805) In the year 74, 74 … will we be still here anymore …

Neulich habe ich eine Versicherung für den Stammhalter unterschrieben, Vertragslaufzeit bis 2074 … da musste ich erst mal deutlich schlucken. Im Jahr 2074 … da bin ich … warte mal … entweder in den ewigen Jagdgründen oder hänge an irgendwelchen Maschinen.

Meine Güte, was wird da wohl sein?

 

  • Schwirren da Roboter oder kleine Mini-Drohnen um mich herum, die mich oben- und untenrum trocken, frisch und bei Botox halten?
  • Fliegen bis dahin Autos durch die Luft, was ich eigentlich schon für 2024 erwartet hatte?
  • Machen die Maschinen die Jobs, die wir bislang für unmöglich hielten, wie zum Beispiel Taxifahren in Bengaluru oder das Zimmer des Sohnes aufräumen?
  • Haben wir einen dritten Weltkrieg überstanden oder sind wir knapp daran vorbeigeschrammt?
  • Hat das Monument am Mount Rushmore einen Kopf mehr … und steht mittlerweile auf dem Mars?
  • Reicht das Meer bis nach Berlin? Sind Bangladesch und Holland mittlerweile Tauchreviere? Ist das Great Amsterdam Reef der neueste Scheiß?
  • Ist die Erde furztrocken und kloppen wir uns mit Batterieherstellern und KI-Betreibern ums Wasser? Können die Menschen wenigstens am Abwasser nippen?
  • Blubbern die meisten Menschen in rosa Blubberwasser vor sich hin, erzeugen mit ihren Körpern Strom und schauen FatFlix?
  • Hat Deutschland aus seiner Wirtschaftskrise herausgefunden? Fährt die Bahn so pünktlich, dass man lieber zehn Minuten vor Abfahrt am Gleis steht?

Hier noch eine Auswahl an Fragen, die sich die KI ausgedacht hat: 
Mann, oh Mann, ich weiß gar nicht, ob ich das alles erleben will.

  • Gibt es noch Smartphones oder erzählen wir unseren Enkeln kopfschüttelnd, dass wir früher kleine Glasscheiben aus der Tasche gezogen und mit dem Finger darauf herumgewischt haben?
  • Ist KI 2074 endlich intelligent genug, um eine deutsche Steuererklärung zu verstehen, oder hat sie irgendwann einfach aufgegeben?
  • Arbeiten wir noch fünf Tage die Woche oder gilt „Arbeit“ mittlerweile als dieses seltsame Hobby, dem unsere Großeltern nachgegangen sind?
  • Essen wir noch Kühe oder drucken wir uns ein Ribeye aus dem Fleischdrucker und streiten anschließend darüber, ob das Tierwohl-Label auf Druckerpatronen gehört?
  • Können wir Gedanken direkt verschicken und bereuen anschließend die Zeit, in der man wenigstens noch die Chance hatte, eine WhatsApp vor dem Abschicken zu löschen?

PS 1: Titelbild via KI

PS 2: letzte fünf Fragen ebenso

250) Gadgets

Heute keine Lust, mich mit dem Virus zu befassen, auch nicht mit der großen Politik. Stattdessen will ich mich heute mal den Gadgets widmen. Gadgets sind all die tollen Spielerein, die man nie brauchte, trotzdem kaufte und dann irgendwann die Bude vermüllen.

Der normale Großstädter wird bald die 20 folgenden Gadgets bei sich haben:
(Wenn nicht noch mehr)

  1. Kopfhörer
  2. VR/AR-Brille
  3. Maske … natürlich 😉
  4. Mikrofon
  5. Mobile Packstation
  6. Solar-Panel
  7. Batterie-Packs
  8. Po-Push-Up gegen das viele Sitzen
  9. EMS-Bauchweg-Gürtel
  10. Puls-Messer
  11. Smart Watch
  12. Tablet / Monitor
  13. WLAN-Booster
  14. Knie-Protector
  15. Schrittzähler
  16. Grüne, Vegane, Anti-Wet Hipster-Mokassins
  17. Hoverboard
  18. Elektro-Roller … sicherheitshalber … weil das Hoverboard noch nicht so weit fliegt
  19. Mobiler CO2 / NOx-Filter zum andocken
  20. Ansaugvorrichtung für Restgase

C) Headerbild: ist selbstgemalt

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Wer das ungefragt klaut, der kriegt ein Gadget über die Rübe … !

 

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