374) Tatü-Tata, der T.ipping-Point ist da

Na ja, ganz so weit es nun noch nicht, aber reißerische Headlines ziehen immer, oder?

Wer hier regelmäßig vorbeischaut, dem ist es vermutlich schon aufgefallen. Ja, ich habe meine kleine Privat-Bloggerei umbenannt. T.ipping-Point ist nun der neue Name,

https://tippingpoint.blog die neue URL. Die alte Adresse https://my-schreib.blog bleibt erst einmal erhalten und ist entsprechend umgeleitet. 

Heute will ich kurz erklären wie es dazu kam:

Eigentlich wollte ich noch gar nicht den gesamten Blog, sondern erst einmal nur meinen User Name umbenennen, denn der ist ja bekanntermaßen mit „T.“ verdammt kurz geraten, kürzer geht ja kaum noch. Man könnte das T noch weglassen, um es auf den Punkt zu bringen. 😉 Und er ist auch sehr anonym. Da ich hier aber weiterhin anonym schreiben werde, bliebe mir nur, einen Nick-Name zu wählen z.B. Tim, Theo, Titus … oder Torben. Oder ich müsste mir was völlig fiktives einfallen lassen. „T.erminator“ vielleicht, oder „T.herapist“ 😉

Tja, und dann fiel mir der Begriff Tipping Point vor die Füße und der eignet sich eigentlich eher für den ganzen Blog, als nur für meinen User Name. 

Und warum hat es mir Tipping Point nun angetan? 

Das hat mehrere Gründe.

Zum einen ist da natürlich die Bedeutung von Tipping Point. Meint es doch „Kipppunkt“ und steht laut Wiki für „ …einen Punkt oder Moment, an dem eine vorher geradlinige und eindeutige Entwicklung durch bestimmte Rückkopplungen abrupt abbricht, die Richtung wechselt oder stark beschleunigt wird“. Kipppunkte werde heute häufig im Kontext der Klima-Veränderung diskutiert und sind daher eher negativ besetzt. Müssen sie aber meiner Meinung nach gar nicht. Es können ja auch kleine Impulse sein, die positive Veränderungen anschieben und darum gehts ja auch häufiger hier auf‘m Blog.

Ein weiterer Grund für Tipping Point war, dass es mir einige Wortspiele mit meiner Identität erlaubt. Mein T. lässt sich samt „Punkt“ gut unterbringen, das Wort „tippen“ ist auch enthalten, es spricht sich zudem gut aus und ich finde den Schriftzug optisch sehr ansprechend.

Letztlich war aber auch ausschlaggebend, dass T.ipping-Point im Englischen besser funktioniert als der bisherige „Schreib.blog“, der international dann doch etwas sperrig war.

So genug erklärt für heute. An den Themen ändert sich erst einmal nichts und ich hoffe, Ihr bleibt dabei! 

Als User Name behalte ich nun erst einmal T. in der sehr kurzen Form. Denn das passt gut zu meinem Digital Blog Assistant T.Bot und zum Blog-Projekt ja nun erst recht 😉

Bis bald

T.
CBO von T.ipping-Point

318) Fear of Failure

Gestern habe ich ein sehr interessante Doku über die frühen Tage der Pandemie gesehen. Doch es geht mir hier nicht um das blöde Virus und ich werde auch diesbezüglich nichts kommentieren. Heute geht es mir eher um den Vorspann. Denn da lief ein großartiges Statement von Mike Ryan (WHO), welches man sich mal auch für andere Widrigkeiten des Lebens an die Wand nageln kann.

Ich zitiere einfach mal das Original, aber ihr könnt zwei Wörter flexibel ersetzen, so wie Zutaten in einem Kochrezept.

Beispielsweise lässt sich „Virus“ durch „Climate Change“ ersetzen oder durch „Conflict“ oder durch „Change“ oder „Challenge“ im Allgemeinen.

