31) Abflug aus Singapur

Singapur ist eine beeindruckende Stadt und es gibt viel zu entdecken. Irgendwann naht aber die Heimreise und die führt über den Flughafen Changi. Diesmal aber, scheinen sich Flughafen-Personal und Fluggäste gegen mich verschworen zu haben. Sie tun alles dafür, dass meine Laune an diesem Samstagabend stetig in den Keller geht. Der check in läuft noch reibungslos, aber ab dann geht es kontinuierlich bergab:

Kurz vor der automatischen Passkontrolle will eine Dame des Flughafens meinen Pass sehen. Ungefähr fünf Meter weiter, will dann ein Computer meinen Pass scannen und dazu auch noch meinen Daumen kontrollieren. Die Glastüren öffnen sich, der Computer lässt mich passieren. Nur zwei Meter weiter steht schon wieder eine andere Dame, die meinen Pass sehen will. Meine Güte, die nehmen es aber genau. Da ich noch etwas Zeit habe, steuere ich einen 7/11-Shop an. Dort will ich eine Flasche Wasser für den Flug kaufen und eine Büchse Bier für die verbleibende Wartezeit am Gate. Die Büchse „Tiger“ erwartet mich gut gekühlt im Eisschrank und ist mit 5,80 SGD erfreulich preiswert. Die Dame an der Kasse klärt mich dann aber auf, dass nach 22:30 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden darf. Na großartig, dann nehme ich halt nur das Wasser mit. Bei 13 Stunden Flug, will ich unbedingt eine Flasche Wasser am Platz haben und nicht auf die Versorgung in der Luft angewiesen sein. Ich steuere eine Bar an, um da vielleicht noch ein Bier zu trinken, bevor es losgeht. Ein Pint gibt es dort für stolze 18,95 SGD! Das ist mehr als das dreifache im Vergleich zur Büchse im Shop und entspricht ungefähr 12,00 EUR. Egal. Es ist Samstag. Das gönne ich mir. So langsam wird es Zeit zu gehen. Ich strebe den Ausgang an und sehe, dass direkt am Gate die Sicherheitskontrolle stattfindet. Dort ist man schon eifrig am Durchleuchten und ich stelle mich an der Schlange an. Die Sicherheits-Prozedur kommt etwas ins Stocken, weil ein Rollstuhlfahrer abgefertigt werden muss. Der wird samt Stuhl an dem Scanner vorbeigeschoben und von Hand kontrolliert. Das Abtasten dauert etwas länger, geht im Sitzen halt nicht anders. Ist ja auch in Ordnung. Im Handgepäck des Rollstuhlfahrers hat ein Computer das Interesse der Security geweckt. Wie nach plötzlicher Heilung, erhebt sich der Mann aus dem Rollstuhl und läuft schnurstracks zum Handgepäck. Wie geht das denn? Habe ich gerade ein helles Licht verpasst? War der Heiland gerade hier? Der Mann steht standfest auf beiden Beinen und diskutiert mit den Sicherheitsleuten Als ich endlich an der Reihe bin, muss ich schon wieder meinen Pass zeigen. Dann werde ich aufgefordert, mein Wasser auszutrinken oder zurückzulassen. Das will ich aber gar nicht. Ich habe es mir ja bewusst erst am Gate gekauft, damit ich es in den Flieger mitnehmen kann. Auf meine Frage, ob es hinter der Schleuse noch Wasser zu kaufen gibt, kommt nur ein „Yes, Yes“. Nach meiner Erfahrung heißt das soviel wie „Nein“ oder „Keine Ahnung“. Als ich endlich die Kontrollen passiert habe, verstaue ich alles wieder an seinem Ort und lasse meinen Blick im Warteraum schweifen. Es werden keine weiteren Getränke mehr verkauft. Der Ex-Rollstuhlfahrer ist in Höchstform und kommandiert, immer noch stehend, das ganze Sicherheits-Team. Ich laufe weiter nach vorn zum Ausgang. Das Einsteigen hat noch nicht begonnen, so kann ich noch etwas die mitfliegenden Passagiere beobachten. Eine Schweizer Reisegruppe ist kaum zu überhören, ein kleines Kind ist völlig übermüdet und stresst seine Mama. Vor mir steht ein beleibtes Pärchen in Jogging-Hosen und macht Joga-Übungen oder so etwas. Sie stehen sich gegenüber, kreisen mit ihren Hüften und atmen sich gegenseitig an. Endlich wird zum Boarding gerufen. Zunächst wie immer die HON-Circle-Members und Senatoren, dann die Business Class und irgendwann das gemeine Flug-Volk. Es gibt aber nur eine Brücke zum Flugzeug und niemand kontrolliert heute die Einhaltung diesen elitären Kasten-Systems der Luftfahrt. Nur der Pass, der soll nun schon wieder bereit gehalten werden. Ich setze mich in Bewegung, egal ob ich nun schon dran bin oder eben nicht. Ich will hier weg. Keine Lust mehr auf diese Faxen. In der Gangway bildet sich eine Schlange. Das kommt mir eigentlich ganz gelegen, denn ich will noch meine Kopfhörer aus dem Rucksack holen. Während ich mich also kurz zu meinem Rucksack bücke, bewegt sich die Schlange etwas und vor mir bildet sich ein Abstand von circa einem Meter. Die ältere Dame hinter mir setzt zum Überholen an und reiht sich in den Raum vor mir ein. Geht’s noch? An der Kabinen-Tür begrüßt das Schweizer Kabinen-Personal jeden Fluggast mit einem „Grüezi, wie geht’s Ihnen?“. Grummel… sprecht mich bloß nicht an. Sorgt lieber dafür, dass es den neuen „Mission Impossible“ im Video-Programm gibt. Ich fühle mich gerade wie Ethan Hunt, dem gleich die Sicherungen durchgehen.

