701) Feierabend

Beide wollen nach der Arbeit,
Noch schnell zum IKEA,
Sie wissen was sie suchen,
Kennen die Artikel-Nummer,
Und die Reihe des Regals,
Wie ein SWAT-Team rein,
Alles abkürzen,
Nicht stehenbleiben,
Zahlen und einladen,
Und dann nach Hause.

Er blinkt,
Fährt rechts ran,
Sie öffnet die Tür,
Und steigt ein.

Hi
Hi, na?
Wie war‘s
Mhm
Und selbst?
Hör mir uff.

Für die ersten Minuten,
Absolute Stille im Auto,
Bis einer beginnt loszulegen.

Du, die haben alle ein Rad ab
Bei mir auch, haben alle’n Arsch offen
Die gehen mir so auf den Sack
Du glaubst nicht, was heute wieder war
Die denken wohl, ich bin blöd
Mit mir können Sie es ja machen
Von nix‘ne Ahnung, nicht die hellste Kerze
Aber dicke Sprüche kloppen und wichtig machen
Und wehe Arbeit liegt an, dann rennen alle weg
Frag mich, wie die an den Job gekommen ist
Der denkt auch nur an sich, alles andere ist dem egal

4 Kilometer weiter

Da, der IKEA.
Na los, rein da
Lass’ schnell machen
Und dann gehen wir was essen

PS1: IKEA ist ein eingetragenes Warenzeichen, der Laden heißt halt so, kann ich nix für, ich kriege kein Geld von denen

PS2: Titelbild via ChatGPT, etwas verkrampft heute … meine Güte ist denn das so schwer … muss man denn hier alles selber machen … „Mensch“?


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2 Kommentare zu „701) Feierabend

  1. Schlimm diese Service Wueste Deutschland. Bei uns in Malta gibt es keinen Ikea aber einen grossartigen Kundendienst von Malta Shoppers. Denen teilt man mit was man denn von Ikea in Catania in Sizilien haben moechte und bereits nach zwei Tagen hat man die Ware. Als ich dann mal selbst dorthin gefahren bin habe ich mich weniger ueber die Ware sondern ueber die Umgebung des Ladens gewundert. Der liegt in einem Industriegebiet das erfolgreich von der Nigerianischen Mafia kontrolliert wird. Diese bieten ihre Prostituierten zum Sonderpreis an und garantieren sogar einen Kundenrabatt fuer Stammkunden. Meine Frau fand das ekelhaft und hat mir verboten noch einmal durch dieses Industriegebiet zu fahren. In der Naehe soll auch vor einigen Jahren der Boxer Graciano Rocchigiani ueberfahren worden sein. Ob der auch zu Ikea wollte ist mir allerdings unbekannt. Er war aber wohl ein Berliner italienischer Herkunft und haette sicherlich auch einen Ikea shop in Berlin gefunden.

    1. meine Güte, das ist ja ein gefährliches Pflaster dort, da muss ich die Liste möglicher Orte für meinen Lebensabend vielleicht noch mal überarbeiten 😉
      Ein Leben ohne BILLY, POÄNGN und KLIPPAN ist doch kaum vorstellbar

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