646) Wenn die Griechin zu scharf wird

Mahlzeit liebe Leser … innen und da draußen. Lange nicht mehr über geschlechtergerechte Sprache geschrieben, scheint irgendwie abgewählt oder? Macht eh jeder wie er will, ich auch. Ich liebe ja scharfen Knobi-Schafskäse … „könnt‘ ick‘ ma rinlegen“ … quasi, aber bei den Produktnamen … nun ja … da fühle ich mich als XY-Träger ein Bisschen diskriminiert., muss ich mal sagen.

Stellt euch vor, die Aufstriche würden nicht „Scharfer Grieche“, „Weißer Grieche“ und „Scharfer Hirte“ heißen, sondern:

  • Scharfe Griechin
  • Weiße Griechin
  • Scharfe Hirtin

Na dann wäre aber was los.

Der/die/das Brand Manager*in dürfte sich warm anziehen. Denn während der scharfe Grieche einfach würzig klingt, wirkt die scharfe Griechin… nun ja… plötzlich ziemlich untenrum.

Da wurde mir neulich noch ein Senf in den Kühlschrank gestellt, der nennt sich „Scharfer Heinrich“ … nun denkt dabei mal an eine scharfe Henriette, Heike oder Hilde. Skandal. Der Laden könnte dichtmachen, es würden Klagen klageln.

Sprachlich darf er alles streichen, sie darf sich nicht mal aufs Brot legen.

PS1: Titel und kursiv formatierte Texte von ChatGPT

PS2: Auf den Bildern sind eingetragene Markenzeichen zu sehen, ich kriege kein Geld von denen, aber es schmeckt schon … „geil“.


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20 Kommentare zu „646) Wenn die Griechin zu scharf wird

  1. Unnötig zu erwähnen, aber ich tue es trotzdem: Ich möchte keinen Brotaufstrich, der „nach untenrum“ klingt. Und noch weniger einen, der so schmeckt.
    Anderes Thema… schnell bitte.

  2. Und wenn man auf dem Schild am Regal alles zusammenhängend liest, wird es sogar ein „Billiger scharfer Grieche“. Stell dir das mal bei der Griechin vor. Oh Mann.😉

    1. Oh Mensch, vielen Dank für den Hinweis, passiert manchmal … Nach acht Jahren hat sich keiner gefunden, der das Lektorat übernimmt … ist jetzt korrigiert

  3. Auch Griechinnen sind inzwischen emanzipiert und haben ein Recht darauf scharf zu sein. Den Rest macht dann der griechische Wein. Das wusste bereits ein Balladen Saenger aus Oesterreich vor vielen Jahren. Wenn schon die Mohrenkoepfe verboten sind sollte man sich andere kreative Namen einfallen lassen. Wie waere es mit dem scharfen Fritz aus dem Sauerland?

    1. Gute Frage … mit „kalten Hunden“ war man aber auch nicht so erfolgreich. Man könnte es „Scharfer Schafskäseaufstrich“ nennen … das wäre doch mal was

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