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30) Zuckfuß-Johnny in Singapur

Und wieder nehmen wir ein Taxi zum Office in Singapur. So wie gestern und vorgestern auch. Eigentlich gar nichts Besonderes und nicht der Rede wert, aber es sollte dann doch eine besondere Fahrt werden. Wir verlassen zügig die Hotel-Vorfahrt und reihen uns in den morgendlichen Verkehr ein. Sehr gut. Kurz nach Abfahrt wird mir auf einmal ganz flau im Magen. Was ist denn nur los? Habe ich etwas Falsches gegessen? Es ging mir doch bis eben noch sehr gut. Erst seit dem ich im Auto sitze, wird mir zunehmend übel. Und da fällt es mir auf. Der Taxifahrer wechselt permanent zwischen Gas und Bremse. Im Sekundentakt. Sein Körper zuckt immer mal wieder. Wir werden auf diese Weise erst nach hinten in den Sitz gedrückt, dann wieder nach vorn in den Gurt. Mir wird immer schwummeriger, ich setze mich aufrecht hin, muss mich von der Rückbank lösen. Ich will die Kräfte mit meiner Hüfte abfangen. Ich nehme mir vor, nur nach vorn zu schauen. Bloß nicht nach unten oder zur Seite, sonst kotze ich meinem Kollegen vor die Füße oder dem Fahrer in den Nacken. Ich bin ja sonst echt nicht empfindlich, aber mir geht es nicht gut. Ich rutsche mit dem Hintern weiter nach vorn und setze mich auf die Kante der Rückbank. Versuche ruhig zu atmen und denke drüber nach, wo man im Fall der Fälle auf der Schnell-Straße halten kann. Zur Ablenkung beginnen wir ein Gespräch. Ist der Mann vielleicht krank? Zuckt der deshalb so? Liegt‘s am Prius? Muss man den so fahren? Allerdings habe ich das in Deutschland noch nie erlebt. Die Energie-Anzeige des Prius pendelt im Sekunden-Takt von einem Ende zum andere Ende der Skala. Das kann doch auch für die Batterie nicht gut sein. Endlich erreichen wir das Büro-Gebäude. Ich brauche erst einmal frische Luft. Wir taufen den Fahrer auf „Zuckfuß-Johnny“ und schließen damit das Erlebnis ab. Die Arbeit wartet. Am Donnerstag jedoch fuhren wir anscheinend mit seinem kleinen Bruder. Auch er fuhr seinen Prius auf eigenartige Weise, wenn auch nicht ganz so extrem. Am Freitag, was soll ich sagen… wieder ein Prius…, der Fahrer fuhr zwar nicht so ruckhaft wie Zuckfuß-Johnny, gab dafür aber immer Vollgas, um dann wieder abzubremsen. Zusätzlich trat er mit dem linken Fuß permanent auf die nicht existierende Kupplung. Was haben die hier nur alle? Liegt es an der Formel 1, die hier kürzlich gastierte? Gefällt Ihnen die Energie-Anzeige so sehr, dass sie sie immer wieder zum Ausschlagen bringen wollen? Liegt es vielleicht daran, dass der Prius so leise ist und sie den Motor hören wollen? Ich muss da mal mit einem deutschen Taxi-Fahrer drüber sprechen, vielleicht steckt ja noch mehr dahinter.

