Gestern sollte nun die „Neue“ in die Küche integriert werden. Dafür musste ich der „Alten“ allerdings sehr nahekommen – und womöglich auch zu gröberen Instrumenten greifen, um sie endlich loszuwerden. Der Versandhandel der Amazonen hatte dafür extra rotes Plastik-Spielzeug geliefert. Spätestens jetzt sollte ich vielleicht erwähnen, dass es um die Mischbatterie in der Küche geht. Andernfalls steht mir zu Weihnachten nicht nur die Familie ins Haus … sondern wohlmöglich auch noch … Ärger.
Also rüstete ich mich mit Werkzeug aus und stapelte eine klappbare Gästematratze vor der Baustelle. Denn ich würde über Kopf arbeiten müssen und dabei mit dem Oberkörper im Spülschrank verschwinden. Im Gepäck: diverse Maulschlüssel, dieses lange rote „Plastik-Ding“, Stirnlampe, Lappen, Küchenrolle und den festen Willen, diese Operation flott durchzuziehen.
Irgendwann war die „Alte“ endlich draußen, die „Neue“ eingesetzt und dann? Fehlten ein paar Zentimeter. Die mitgelieferten Schläuche waren zu kurz, um sie auf die Eckventile setzen zu können.
F**k … Scheiße … und vieles mehr. Es wurde laut geschimpft. Also ab ins Auto, zum Baumarkt, längere Schläuche besorgen, zurück, alles wieder abbauen und noch einmal von vorne anfangen.
Schließlich kroch ich triumphierend aus der Tiefe empor, drehte das Wasser auf, schwenkte stolz den Mischhebel und es kam … kaltes Wasser. Ausschließlich.
Auf den Abdruck des darauf folgenden Fluchens wird aus Gründen des Jugendschutzes verzichtet.
Aber Ente gut, alles gut. Weihnachten kann also kommen.
PS: Titelbild via ChatGPT









