12) Spucking Duschkopf

Dass Duschköpfe an der Wand fixiert sein können und damit erheblich Einfluss auf die Laune zu Tagesbeginn haben, habe ich in einem —> vorigen Beitrag schon beschrieben. Duschen können aber auch noch auf andere fiese Weise zum Ärgernis werden. Es gibt an allen Duschen eine fragile Stelle und zwar genau dort, wo der Schlauch in das Handteil mündet. Gerät diese Verbindung länger unter Zug und leiert aus, dann passiert häufig folgendes. Der Gast stellt sich gegen 06:00 Uhr müde unter die Dusche und schließt die Glastür. Den Temperatur-Regler stellt er sicherheitshalber auf die Mitte, weil er morgens weder kaltes noch heißes Wasser mag. Dann dreht er den Hahn auf und …? Flucht laut, schimpft und gerät in Panik. Kaltes abgestandenes Wasser schießt aus der defekten Verbindung hinten heraus, prallt auf die Wand-Fliesen, wird von ihnen umgehend reflektiert und trifft den Gast. Meistens auf Brust oder Bauch-Höhe, also dort, wo niemand kaltes Wasser haben will. Versucht er dann, den Schlauch wieder in das Handteil zu stopfen, wird alles nur noch schlimmer. Wasser spritzt umher, die Haare werden nass und man fragt sich, ob die Putzkräfte in letzter Zeit mal die Dusche benutzt hatten. Besser nicht. Zeit fürs Frühstück! 

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11) iTunes Synch

Gelegentlich fällt mir ein, mein iPhone mal wieder an unseren Mac mit der iTunes-Datenbank zu stecken. Einfach nur, damit die sich mal wieder sehen. Meistens bereue ich das ganz schnell wieder. Besonders dann, wenn die Zeit knapp ist. Also immer. Ich verbinde beide Geräte per USB und dann beginnt das Feuerwerk der Meldungen schon. Ein erstes Pop Up springt mir entgegen und informiert, dass ein BackUp zu machen ist. Zeitgleich zählt iTunes oben in der Hauptnavigation die Titel, die synchronisiert werden müssen. Schon springt mir das nächste Fenster ins Gesicht und fragt, ob „mobil“ gekaufte Titel in die iTunes-Mediathek kopiert werden sollen. Die darauf folgende Nachricht sagt mir, dass der Mac selbst ein Update benötigt. Auf diesen Ego-Zug springt natürlich iTunes dann auch noch auf und meckert mit mir herum, dass alle anderen Aktivitäten abgebrochen werden, wenn ich nun das iTunes-Update mache. Was natürlich zunächst heruntergeladen werden muss und leider „etwas“ Zeit benötigt. Oh je, mir wird ganz schwindlig. Am liebsten würde ich alles abbrechen, aber das traue ich mich schon gar nicht mehr. Das mögen Computer nicht. Und schon weiß ich bereits, wie es ausgehen wird. 

1. manche Titel werden doppelt sein, andere fehlen

2. meine Playlists werden verschwunden sein

3. die nächsten zwei Abende werde ich vor iTunes hocken, um es wieder zu reparieren 