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29) Automated Landing

„Bing. Liebe Fluggäste, Sie haben es vielleicht schon bemerkt, wir fliegen deutlich langsamer als üblich“. So ungefähr beginnt der Flug-Kapitän seine Ansprache zu uns nach hinten in die Kabine hinein. Das Wetter In München habe sich unvorhergesehen verschlechtert, die Wolken hängen dort sehr tief. Es herrsche sehr schlechte Sicht am Flughafen, informiert er. Die Sicherheitsabstände zwischen den Landungen wurden bereits von der Flugsicherung vergrößert, wir werden uns auch in eine Warteschleife einfädeln müssen. Es wird Verzögerungen geben. Für solche Situationen sei eine Standard-Prozedur namens „Automatic Landing“ vorgesehen, der wir nun strickt folgen müssen. Na großartig, dass geht ja schon wieder gut los. Für dieses Automatic Landing sei es ganz wichtig, dass die Elektronik an Bord nicht gestört wird. Daher müssen diesmal alle elektronischen Geräte wirklich ausgeschaltet sein, sobald die Anschnallzeichen erleuchten. An mir soll es nicht liegen. Mein Handy wird uns nicht zum Absturz bringen. Der Computer hat mittlerweile die Steuerung übernommen, das merkt man. Der Flieger fliegt eine schnurgerade Linie, die Geschwindigkeit bleibt exakt gleich und Kurskorrekturen erfolgten präzise wie bei einer Herz-OP. Die Anschnallzeichen leuchten nun auf, ich schalte meine elektronischen Geräte ab und schaue nach links und rechts, ob meine Sitznachbarn nachziehen. Und siehe da. Sie tun es tun es. Das beruhigt. Kaum geht es uns Menschen ans Leder, können wir mal für 15 Minuten unsere Wisch-Finger vom Gerät lassen. Die Räder werden ausgefahren, aus dem Fenster kann ich schwache rote Lichter sehen. Sind das noch die roten Warn-Leuchten auf Häusern oder bereits die roten Lampen an der Landebahn? Touchdown. Gar keine Zeit, mir die Frage selbst zu beantworten. Es waren dann doch schon die roten Leuchten auf der Erde. Der Computer geht auf die Bremse, nicht ganz so ruppig wie ein menschlicher Pilot, aber doch mit Nachdruck. Gut gemacht. Das war eine sehr sanfte Landung. Ehrlich gesagt, sogar gar besser ausgeführt als von Menschen-Hand. Die Passagiere um mich herum zücken sofort wieder ihre Telefone. Mir fliegen ein paar Dinge im Kopf herum.

  1. Dass man Robotern zunehmend einfache und monotone Aufgaben übergibt, ist ja bekannt. Also zum Beispiel so etwas wie 5.000 km geradeaus fliegen.
  2. Dieser Anflug aber, war aus einem wetterbedingten Sonderfall entstanden, den man anscheinend mittlerweile auch lieber den Computern überlässt, als den erfahrenen Piloten mit tausenden Flugstunden. 
  3. Können die Computer-Flugzeiten künftig noch als Flugstunden im Sinne der Flugpraxis und Erfahrung angerechnet werden?
  4. Und wenn die Flugzeuge künftig immer mehr von Computern gesteuert werden, kann man dann eigentlich nach erfolgter Landung noch klatschen, wenn’s echt mal kritisch war? Oder tippt man nur noch auf einen „Gefällt mir“-Button in der Flugzeug-App?

Happy landing! Like it!

