Natürlich sind Wale beeindruckende und schützenswerte Tiere, gar keine Frage. Aber jetzt mal im Ernst: Was soll eigentlich der ganze Terz in der Ostsee?
Nicht, dass ich das aktiv verfolge, aber selbst auf Informations-Diät kriege ich es mit.
Der Wal hat sich verirrt, wirkt stark geschwächt, kommt aus eigener Kraft nicht mehr weg. Seine Tage sind gezählt, seit Wochen schon.
Wäre es ein Hund, wäre er längst im Lassy-Himmel. Als Pferd stünde er schon neben Fury, Artax und Iltschi.
Offenbar ist es nicht so einfach, dem armen Timmy das finale Geleit zu verpassen. Klingt brutal, klar. Aber bei Vierbeinern sind wir da deutlich weniger zimperlich. Und der junge Wolf aus Hamburg hat bis heute keinen Kosenamen oder habe ich etwas verpasst?
Die Evolution hat das Tier aussortiert, ganz einfach.
Vielleicht sollten wir unsere Aufmerksamkeit einfach etwas besser sortieren:
Kümmert euch lieber um die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern im September, statt um den Wal vor der Insel Poel.
Sonst werden im September ganz andere Dinge neu sortiert und wir haben ein viel größeres Problem und … keine(n) Wa(h)l mehr. Dann ist beides futsch.
PS: Titelbild via KI
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