Mensch Steve, früher war alles so einfach…

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25) Automat ohne Schlitz

Tut mir Leid, liebe BVG, aber bevor ich das Thema „ÖPNV“ erst einmal wieder verlasse, musst Du noch die andere Backe hinhalten. Ich mache es auch kurz. Ich kann das aber nicht zurückhalten, weil mich das seit Jahren ärgert und ich nicht verstehe, wo eigentlich das Problem dabei liegt. Vielleicht müsst Ihr es einfach besser kommunizieren. Worum geht es eigentlich? Schauen wir kurz zurück. Die allerersten Fahrkarten-Automaten verlangten damals Münzen, um eine Fahrkarte zu bekommen. Ok, das war nachvollziehbar. Die Fahrpreise waren ja niedrig und andere Zahlungsmittel gab es halt einfach nicht. Dann kamen die EC-Karten in den Umlauf, aber die konnte man eben nicht zur Zahlung an BVG-Automaten nutzen. Danach wurde das Zahlen mit der Kreditkarte immer selbstverständlicher. Zumindest in anderen Ländern. In Holland bezahle ich einen Espresso mit der Kreditkarte, in Schweden den Besuch des Bahnhofs-Klos. Warum zum Henker, muß man aber in Berliner Straßenbahnen und Bussen heute im Jahr 2018 immer noch mit Hartgeld zahlen? Da spreche ich ja noch nicht mal von Geld-oder Kredit-Karten. Wenigstens kleine Scheine könntet ihr doch annehmen, genau so wie die unzähligen Automaten in den Parkhäusern! Die schaffen das doch auch. Selbst 1 oder 2 EUR Parkgebühr kann ich notfalls mit einem Schein bezahlen. Fahre ich aber mit der BVG hin und zurück, bräuchte ich schon stolze 5,40 EUR in Münzen! Manchmal sogar passend! Man müsste all das Kleingeld glatt mal wiegen. Ich bin heilfroh, dass es mittlerweile die BVG-App gibt, um Tickets zu kaufen. Da läuft zwar auch nicht immer alles rund (siehe voriger Beitrag), aber ich muss wenigstens kein schweres Metall mit mir herumschleppen. Und was machen die Gäste in der Stadt, die noch schnell in die M10 hüpfen? Die stehen kopfschüttelnd vor den gelben Automaten und suchen den Schlitz für Schein oder Karte. Den wird es aber vermutlich nie geben. War das vielleicht von Anfang an Eure Strategie liebe BVG? Wusstest Ihr in den 80-er Jahren schon, dass die Smartphones irgendwann kommen und habt ganz bewusst die Zwischenstufen „Papier-Geld“ und „Plastik-Geld“ übersprungen? Habt Ihr vermiedene Infrastrukturkosten als Erfolg verbucht? Wenn ja, dann sage ich „Hut ab!“. Sehr visionär. Aber so richtig glauben kann ich es ehrlicherweise nicht. Für mich sieht es eher so aus, als sei Euch der Zahlungs-Komfort schlichtweg egal. Ihr ignoriert das einfach. Die Fahrgäste werden schon irgendwie an Kleingeld kommen, notfalls bittet sie der nächste Konti aus der Tram raus auf den Bahnsteig zur „Datenaufnahme“.

Frühere Beiträge zum Thema Bus & Bahn:

10) Kleine fiese Wolke

Es kann man ich an den Rand der Verzweiflung bringen. Dankend lehne ich am Flughafen jegliche kostenlose Zeitungen, Werbe-Zettel, Kreditkarten-Anträge und anderes Papier-Zeug ab. Denn, ich habe ja ein neues Hörbuch auf dem Telefon, auf das ich mich schon richtig freue. Ich brauche also gar kein Lesematerial in Papier. Ich habe eine ganze Stunde in der Luft vor mir, nur für mich und mein Hörbuch. Das Kabinen-Personal vollführt sein Sicherheits-Ballett und weist noch auf einmal auf den Flugmodus für die Smartphones hin. Selbstverständlich. Es ist nur eine Wischbewegung auf dem Glas des Telefons und schon heben wir ab in die Luft. Der nächste Gong befreit die Flugbegleiter aus ihren Sitzen und fordert sie auf, den Getränkewagen flott zu machen. Gute Idee, sage ich mir. Ein kaltes Getränk ist ein wunderbarer Begleiter für ein neues Hörbuch. Aber ich sitze in der Mitte des Fliegers, daher wird es noch etwas dauern, bis der Wagen bei mir angekommen ist. Derweil will ich schon einmal das Hörbuch öffnen, bekomme dann aber ein Wolken-Symbol auf dem Buch-Cover angezeigt. Panik steigt in mir auf. Das ist ein schlechtes Zeichen. Trotzdem tippe ich drauf und dann passiert genau das. Eine Meldung erscheint: „Sie haben keine Verbindung zum Internet“. Und auch kein kaltes Getränk.