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28) Waschmaschine

Habe ich nicht erst vor kurzem über die heutige Auto-Ausstattung geschrieben, die permanent klingelt, piept und gongt? Ja, das habe ich und zwar im Beitrag —>Das klingende Auto. Das ist schon wirklich nervig, aber im Auto hat man zumindest alle Möglichkeiten in Reichweite, um das Gepiepe sofort zu stoppen. Man kann sich anschnallen, man kann langsamer fahren oder halt die Türen noch einmal schließen. Bei unseren Haushaltsgeräten aber, kann das noch viel mehr nerven und das Geräusch lässt sich eben nicht mehr in Greifnähe stoppen. Mein bester Freund ist unser Toaster. Der verrichtet sein Werk ganz leise und wirft die Brote kurz in die Höhe, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Nichts piept. Großartig. Schon etwas offensiver meldet sich unsere Mikro-Welle. Sie piept 5 mal hintereinander, um uns zu sagen, dass das Essen ausreichend bestrahlt wurde. Für meinen Bedarf schon viel zu viel Getöse. Ich frage mich, warum sie überhaupt piept, wenn sie schon gar nicht mehr heizt. Müsste sie nicht eher piepen, wenn das Zeug darin zu lang seine Runden dreht und zu heiß wird? Wenn ein Unglück droht? Ähnlich meldet sich der Geschirrspüler. Der ist üblicherweise dann fertig, wenn ich auf der Couch liege und die Nachrichten des Tages sehen will. Kaum ist der Spüli fertig, piept er 5 mal. Ich will aber nun echt nicht aufstehen, um das Piepen zu stoppen. Ich will fernsehen. Eine echte Eskalation droht, wenn ich in der Badewanne liege und meine Ruhe haben will. Mal einen Moment allein sein, gern in Gesellschaft eines Buches oder einer Zeitung. Oder einer Radiosendung. Wenn dann die Waschmaschine im Bad die Zielgerade erreicht, piept sie exakt 3 mal hintereinander. Und das Ganze in 5 Durchgängen. Warum muss ein Waschmaschine 15 mal piepen und was soll ich jetzt tun, um diesen Wahnsinn zu beenden? Soll ich aus der Wanne aussteigen, um die Maschine abzuschalten? Danach schwimmt das halbe Bad, weil ich überall das Wasser verteile. Oder ich rutsche vielleicht noch auf den Fliesen aus und schlage mir den Kopf auf. Keine gute Idee. Kann ich vielleicht mit Duschbad oder Shampoo nach der Maschine werfen? Eher unrealistisch, dass ich wirklich den Stopp-Knopf treffe. Vielleicht könnte ich jemanden aus der Familie rufen? Gute Idee, dumm nur, dass ich die Tür von innen verriegelt habe. Soll ich die Kids ermutigen, die Tür von außen zu öffnen? Das käme einem Dammbruch gleich und ich wäre nie wieder für mich allein. Was bleibt da sonst noch an Optionen? Unsere Waschmaschine hat leider keine Fernbedienung, keine Sprachsteuerung und sonstige künstliche Intelligenz verbaut. Ich entscheide mich fürs Abtauchen und Haare-Waschen. Unter Wasser lässt es sich das Piepen aushalten. Derweil frage ich mich, warum es für die Maschine ungefähr 30 Waschprogramme gibt, aber keine Stumm-Taste. Jedes analoge Handy hatte so etwas bereits. Vielleicht sollte ich mal einen Brief an den Hersteller der Maschine schreiben. Oder mich nach einer smarten Waschmaschine umsehen?

PS: jetzt zum Ende des Beitrags werfe ich einen Blick in die gängige Suchmaschine. Ich tippe „piepsende W..“ ein und sehe, dass sich auch viele andere Menschen darüber aufregen. Na ein Glück.

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27) Flughafen-Transfer

07:25 Uhr: „Bing. Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten landen wir in München“. Ich schrecke hoch und muss mich erst einmal orientieren. Mein Kaffeebecher ist verschwunden und meinen Klapptisch hat auch jemand hochgeklappt. Oh, da bin ich wohl eingeschlafen. Ich werfe einen Blick aus dem Fenster. Die Sonne wirft zwar noch lange Schatten, aber der Nebel auf den Feldern scheint sich zu verziehen.

07:27 Uhr: „Bing. Unsere Ankunft erfolgt aller Wahrscheinlichkeit nach an K12. Sie erreichen alle Ihre Anschlussflüge. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte unser Boden-Personal.“ Wie bitte? Gate K? Och nöh! Das liegt am A… der Welt! Gerade erst aus meinem Kurzschlaf erwacht, bin ich schon bedient. Das wird heute wieder ewig dauern, bis ich an meinem Ziel bin.

07:29 Uhr: Ich bin sauer, zücke mein Handy und nehme mir vor, meinen Transfer zu dokumentieren. Bestimmt lässt sich daraus ein Blog-Beitrag machen, in dem ich mal von Herzen auf den Airport München schimpfen kann. Verdient hätten die es doch schon lange einmal. Wieviel Lebenszeit habe ich eigentlich schon hier verbracht. Wie viele Kilometer abgelaufen?

07:36 Uhr: Ich schaue wieder aus dem Fenster und sehe die Stadt samt Olympia-Anlage und Fußball Arena vorbeiziehen.

07:37 Uhr: Die Räder werden ausgefahren, hinter der Stadt kann ich die Berge sehen.

07:40 Uhr: Es rumst, schüttelt etwas und ich werde in den Gurt gepresst. 

07:41 Uhr: „Herzlich Willkommen in München, bitte bleiben Sie noch einen Moment sitzen, bis das Flugzeug die endgültige Parkposition an K12…“. Ja, ja ist ja gut. Es ist K12 geworden … weit weg … ich weiß…grummel.

07:45 Uhr: Wir docken also an, die Türen werden geöffnet und die ersten Passagiere steigen aus.

07:51 Uhr: Meine Reihe 16 ist nun endlich an der Reihe und wir dürfen aussteigen.

07:52 Uhr: Im Gebäude biege ich nach links ab in Richtung Gate G.

07:54 Uhr: In der Shopping Zone herrscht schon reger Betrieb, meine Güte.

