Die vergangene Woche habe ich in Madrid verbracht. Dienstlich. Auf einem Workshop mit Kollegen aus Deutschland, USA, Indien, Spanien und Schweden.
Auf der einen Seite war das natürlich großartig: Ende September noch einmal ein wenig ins Urlaubsfeeling eintauchen, während der Brötchengeber das Ganze zahlt. Das ist mittlerweile schon etwas Besonderes, denn gerade bei den Reisekosten halten die Firmen gern den Deckel drauf.
Macht ja auch Sinn. Früher wurde für ziemlich viel Unnötiges durch die Welt geflogen. Heute, mit den virtuellen Konferenzen, glauben die Controller gern, man müsse sich nur ein Headset aufsetzen und gut ist.
Nee. Ist es eben nicht.
Gleichzeitig muss ich sagen, dass mich als Vollzeit-Homeworker die permanente Gesellschaft von 15 Kollegen ganz schön gefordert hat. Frühstück, Lunch, Dinner und natürlich alles zwischendurch. Ich bin das schlicht nicht mehr gewohnt. All der Lärm, die permanenten Gespräche und die Dynamiken, die entstehen, wenn so viele Menschen über Stunden gemeinsam in einem Raum „eingesperrt“ sind.
Irgendwann merkt man dann doch, wie angenehm ruhig und produktiv es zu Hause normalerweise ist.
Aber Madrid macht einem das Leben leicht. 30 Grad, gutes Essen, abends noch draußen sitzen und überall dieses Gefühl von „la buena vida“.
Nachdem ich mal in einem Sommer Mitte der Neunziger und in einem Winter in den Nullerjahren schon einmal dort war, hat mich diesmal vor allem die Innenstadt gepackt. Das Hotel in Laufnähe zum Retiro-Park, überall kleine Bars und Kneipen, Menschen auf den Straßen und dieses lebendige Madrid bis spät in den Abend.
Herrlich.
Hier ein paar Schnappschüsse.
Gran Via, Plaza Major und Puerta del Sol bei Tag und Nacht









Der Palacio Real de Madrid



Und all die netten Kneipen und Fliesenläden. Größartig



Schön war‘s, morgen geht‘s wieder in den Käfig.
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