782) Wenn ein Stein vom Himmel fällt

Wenn ein Stein vom Himmel fällt, der 3 bis 6 Meter Durchmesser hat, mit 10 bis 15 Kilometern pro Sekunde unterwegs ist und dabei noch 46 bis 80 Tonnen wiegt … dann macht er ein … beachtliches … Loch.

Ich habe die KI gebeten, mir die Dimensionen etwas greifbarer zu machen:

• 3 bis 6 Meter: ungefähr zwischen einem VW Golf und einem Elefanten.

• 46 bis 80 Tonnen: etwa 8 bis 13 Afrikanische Elefanten oder ein überladener Sattelauflieger.

• 10 bis 15 km/s: 36.000 bis 54.000 km/h. Schluck.

Was sagt uns das?

So etwas ist schon passiert. Und es wird irgendwann wieder passieren.

Vor diesem Hintergrund wirkt ein Großteil unseres täglichen Gezankes plötzlich erstaunlich nebensächlich.

Da das große Kind einen ausgeprägten Sternen-Fimmel hat, konsultiere ich sie noch vor Ort, was als Nächstes auf uns zukommt und bitte KI um Bestätigung.

Im April 2029 (noch mal schluck) fliegt der Asteroid Apophis an der Erde vorbei. Er hat einen Durchmesser von rund 340 bis 370 Metern, also etwa 70-mal so viel wie der Meteorit, der hier eingeschlagen ist.

Und in den 2060er-Jahren kommt er noch einmal vorbei. Da habe ich eigentlich schon etwas anderes vor … aber nun gut. Wir werden sehen.

Direkt neben dem Meteoritenkrater gibt es heute übrigens einen hübschen Kinderspielplatz. Die Risikobewertung der Versicherung dürfte nicht allzu lange gedauert haben. Zweimal trifft‘s wohl nicht dieselbe Stelle.

Vielleicht sollte ich mal mit dem Bürgermeister reden, ob ich hier in der Nähe meine Hütte bauen darf?

426) Look up!

Dieser Beitrag beginnt mit einem Podcast. Fünf Stunden haben die Jungs von „Alles gesagt“ mit Thomas Zurbuchen gesprochen, dem (mittlerweile) Ex-Wissenschaftsdirektor der NASA. Das Interview hat mich so gepackt, ich habe es gleich zweimal gehört. Am Rande gings natürlich auch um die Kino-Filme zum Thema Raumfahrt und das All. „Der Marsianer“, „Interstellar“ und „Gravity“. Schon zig mal gesehen und immer wieder gut. Und dann ging es um „Don’t look up“ der wunderbar das menschliche Nichwahrhabenwollen von Katastrophen persifliert und „Ad Astra“, den ich mir dann auch gleich zweimal reingezogen habe. Der Soundtrack zum Film, von Max Richter, war großartig, habe ich gleich heruntergeladen. Der letzte Titel „Says“ tanzte dabei etwas aus der Reihe. Der stammte von Nils Frahm (kannte ich bislang gar nicht), was zu weiteren Downloads von seinen „Sound-Delikatessen“ führte.

Tja und so schaue ich dann doch öfter in den Himmel und mache gern Schnappschüsse.

  1. Bei denen hier, könnte man glauben, die letzte Stunde hat geschlagen und die Erde würde von  Meteoriteneinschlägen getroffen. Zum Glück waren die noch hoch genug und würden erst hinter unserem Kiez aufschlagen. Glück gehabt. Ha, Ha.

Die nächsten beiden sind hintenraus entstanden. Einmal hatte sich der Mond zwischen den Stornsteinen des Nachbarhauses gequetscht, das andere entstand, als sich Venus und Jupiter „ganz nahe“ waren. Danke für den heißen Tipp an die Amateur-Sternwarte in Mahlsdorf.

Oft verwackeln die Bilder natürlich auch und dann gibts erst recht dramatische Motive.

Wenn sich Meteoriten auf den Weg zur Erde befänden, dann … käme mir das jetzt … ehrlich gesagt … etwas ungelegen 😉

Also Nachbarn, immer schön nach oben schauen und aufpassen, dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt. Beim Teutates!

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