07:55 Uhr: Ich schwimme mit der Menge mit, es geht ganz gut voran.

07:57 Uhr: Die führerlose Bahn zum Terminal 2 steht schon bereit. Schwein gehabt.

07:58 Uhr: Am Gate G steige ich wieder aus. Ich liege gut in der Zeit. Es sind erst 7 Minuten vergangen, seit dem ich mich aus dem Sitz erhoben habe. 

07:59 Uhr: Meine Stimmung wird besser. Die Zuversicht in mir wächst. Aber das wäre jetzt eigentlich kontraproduktiv. Was mache ich denn dann mit meinem Blog-Beitrag? Wie kann ich eine Geschichte über das zähe Verlassen eines Flughafens schreiben, wenn doch heute alles glatt geht? Egal, dann schreibe ich den Beitrag halt beim nächsten Mal.

08:02 Uhr: Ich erreiche die Kofferausgabe. Da ich heute keinen Koffer habe, kann ich direkt weiter zum Ausgang gehen.

08:04 Uhr: Die Schiebetüren öffnen sich. Pappen und Tablets werden mir entgegengehalten. Sie zeigen Namen fremder Menschen. Mein Name steht nirgends, auf mich wartet keiner.

08:05 Uhr: Ich gehe am Döner-und Pizza-Imbiss vorbei, dann durch die Drehtür und bin an der frischen Luft.

08:06 Uhr: Großartig. Ich war echt schnell heute. Jetzt nur schnell rüber zur S-Bahn. Ich verabschiede mich von meinem Blog-Beitrag. Die Notizen kann ich in der S-Bahn löschen.

08:07 Uhr: Ich komme an der Rolltreppe zur S-Bahn an, werfe einen Blick auf die Anzeige der nächsten Abfahrten und sehe…? 

Meine S8 ist gerade abgefahren, ich muss 18 Minuten warten, komme also nicht vor 08:25 Uhr hier weg. Dann werde ich bereits schon wieder seit 45 Minuten auf dem Boden sein und habe die lange Fahrt in die Stadt ja erst noch vor mir. Vielleicht sollte ich die Notizen mal noch nicht löschen? 

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26) Socken-Memory

Das man Waschmaschinen häufig vorwirft, unsere Socken zu fressen, ist allgemein bekannt. Andererseits ist das technisch kaum möglich. Die Waschmaschine hat keinen zweiten Ausgang und wenn all die fehlenden Socken wirklich noch in der Waschmaschine wären, wäre sie verstopft und hätte schon längst den Geist aufgegeben. Jeder hat vermutlich seine eigene Theorie, wie es eigentlich dazu kommt, dass man nach dem Öffnen des Bull-Auges häufig „Single-Socken“ findet. Vielleicht gibt es mittlerweile schon wissenschaftliche Arbeiten über dieses Wohlstands-Problem. Doch wie kann man der Situation Herr und Frau werden?

Bei Erwachsenen kann man folgendes probieren:

1. Ein Groß-Kontingent an gleichfarbigen Socken kaufen, alles austauschen und alle noch später auftauchenden andersfarbigen Socken wegschmeißen. Das klingt sehr drastisch, im Falle von Socken ist das vielleicht aber noch vertretbar.

2. Mit Socken-Klammern, Wäsche-Netzen und anderen Hausmitteln probieren, das Problem zu managen. Oder eine eigene Erfindung dafür machen, Patent anmelden und reich werden. Dann in ein Land umziehen, wo man nur selten Socken benötigt.

Beide Ansätze eignen sich für Kinder nicht so gut. Durchgehend schwarze oder graue Socken finden sie vermutlich doof und alle Hausmittel funktionieren nur, wenn sich auch beide Socken an einem Ort befinden. Aber hier beginnt das Problem ja bereits.

Einzelne Socken befinden sich bei Kids aber noch in Hosen, Sporttaschen und Schlafsäcken. Sogar außerhalb der Wohnung liegen sie. Bei den Großeltern, in der Schule oder auf dem letzten Kindergeburtstag. Im schlimmsten Fall im Schullandheim 300 km weit weg. Ohne ein Socken-Ortungs-System besteht kaum eine Chance.

Da bleibt nicht viel anderes übrig, als die Singles in einem Korb zu sammeln und die Kids alle paar Wochen zum gemeinsamen „Socken-Memory“ aufzurufen. Also gemeinsam den Korb auskippen und dann passende Socken-Paare suchen. Die Kids begreifen aber schnell, dass dahinter kein Spiel steckt und verlieren bald die Lust dazu. Irgendwann sitzt man allein da. Hat man dann krampfhaft  6-7 passende Paare gefunden, legt sie übereinander und zieht sie etwas in die Länge, stellt man fest, dass die vermutlich schon zu klein sind. Soll man sie nun letztlich doch in die Kleider-Tonne oder in den Müll werfen? Und was macht man dann mit dem Rest der Singles? Noch ein paar Wochen warten, bis die zweite Socke auftaucht? Ist das noch realistisch? Und was ist eigentlich, wenn man gar nicht mehr die erste Socke in der Hand hält, sondern bereits den Zweiten?