24) Kurzstrecke

Verlassen wir das in Berlin schwer belastete Themenfeld des Rad-Verkehrs für den Moment. Kommen wir noch einmal zum ÖNPV, diesmal geht es mir aber weniger um die oft sehr egoistischen Nutzer, sondern eher um die Betreiber selbst. Die BVG ist zwar ganz vorn dabei, wenn es um markige Sprüche und hippe Marketing-Videos geht, aber der Alltag gestaltet sich manchmal ganz un-hipp. Nach einem Stadtbummel zu zweit, waren uns die Füße zu müde und wir beschlossen, die letzte Strecke mit dem Bus zu fahren. Also gingen wir in Richtung nächster Bus-Haltestelle. Auf dem Weg dorthin kaufte ich mit der BVG-App schon mal ein Kurzstrecken-Ticket. Ich hatte gehört, dass man das besser ein paar Minuten vor dem Einsteigen machen sollte, um Stress mit Kontrolleuren zu vermeiden. Gut. Gar kein Problem. Das war exakt 19:19 Uhr. Als wir auf die Haltestelle zuliefen, schloss ein Bus gerade die Türen und machte sich auf seinen Weg. Das war ca. 19:23 Uhr. Kein Problem, nehmen wir halt den nächsten Bus. Wir hatten ja Zeit. Der nächste Bus sollte 10 Minuten später abgehen, also ca. 19:33 Uhr. Zunächst passiert eine Weile gar nichts, dann entfiel der Bus komplett. Der nächste gelbe Schlenki war für 19:43 Uhr angezeigt. Auch kein Problem. Um ca. 19:43 Uhr hielt der Bus vor uns und öffnete zischend die Türen. Ich zückte mein Handy und drückte den Button „aktuelle Tickets“. Doch das soeben gekaute Ticket verschwand auf einmal und ich stand etwas sprachlos vor dem Fahrer. So, als gehörte ich zu den Nutzern, die erst dann ein Ticket kaufen, wenn der „Konti“ schon in der Tür steht. Zunächst dachte ich, meine App spinnt oder ich bin einfach zu doof, mein Handy zu bedienen. Um die Situation schnell zu klären, kaufte ich mit ein paar Münzen eine zweite Kurzstrecke. Auf der Fahrt beschäftige ich mich mit der BVG-App und siehe da, mein Ticket war noch da, aber in den Ordner der „abgelaufenen“ Tickets verschoben worden. Exakt um 19:39 Uhr. Also genau 20 Minuten nach Kauf. Ehrlich gesagt, habe ich nie gewusst, dass eine Kurzstrecke an den unmittelbaren Fahrtantritt gebunden ist und ich bezweifele, ob das für die Papier-Varianten auch gilt. Ich gehe in Gedanken meine BVG-Karriere zurück und kann mich nicht daran erinnern, jemals Stress mit einer Kurzstrecken-Karte gehabt zu haben. Liebe BVG, wenn Ihr mit eurer App eure Kosten optimiert, in dem Ihr zunehmend auf Automaten und Kassen verzichtet, dann sollte das Ganze auch funktionieren! Erst Recht, wenn ich alles „richtig“ gemacht habe und eurer Bus ausfällt. Wären wir doch gleich gelaufen oder hätten einen Fahrausweis „Normal“ für zwei Stunden gezogen. Selbst dann, wäre ich deutlich günstiger gefahren als mit zwei Kurzstrecken. Grmpf.

