644) Mehr *kratie wagen

Kein Tag vergeht, an dem man nicht von diesen gemeinen Autokraten, Egokraten, Technokraten und Bürokraten liest. Man könnte meinen, Worte die auf *kratie oder die damit verbindenden *kraten enden, sind ausschließlich negativ konnotiert. Die Theokratie, Aristokratie, Plutokratie und Ochlokratie unterstützen diesen Gedanken.

Die verletzliche Demokratie scheint etwas aus der Reihe zu tanzen und kommt (zum Glück meistens noch) mit einem größtenteils positiven „Image“ daher.

Das habe ich heute Morgen mit der KI diskutiert und wir haben zehn neue Herrschaftsmodelle mit einem positiven Ansinnen entwickelt.

Hier unsere Versuche:

1. Sympathokratie
Herrschaft des Mitgefühls – Entscheidungen basieren auf Empathie, Menschlichkeit und echtem Interesse aneinander.

2. Dialogkratie
Herrschaft durch offenen Dialog – Macht entsteht durch Zuhören, Verstehen und gemeinsame Verständigung.

3. Servokratie
Herrschaft des Dienens – Führung wird als Dienst am Gemeinwohl verstanden, nicht als Kontrolle.

4. Kreatokratie
Herrschaft der Kreativen – Kunst, Vorstellungskraft und Innovation prägen die gesellschaftlichen Entscheidungen.

5. Partizipokratie
Herrschaft der Teilhabe – Alle sind beteiligt, Macht wird breit verteilt, Entscheidungen sind gemeinschaftlich legitimiert.

6. Integrakratie
Herrschaft der Vielfalt und Integration – Unterschiedlichkeit wird als Stärke betrachtet, nicht als Problem.

7. Humorkratie
Herrschaft mit Humor und Leichtigkeit – Macht wird nicht verbissen ausgeübt, sondern mit Selbstironie und Lebensfreude.

8. Curiokratie
Herrschaft der Neugier – Offenheit, Fragenstellen und Lernfreude sind die Leitprinzipien des Zusammenlebens.

9. Solidokratie
Herrschaft der Solidarität – Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung stehen über Egoismus und Konkurrenz.

10. Futurkratie
Herrschaft mit Blick auf kommende Generationen – Nachhaltigkeit und langfristige Verantwortung sind oberstes Prinzip.

Könnte man doch mal probieren …

… Träumer … ja ick‘ weiß.

PS: Kursiv formatierte Texte von ChatGPT, Titelbild ebenso


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9 Kommentare zu „644) Mehr *kratie wagen

  1. Es gibt noch Autokratie und Hypokratie und vieles mehr. Volksdemokratie scheint leider immer noch ein Fremdwort in Deutschland zu sein. Warum die Politiker davor zuruckscheuen ist mir ohnehin ein Raetsel. Bei der Volksdemokratie wir die Bevoelkerung am Entscheidungsprozess beteiligt und jeder Politiker kann dann sogar beim Scheitern eines Vorhabens sagen das hat das Volk so gewollt. Was mich jedoch noch viel mehr erschreckt sind Reichsbuerger und Imperialisten. Diese wollen die angeblich so gute alte Zeit zuruck haben. Da gab es sogar noch Dialogkratie und Servokratie. Die Buerger hatten die Ehre dem Kaiser zu dienen. Dem Kaiser dienen zu duerfen war Servokratie die es jetzt in den USA gibt wo es eine Ehre ist dem Praesidenten Donald dienen zu duerfen. Diese Servokratie beinhaltet auch Dialogkratie. Der Kongress kann debattieren und diskutieren aber entscheiden tut der Praesident. So oder so aehnlich soll es schon beim deutschen Kaiser gewesen sein. Da kann ich nur sagen gebt dem Fritz aus dem Sauerland eine Chance. Der wird es nicht schlechter machen. Auch seine rechte Hand Linnemann wird bis dahin gelernt haben dass die deutsche Volkswirtschaft nicht allein mit der Mehrarbeit von Ruhestaendlern gerettet werden kann. Alle Buerger brauchen alle mehr Anreize. Also ist Inzentokratie gefragt.

    1. Inzentokratie … nun ja warum nicht, Hauptsache die Anreize kommen nicht über eine Punkte-App vom Staat … dann bin ich raus … wenn ich noch kann

  2. Ich würde gern etwas Diskutokratie mit ChatGPT wagen und behaupten, dass das, was es unter Sympathokratie beschreibt, vielleicht lieber Empathokratie heißen sollte. Sympathokratie weckt bei mir gleich die Assoziation, dass ich alles sympathisch finden müsste. Dagegen hätte ich was. Aber empathisch – ja, gern immer.

    Ich hoffe, ich verstoße damit nicht zu sehr gegen Punkt 7 😉

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