PS: Bei der Gelegenheit: Auch wenn das hier kein Hausmittel-Forum werden soll. Hat denn jemand einen entspannten Umgang damit gefunden? Wenn ja, dann einfach unten kommentieren. DANKE

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25) Hose nass

Die heimischen Wasserhähne in Haus oder Wohnung kennt man in- und auswendig. Man kann sie sogar in der dunklen Nacht bedienen und sicher sein, die erwartete Wasser-Menge und -Temperatur zu erhalten. Auch wenn man in anderen Wohnungen zu Gast ist, erwarten einen keine großen Überraschungen. Auf öffentlichen Toiletten, in Hotels oder im Büro ist das aber ganz anders. Da kann mir aber ganz schnell die gute Laune vergehen:

  1. Man bekommt nur kaltes Wasser. Angeblich soll das ja gut für die Haut sein, ist aber auch sehr unangenehm. Je nach innerer Temperatur.
  2. Der Wasserhahn ist zu kurz. Das Wasser fällt direkt hinter der Beckenkante in die Tiefe. Fast unmöglich, dort zwei große Hände drunterzukriegen.
  3. Es kommt zu wenig Wasser. Hier dauert es ewig, bis man die Seife wieder los wird. Hat man dabei keine Geduld, wird man anschließend mit anhaltender Flüssig-Seife unterm Ehe-Ring bestraft.
  4. Das Wasser läuft zeitlich begrenzt. Oft ist das so kurz eingestellt, dass man kaum nasse Hände bekommt und schon allein eine Hand benötigt, um nur den Drücker zu bedienen.

Mit diesen Umständen kann man irgendwie umgehen, die nächste Situation allerdings ist ein Albtraum für jeden Mann.

5. Man geht nichtsahnend auf das Waschbecken zu und öffnet den Wasserhahn. Das Wasser schießt mit viel Druck heraus und verteilt sich auf der Hose. Unterhalb der Gürtellinie. Riesige nasse Flecken. Na großartig. Trägt man schwarz,  fällt es kaum auf. Wenn nicht, kann man nicht viel machen außer zu warten oder das irgendwie zu fönen oder zu trocknen. Dazu bitte einfach mal „Mr Bean“ und „Trockner“ in die gängige Suchmaschine eingeben und dann selber probieren!

Nun aber, wo immer mehr der konventionellen „Handpuster“ gegen diese lauten Wind-Maschinen eingetauscht werden, in die man seine Hände 10 Sekunden hineinhalten soll, hat man echt keine Chance mehr. Man kann sich nur noch einen coolen Spruch ausdenken und mit nasser Hose zurück ins Meeting gehen.

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24) Jogger und Hund

Versucht man, mit Joggen den eigenen Körper halbwegs in Form zu halten oder den weiteren Verfall des Human-Materials hinauszuzögern, wird man im Stadtpark irgendwann auf freilaufende Hunde treffen. Und das verläuft dann fast jedes Mal ungefähr so: Hat mein Jogger-Herz endlich seine 150 Schläge pro Minute erreicht, bleibt es auf einmal stehen. Ein Boxer rennt in hohem Tempo auf mich zu, das Maul weit aufgerissen und die Zunge flattert im Find. Ich stoppe sofort meinen Lauf, schließe die Augen und lasse mein Leben noch einmal in Bildern vorbeiziehen. Schön war’s. Dann tut es aber gar nicht so weh wie erwartet. Also öffne ich meine Augen wieder und stelle beruhigt fest, dass der Sprint des Boxers seinem Gummi-Ball hinter mir galt.

Ich nehme mein Lauf-Programm wieder auf und erfreue mich am Leben. Ich sprühe vor Energie, fliege förmlich und erreiche „runners high“. 30 Meter vor mir kommt mir ein kleiner „Schoßhund“ entgegen. Die Nase auf der Erde sucht er nach irgendwas. Ich verlagere meine Bahn nach rechts, er darauf hin nach links. Gut, du Fiffi, dann gehe ich halt nach links. Er zieht nach rechts. Das Spiel geht noch ein wenig so weiter. Kurz bevor wir aufeinandertreffen, scheint aber jeder seine Seite gefunden zu haben. Im letzten Augenblick zieht Fiffi aber hinüber auf meine Seite und läuft mir kopfgesenkt in meine Beine. Nur mit einem Dreisprung von olympischem Format kann ich ihn davon bewahren, von mir plattgetrampelt zu werden. 

