… das kam mir gestern Abend bei den Nachrichten in den Sinn und seitdem kaue ich drauf rum.
Dass Drohnen um mich herumfliegen, dass ist zum Glück noch eine Ausnahme, denn ich mag die Dinger nicht in meiner Nähe haben.
Selten passiert das mal, vielleicht bei einem Gruppenfoto, aber ansonsten spielen die bei mir im Alltag keine Rolle.
Der Technologie kann ich durchaus etwas abgewinnen, speziell als Lieferdienst über Land, oder über Wasser. Auch zur Inspektion von Ölleitungen, Kabeltrassen, Landschaften, Wäldern und Feldern mag das alles gut sein und Sinn machen. Keine Frage.
Aber wenn täglich Drohnen drohen, Nicht nur Herren, die oben wohnen, Auch den Leuten, die unten fronen, Normalen Menschen ohne Kanonen, Müttern, Töchtern und den Sohnen, Weder Kranke noch Kinder schonen, Sich das für die eingemauerten Kronen, Mit ihren Visionen und Schablonen, Auch für andere Regionen, Scheint zu lohnen … und kümmert … wie ein Sack Bohnen.
Tach zusammen, Ich bin auf Malta. Und is‘ es kalt da?
Nee, is warm da.
Von März bis Novemba‘.
Sprit kost‘ fast nix da
Der Diesel und der Supa‘.
Oh, ihr merkt schon, ich bin nicht ausgelastet. Kein Wunder. Die Ausflugsziele erreicht man alle in 20-30 Minuten und an diesem Sonntag haben wir sogar noch eine Stunde geschenkt bekommen.
Und da das Gestammel da oben, noch etwas sehr nach Gangster-Rap klingt, habe ich es in der gewonnenen Stunde mal mit Schlager und Deutsch-Rock probiert.
Heute schenke ich euch also Strophen aus bekannten deutschen Titeln, etwas umgedichtet und voller Energie … 😉
Nummer 1) nach der Melodie von „1000 und 1 Nacht“ (Klaus Lage)
Tausend mal gekühlt
Tausend mal ist nichts passiert Das tausendundeinste mal
Und es Wums gemacht
Nummer 2) nach der Melodie von „Albany“ (Roger Whittaker)
Energie – Kein Feuer brennt mehr in Ost-Berlin
Energie – In diesen Mauern war ich einst zu Hause
Energie – Ofen der Eltern, was hab‘ ich den geliebt
Ach könnt ich Dich nur einmal hochdrehen
Nummer 3) nach der Melodie von „Du hast mich tausend mal belogen“ (Andrea Berg)
Ja du bist tausendmal geflogen
Du hast dich tausendmal vernetzt
Hast nicht einziges Mal gefroren
Tja und jetzt bist du entsetzt
Nun kannst du nicht mehr Bügeln
Denn Putin spielt mit der Macht
Doch wir würden es wieder tun
Das wäre doch gelacht
Hört‘s euch gern an, vom Rhythmus müsste es ungefähr passen.
Und schreibt mir gern eure Strophen, dann nehme ich die hier nachträglich noch auf.
Bin gespannt!
Zugabe gefällig? Na ok:
Mit Rüben verfroren, den Kocher verleihen Verdammt ist Gas flüchtig Wie koch’ ich ein Ei?
Kitschy greetings to Be Kitschig,a well known Blog for Schlager and Kitsch.
PS: Oh je, ich fürchte es war ein Fehler, diesen Beitrag zu schreiben. Jetzt wird mir YouTube künftig immer Schlager in die Konsole schieben. Oder ich habe Glück und die machen es nicht am User fest, sondern an der IP-Adresse. Hah! Viel Spaß damit hier, wenn ich hier weg bin 😉
Erzähl mir ein Corona-Gedicht Maske ziert noch das Corona-Gesicht Pizza wurde zum Corona-Gericht Und nun zu Corona-Gewicht
—> Bewegt euch und genießt den Frühling!
Liebe Leser, sorry für diesen bislang kürzesten Text ever hier auf‘m Blog. Aber ich habe keine weiteren Worte gefunden, die mit „Ge“ beginnen und mit „icht“ aufhören.
Und wenn ihr euch nun Sorgen macht: Nein, nein, ich drehe noch nicht durch, habe auch nicht zugenommen und gehe gewiss nicht unter die Poeten.
Wir hatten einfach die letzten beiden Tage ein Super-Wetter hier und ich glaube, det ha‘m wa‘ uns vadient!
Auch die zweite Urlaubswoche verbrachten wir ohne Flugscham, Zeitverschiebung, Währungswechsel und Magenverstimmung. Heimatnah. Zwischen Oder und Spree.
Nachfolgend ein kurzes Gedicht … ein wahres Unikat … ihr werdet sehen.
Schon wieder ein Postkarte vom Darß? Gab‘s da nicht erst kürzlich eine? Ja, die gab es. Im Oktober letzten Jahres (> hier). Dieses Jahr ist alles etwas anders, also müssen auch meine Postkarten nachziehen. Weniger nachdenklich, weniger skurril, dafür aber um so mehr Reim…
Eigentlich wollt´ ich nach Korsika
Da wo ich noch niemals war
Aber nun wegen SARS
Ging’s auf‘n Darß
Und dorthin, unsere Reise
War sparsam, eher leise
Kein Flug mit Check In
Fuhren mit dem Auto hin
Schöner Flecken Erde
Fische, Kühe, Pferde
Und nackig darf man baden
Fahrrad stärkt die Waden
Nur der Netzausbau
War´n bisschen mau
Musste zur Verwaltung
Für ´ne schnelle Leitung
Verbrachten schöne Tage
Irgendwie vertraut, keine Frage
Frag mich, was wird nächstes Jahr
Klappt‘s dann mit Korsika?
Sagt mal, sehe nur ich immer mehr herrenlose Fahrrad-Skelette in der Stadt oder kommt mir das nur so vor? Warum kann das Ordnungsamt, was eh durch die Straßen läuft, um Strafzettel an Autos zu verteilen, nicht auch noch gleich da ein Papier dran machen. Zwei Wochen später kann die Müllabfuhr diesen „Rest“ dann gleich mitnehmen.
Nun bin ich ja kein Wortakrobat, aber ich habe mich mal an einem Gedicht versucht:
Ratlos
Was ist da mit dem Rad los? Steht so allein, so herrenlos Aber Herr ist nicht sein Rad los Nur sein Rad von nun an radlos
Weder farblos, noch wertlos Aber reglos und reizlos Und leblos und nutzlos Mach‘ es doch einer los!
Mal was anderes oder??
Und jetzt ab, los auf die Couch!