23) Fahrrad-Spuren

Habe ich doch kürzlich erst übers Bike-Sharing geschrieben, muss ich schon wieder an das Thema „Radfahren“ ran. Man könnte meinen, ich habe etwas gegen Radler. Habe ich aber gar nicht. Ab und zu fahre ich auch Rad und bin dabei eigentlich ganz gut klargekommen. Autofahrer und Radler können herrlich aufeinander losgehen und sich gegenseitig verteufeln.  Da will ich mich gar nicht beteiligen, aber hier geschieht gerade etwas, was mich nicht in Ruhe lässt. Ich gehe auch soweit, das Thema schon jetzt als „Wahnsinn“ zu klassifizieren, noch bevor der Artikel hier endet. Was ist geschehen? In den letzten Wochen, haben Straßenbau-Kommandos hier komplette Fahrspuren mittels weißer Farbe zu Rad-Spuren erklärt. Es ist aber noch dieselbe Straße, die die Radler dann befahren. Es ist noch derselbe rechte Rand, den sie schon vorher befuhren. Das Einzige was nun anders ist, ist ein weißer Streifen und eine fehlende Spur für die Autos. Diese Streifen sind auch nicht baulich abgesetzt, was ja vielleicht zu mehr Schutz der Radler führen würde. Nein, die Sicherheit wird nun durch einen 10 cm weißen „Farbaufstrich“ gewährleistet. Selbst auf kleinen Kreuzungen hier in der Nachbarschaft, findet man nun weiß „gemalte“ Radwege und sogar Haltelinien für Radler. Aber nicht in den Straßen vor oder nach der Kreuzung. Nein, nur auf der Kreuzung. Ich frage mich, was das alles soll. Wem hilft das? Das ist eine große Leistung und ein bedeutender Schritt in Erfüllung von Quoten! In der Presse wurde die Maßnahme als Teil des „Mobilitätskonzepts“ diskutiert. Vermutlich habe ich im letzten Wahlkampf nicht genau zugehört, aber ich hoffe, dass in diesem „Konzept“ noch etwas mehr steckt, als durch Raumverknappung und Frontenbildung die Stimmung unter den Verkehrsteilnehmern weiter anzuheizen.

Ein paar Fragen bleiben unbeantwortet:

  • Wer wird diese Streifen denn im Winter nutzen, wenn die Räder in den Kellern stehen? Hundeschlitten oder Biathleten vielleicht?
  • Werden die Streifen dann auch von Schnee befreit, damit man die weißen Linien weiterhin sieht?
  • Warum habe ich nicht vor Jahren in Aktien von Firmen investiert, die Straßenfarbe herstellen?

Frühere Beiträge zum Thema Straßenverkehr:

9) Tacker-Stress

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass der Tacker meistens dann ohne Klammern ist, wenn man ihn gerade wirklich braucht? Bei Seife, Kaffee oder Zahnpasta zeichnet es sich schon Tage vorher ab und wer dann nichts besorgt, ist halt selber Schuld. Tacker aber werden von heute auf morgen einfach so „leer“. Und dann beginnt die hektische Suche nach passenden Klammern. Glaubt man dem Internet gibt es ungefähr folgende Sorten: Zitat: „…24/6, 26/6, 26/8, 23/6 für ca. 30, 23/8 für ca. 50, 23/10 für ca. 70  und 23/13 für ca. 100 Blätter ….“ und so weiter. All diese habe ich vermutlich zu Hause im Schreibtisch. Manche sind noch in EVP bepreist, manche in DM und der „neueste Scheiß“ trägt einen Preis in EUR. Endlich habe ich etwas Passendes gefunden und den Klammerblock eingesetzt. Anstatt nun sofort alle anderen Klammersorten in den Müll zu werfen, lasse ich sie mal besser noch im Schubfach. Wer weiß…