Zum Ende meiner üblichen Runde, treffe ich mitten auf dem Weg auf eine spontane Hundeversammlung. Hunde verschiedener Rassen beschnüffeln sich vorne, hinten, oben und unten. Herrchen und Frauchen bilden einen Kreis und quatschen. Alles wirkt friedlich und ich will am Rand vorbeilaufen. Auf einmal beginnt ein Gekläffe und Gejaule. Die Hunde können sich auf einmal gar nicht mehr riechen und gehen aufeinander los. Das klingt gar nicht gut. Die Fetzen fliegen und ich bin auf einmal mittendrin. Bloß schnell weg hier.

Vielleicht sollte ich doch mal wieder Schwimmen gehen??

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23) Zeitumstellung auf Korfu

Habe ich nicht kürzlich erst darüber geschrieben, wie nervig es ist, die Zeit unserer analogen Geräte von Hand für den Winter umzustellen? Habe ich darin nicht gelobt, dass das all die smarten Geräte ganz selbständig machen? Ja, habe ich. Und zwar hier zum NACHLESEN.

Warum nun noch ein Beitrag dazu? Ganz einfach. Aber der Reihe nach:

Samstag 27.10.2018:

  1. 19:00 Uhr: Wir sind beim Abendessen und sprechen darüber, dass in der folgenden Nacht die Uhren umgestellt werden. Zumindest in Deutschland. 
  2. 19:02 Uhr: Uns trifft es aber nicht, denn wir sind in Griechenland. Wir müssen halt bei Rückkehr einfach nur zwei Stunden statt einer Stunde zurückstellen. Punkt. Thema beendet.

Sonntag 28.10.2018:

  1. Ich werde kurz wach, öffne ein Auge und sehe, dass es schon hell ist. Na klar, die Klo-Tür steht offen, es dringt Tageslicht ins verdunkelte Zimmer. Deshalb ist es hier so hell. Mir egal, meine Frau und die Kids schlafen noch. Augen wieder zu.
  2. 08:13 Uhr: Ich schaue auf die Uhr meines Handy und raffe mich dann doch mal auf. Eine innere Unruhe treibt mich an. Meine Frau liegt neben mir und liest ein Buch. Die Kids schlafen aber noch. Alles schön friedlich hier, so muss ein Sonntag sein. Ich gehe derweil mal duschen und höre übers WLAN mein Berliner Radio. Da hat sich aber nicht viel verändert. Die üblichen Baustellen, eine Straßensperrung und eben die Zeitumstellung in Deutschland. Wie zu erwarten. Weit weg.
  3. 09:00 Uhr: Mit Blick auf meine Handy-Uhr treibe ich die Herde zum Frühstück, ich habe Hunger. Mein Sohn auch. Das ist eigentlich ungewöhnlich, aber irgendwie auch wieder logisch. Er hat wenig gegessen am letzten Abend.
  4. 09:05 Uhr: Auf dem Weg zum Restaurant fällt mir auf, wie angenehm warm es schon ist. Da haben wir wohl echt Glück für die letzten beiden Tage hier auf Korfu.
  5. 10:30 Uhr: Wir starten ein paar Runden Tischtennis und Billard. Viel mehr gibt es auch nicht mehr im Angebot hier. Die Hotel-Anlage ist wie ausgestorben, man geht auf das Saison-Ende zu. Es wirkt, als wären alle anderen Gäste in eine andere Zeit gereist und hätten uns hier vergessen.
  6. 12:00 Uhr: ich schaue wirder auf die  Handy-Uhr und bin erstaunt, dass schon wieder „Lunch time“ ist. Wieder treibe ich die Sippe an, denn wir wollten am Nachmittag Korfu’s Norden erkunden.
  7. 13:00 Uhr: Letzter Blick auf mein Handy, wir verlassen den Hotel-Parkplatz in Richtung Norden
  8. 14:20 Uhr: Ich schaue auf den Tacho des Fiats und die kleine rote Uhr darunter. Häähhh? Wie geht das denn? Wir sind doch gerade erst losgefahren. Wie kann es schon 14:20 Uhr sein? Gab’s hier etwa doch eine Zeitumstellung? Nein, das kann ja gar nicht sein. Die Uhr im Fiat ist ja „weiter“ als alle unsere anderen Handy-Uhren und zum Winter wird doch immer „zurück“ gestellt. Na ja, ist halt ein Fiat… Egal. Wir fahren weiter. Wir lassen uns die Zeit nicht von einem kleinen Fiat diktieren!
  9. 15:00 Uhr im Tacho: Wir durchfahren Korfu-Stadt und haben noch ein ganzes Stück Fahrt vor uns. Aber egal, es ist ja erst 14:00 Uhr. Also haben wir genügend Zeit.
  10. 16:00 Uhr im Tacho: Wir kämpfen uns mit dem kleinen Auto auf den höchsten Berg Korfus hinauf. Es wird dunkler. Ein Unwetter zieht auf , das wird der Grund sein.
  11. 16:10 Uhr im Tacho: Wir brechen die Befahrung des „Pantokrator“ kurz vor dem Gipfel ab. Die Sache wird uns zu heikel. Nebel, Sturm und wackelnde Bäume lassen Vernunft und Verantwortung siegen. Wir beschließen, zurück zu fahren. Läuft alles nach Plan, sind wir in knapp 90 Minuten zurück im Hotel und können die Beine lang machen.
  12. 17:30 Uhr im Tacho: Wir biegen zum Hotel links ab und wundern uns über die Lichter in der Einfahrt. Wie kann das sein, es ist doch erst 16:30 Uhr? Egal. Geschafft von all den Serpentinen, freuen wir uns alle auf zwei Stunden individuelle „Chill-Out-Time“. Irgendwie sind wir alle ganz schön platt von der Fahrt. Kein Wunder, ist halt ein kleiner Fiat.
  13. 18:30 Uhr: Ich schaue wieder auf mein Handy und bemerke, dass es anscheinend schon wieder Zeit fürs „Dinner“ ist. 
  14. 18:31 Uhr: Meine Frau antwortet, dass es draußen auch schon stockdunkel ist.
  15. 18:32 Uhr: Wir fragen uns alle, warum sich die Chill-Out-Time so kurz anfühlte und gehen zum Essen.
  16. 20:30 Uhr: Ich fange an, diesen Beitrag zu schreiben.
  17. 21:30 Uhr: Es wird plötzlich sehr ruhig im Zimmer, die Kids reiben sich schon die Augen. Was ist nur los hier?? Ich fühle mich auf einmal wie zurück in die deutsche Zeit versetzt. Aber welche deutsche Zeit? Die von vor der Abreise? Die Zeit von gestern?  Oder die deutsche Zeit von heute? Oh je….

