auszug:
1. Noch im alten Jahr wurden wir informiert, dass irgendwelche Honks an der Schule gezündelt haben und daher der Unterricht „erst einmal online“ stattfinden muss. Gut, vielleicht sogar besser so. Dann können die Kids zu Hause etwas ausdünsten.
2. Die Rückfahrt von Dänemark dauerte dann zähe 9 Stunden. Vermutlich hatten sich die Familien eine spontane Verlängerung der Ferien erhofft und fuhren dann erst am Sonntag von der Nordsee zurück, so dass wir uns dann alle am Drive-In kurz nach Rendsburg trafen.
3. Etwas später trafen wir dann noch auf die Urlauber, die von der Ostsee kamen. So standen wir alle nett am Kreuz Wittstock/Dosse und glotzten auf die Rückleuchten des Vordermanns. What a pleasure! Aber immerhin ganz Corona-konform, jeder in seinem Auto und ich hatte gute Hörbücher + Podcasts dabei.
4. Endlich zu Hause angekommen, folgte dann das gemeinsame Auto ausräumen. Hier erspare ich mir weitere Ausführungen und verweise auf den Beitrag >Volle Packung.
5. Eine Hand voll Briefe wartete auf uns, unter anderem einer, der mich wie folgt begrüßte: „Hallo T., Du bist uns 0,06 Cent wert“ und weiter dann „Deine Adresse haben wir für 0 EUR und 6 Cent gekauft, um dich als Kund*in zu gewinnen“. Na vielen Dank ihr Nervbacken … ich will nicht eure Kund*in sein! Niemals! Rundablage!
6. Die Papiertonne ist immer noch überfüllt, das war sie vor Weihnachten schon. Nun kommt noch Spaßfaktor dazu, dass das Licht im Müllraum nicht mehr geht. Das macht große Freude, besonders wenn man keine Handy-Taschenlampe dabei hat.
7. Die Corona-Warn App schlägt mal wieder rot aus. Es gab da wohl eine Begegnung in Dänemark. Nur schwer erklärbar. Ich sammele die Meldungen jetzt und mach‘ mir zusammen mit den Impf-Barcodes irgendwann ein hübsches Album draus.
8. Die Dachdecker vom Haus gegenüber, hatten über über die Feiertage große Plastikplanen über dem Dachstuhl verspannt. Das macht nun einen Höllenlärm, wenn der Wind mit 20 km/h Wind die ganze Nacht da drauf geht. Selbst bei geschlossenem Fenster wurde sozusagen die ganze Nacht geböllert, aber die Straße sehen diesmal immerhin sauber aus.
9. Update von der Schule: Die Schäden nach der Brandstiftung müssen noch aufgenommen werden, man geht mal bis zu den Februar-Ferien von Home Schooling aus. Na großartig! So viel zu „erst einmal online“.
10. Und was soll ich sagen? Mal raten? Genau. Nichts vorbereitet, keine Aufgaben online. Nüscht! Ich verlange ja nicht, dass Lehrer extra ihren Urlaub abrechen, aber es zeigt doch wieder, wie weit wir von digitalem Lernen weg sind. Sei es im Falles eines Lockdowns, eine Klima-Katastrophe, oder wegen einer Brandstiftung.

Welcome back home, es hat sich nichts geändert 😉