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22) Bikesharing

Der hier nun nachfolgend beschriebene Trend in unserer Stadt basiert gleich auf zwei egoistischen Fundamenten. Zunächst begann alles mit Bikesharing-Anbietern, die ihre Fahrräder an entsprechenden Stationen, quer im Stadtgebiet verteilt, anboten. Eigentlich eine tolle Idee. Kann man doch zu einer Station in der Nähe gehen und auf ein Fahrrad umsteigen. Dann, es war wie über Nacht, wurde die Stadt auf einmal von orangenen Fahrrädern überschwemmt, die plötzlich an jeder Ecke standen. Wer hatte die da alle abgestellt? Wo kommen die alle auf einmal her? Und kurz darauf folgten dann noch grüne Räder und dann auch noch gelbe Ausführungen. Und zwar in echten Mengen bzw. Massen. Die Räder waren technisch so ausgestattet, dass man sie quasi überall anmieteten und dann, dank eines integrierten Ständer, wieder stehen lassen konnte. Egal wo man wollte. Sie waren nicht mehr an eine Station gebunden. Für die einen war das vielleicht super-bequem und hip. Andere empfanden es wiederum als das größte Metallwaren-Lager der Stadt. Ich würde mich zur letzteren Gruppe zählen. Natürlich braucht eine Großstadt neue Konzepte, um den Verkehr zu meistern, aber so etwas planloses und ignorantes? Die Anbieter stellen ihre Räder einfach auf öffentlichem Straßenland ab und überlassen das Metall sich selbst und der Schwarm-Intelligenz der Kunden. Die Fahrer, die anscheinend pro Kilometer bezahlen, scheuen jeden weiteren Meter zu einer geeigneten Abstellgelegenheit zu fahren und lassen das Rad am Platz ihrer Ankunft einfach stehen. Wenn es an einer Hauswand oder an einem Baum abgestellt wird, kann man noch von Glück reden. Bei uns im Viertel stehen die Räder mitten auf der Wiese, in bunter Mischung vor dem Kino oder auf Verkehrsinseln. Manchmal sehe ich sie auch hochkant in Müll-Tonnen stecken, im Park-Teich schwimmen oder völlig demoliert im Gebüsch liegen. Wer hat das genehmigt? War die Entwicklung nicht abzusehen? Und werden all die Räder jemals einen Kunden finden? Hat bei der Stadt jemand eine Öko-Quote zu erfüllen?

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8) Watt, Volt, Ampere, Prozent

Erinnere ich mich an den Physik-Unterricht, gab es damals folgende Einheiten für elektrischen Strom: Watt, Volt und Ampere. Anscheinend gibt es neuerdings auch noch „Prozent“. Das Verlangen nach diesen „Prozent“ kann ein Schlechte-Laune-Garant für die Familie werden, wenn es im Hotel nur eine erreichbare Steckdose gibt. Ja, das gibt es noch. Dummerweise schaltet der Strom ab, wenn man das Zimmer verlässt und die Geschäfte in der Gegend haben schon geschlossen. Vier Smartphones, zwei Tablets und zwei Power Banks dürsten aber nach „Prozent“. Ich weiß, das ist wohl eher ein Wohlstandsproblem und Familien auf indischen Dörfern haben wahrlich andere Sorgen. Um nun aber dicke Luft zu vermeiden, gibt es nicht viele Optionen. Da wären Verzicht und Kompromiss oder halt eine geeignete „Ladestrategie“ auszuarbeiten. Letzteres sieht dann ungefähr so aus: Handy-Strom sparen und mit Hilfe der wenigen vorliegenden Adapter ein Versorgungsnetz  aufbauen, welches so viele Geräte wie möglich mit „Prozent“ versorgt.
Und in der Familie knobeln, wer nachts aufsteht und das System umsteckt…. 

7) Lichtschaltkreise

Betrete ich ein Hotel-Zimmer, so wirkt es oft, als wohne schon jemand anders dort. Der Fernseher läuft und überall leuchtet Licht. Ich bin aber ganz allein, auf dem Klo sitzt auch niemand. Hat sich dann meine Seele auch endlich im Zimmer eingefunden, mache ich mir es etwas gemütlicher. Dazu gehört zum Beispiel, dass viele Licht im Zimmer reduzieren. Das ist aber oft gar nicht so einfach. Versuche ich den erstbesten Schalter, stehe ich danach fast im Dunklen. Probiere ich den Taster daneben, gehen nur die Mini-Spots an den Nachttischen an. Wähle ich dann einen anderen Lichtschalter am anderen Ende des Zimmers, durchfluten Decken-und Wandleuchten das Zimmer und es wird taghell. Und so geht das Spiel weiter. Die wirkliche Überraschung gibt es dann zum Ende des Tages. Wenn ich endlich müde im Bett liege und von dort aus das letzte Licht löschen will…