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22) Kleingeld

Es gibt da etwas kleines, das kann ich hassen oder missen. Es kommt ganz darauf an, wo ich bin und was ich dort gerade so tue. Mal kann es klimpern und so sehr schwer sein, dass es einem fast die Hose herunterzieht. Mal ist es nur ein Bündel von speckigem Papier, bedruckt mit astronomischen Zahlen, aber trotzdem kaum etwas Wert. Heute geht es hier mal um das Kleingeld. Im deutschen Alltag wird man förmlich damit überschüttet. Es sind kleine Kupfer-Stücke, geprägt als 1-oder 2-oder 5-Cent-Münze. Während man die 5-Cent-Stücke wenigstens noch im Fön der Schwimmhalle oder für ein Brötchen beim Bäcker loswerden kann, lässt sich mit 1-oder 2-Cent-Münzen gar nichts anfangen. Man kann sie eigentlich nur verschenken oder in Gläsern sammeln. Aber selbst das spätere Umtauschen der Münzen in Banknoten kostet mittlerweile sogar Gebühren oder ist mit viel Aufwand verbunden. Man soll es vorher zählen und in transparenten Tüten verpacken oder sogar in Papier einrollen! Bestimmt nicht! Ich will das doch gar nicht haben! Wann wird der Irrsinn krummer Preise endlich abgeschafft? Rundet doch bitte einmalig alle Preise auf volle 5 Cent auf oder ab, dann hat das endlich ein Ende. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Energie mit Herstellung und Transport von 1-und 2-Cent-Münzen verbraten wird. Mit Sicherheit viel mehr, als der eigentliche Materialwert der Münzen. Andere EU-Länder haben den Weg wohl schon eingeschlagen. Auf Reisen aber mangelt es irgendwie permanent an Kleingeld. Besonders an den größeren Münzen. Die verschwinden in rauen Mengen als Trinkgeld, Klo-Geld oder Parkgebühr. Und die Kids wollen Kleingeld für Eis und den Billard-Tisch. In Asien dagegen gibt es kaum Münzen, dafür fehlt es dort immer an kleinen Scheinen. Jeder kleine Händler oder Dienstleister will etwas für die Familie verdienen, keiner kann oder will aber größere Scheine wechseln. Bettler schon gar nicht. Ein Kollege aus Indien erklärte mit neulich, mit welcher Taktik er am Geldautomaten sein Bargeld abhebt, um möglichst viel Kleingeld aus der Maschine heraus zu bekommen. Verrückt.

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