Da bestand mal für einen Tag die Chance, dass ich mich hier auf‘m Blog nicht aufregen oder lustig machen könnte. Aber dann kam heute Post vom Finanzamt.
Aber kurz zur Geschichte davor:
Im Jahr 2022 wurde die Grundsteuer neu berechnet, aufwändiges Verfahren, ich habe drüber berichtet. Siehe >354) Was ist zum Henker … ist eine Gemarkung?
Im Oktober 2024 kam dann der Bescheid für Februar 2025 und folgende Quartale. Nun war ich so naiv zu glauben, dass das Abbuchungsverfahren einfach weiterläuft und die einfach den Betrag anheben und tat erstmal … nichts … und vergaß.
Dies führte dann zu einer Mahnung im März 2025 mit 0,50 € Säumniszuschlag. Damit hatte ich dann auch kapiert, dass ich anscheinend einen neuen Dauerauftrag machen muss und habe dies auch umgehend getan. Aber mit Daueraufträgen löst man nur die Zukunft, nicht die Versäumnisse der Vergangenheit. Got it. Man du Dummerchen, da hilft dir auch die beste AI nichts.
Nun kam heute wieder Post, in der man mir freundlich mitteilte, dass man 1,00 € von „Grundsteuer“ auf „Grundsteuer Säumniszuschlag“ gebucht hat. Danke für die Information und warum 1,00 € statt 0,50 €? Ich vermute, dass diese Buchungsmitteilung der Vorbote für eine weitere Mahnung ist.
Nun gut, Säumnis also beglichen und gleich noch 1,00 € hintergeschickt. Nicht dass die mir noch auf die Steuerfahndung auf den Hals schicken.
Über Porto, Papier und Transportwege will ich jetzt gar nicht nachdenken …
Früher im Mittelalter, da kam der Steuereintreiber wenigstens noch persönlich vorbei und hat die Taler „eingetrieben“, heute muss man sich auch um das noch selber kümmern.
Aber immerhin habe ich die Möglichkeit „Buchungswünsche“ mitzuteilen.
Also ich wünsche mir …
… dass die Buchung von ganz allein läuft.
Wimper…
… Pust.
Grmpf