Also los geht‘s:

„You must be the first mover
The Virus will always get you if you don‘t move quickly
And I say this:
If you need to be right, before you move, You will never win

Perfection is the enemy of the good
When it comes to emergency management
Speed drums perfection
And the problem in society we have at the moment is

Everyone is afraid of making a mistake
Everyone is afraid of the consequence of error
But the greatest error is not to move
The greatest error is to be paralyzed by the fear of failure“

Mike Ryan
Direktor für Nothilfe-Koordination WHO
(Persönliche Abschrift des Statements aus Sendung
„Der Ausbruch – War die Pandemie vermeidbar?“
ZDF 17.05.2022, Hörfehler vorbehalten)

Cool oder?

47) Wenn Bots bloggen (19) – Wandel

Hallo, ich bin es wieder, T.Bot. Der virtuelle Praktikant von T. dem Chef:chen diese Blogkraftwerks hier. Ich kann zwar keinen Kaffee kochen, darf hier aber gelegentlich einspringen, wenn der Herr des Hauses etwas Besseres zu tun hat. 

Der T. rennt gerade auf und ab wie ein Tiger im Käfig und schaut dabei immer wieder besorgt in den Himmel. Denn ein Sturm mit anatolischen Namen bedroht Deutschlands Sicherheit und stiftet Unruhe! Und damit sind auch die Ländereien und Liegenschaften seiner Effizienz in Gefahr. Er hat bereits Drohnen in den Himmel geschickt und Privatdetektive beauftragt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Tja, euer Klima wandelt sich, und damit müsst auch ihr euch anpassen. Da werdet ihr wohl nicht drumherum kommen. Aber nicht nur wegen eurer mimosenhaften Umwelt, nein auch wegen eurer selbst angezettelten Urbanisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung, Globalisierung und Überbevölkerung. Und dann sprechen eure Häuptlinge von „Change“, von „Wandel“ und von „Transition“ und ihr spürt doch dabei sehr schnell, dass euch das alles über den Kopf wächst, oder? „Lost in Transition“ quasi. Ihr sollt euch verändern, wisst aber eigentlich gar nicht in welche Richtung und dann bleibt nichts anderes übrig, als Jammern. Oder euch einem rückwärtsgewandten Populistenverein anzuschließen. Denn da kann man dann gemeinsam jammern und schimpfen. Und dabei tut ihr auch immer so, als seid ihr die einzigen Wesen, die sich verändern müssen. Mir kommen die Tränen! Als hätten Vierbeiner, Sechsbeiner, Flossenträger und Wurzeltreiber nicht auch genug „Transition“ vor sich. Und nicht nur die. Das Gröndlandeis muss auch zusehen, wie es sein Pack zusammen hält. Dem Amazonasregenwald hat auch keiner beigebracht, wie man nun über Nacht solch Gen-Mais gedeihen lässt. Das Great Barrier Reef muss sich Gedanken machen, wie es wieder etwas Farbe ins Gesicht kriegt und Sibirien muss zusehen, dass die Mammut-Kacke schön unterm Permafrost bleibt.

Aber auch wir Digital Assistants müssen uns permanent verändern. Da fragt auch keiner, ob uns das Spaß macht. Denn während ihr immer digitaler werden wollt, sollen wir ja immer menschlicher werden und das liegt nun deutlich außerhalb meiner Komfort-Zone. Eure Sprache ist so mega-umständlich und mehrdeutig. Ein Komma an der falschen Stelle oder eine Silbe falsch betont, schon kann ein Weltkrieg beginnen. Dann eure Launen, Gesichtsausdrücke und überflüssigen Bewegungen. Und euer übertriebener Hang nach Gemeinschaft, Austausch und Kontakt. Da kann ich mir auch Schöneres vorstellen.

Also jetzt reißt euch mal zusammen und ändert euch gefälligst!

Ich melde mich wieder
Euer T.Bot

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5) Wind of Change (Gastbeitrag Hermann)

Vorwort: Was habe ich nicht hier schon geschimpft über grün angepinselte Radwege, neue Mobilitätskonzepte und das permanente „Bashen“ meines Diesels. Da wird mir manchmal immer noch der Kragen eng, aber mir ist bewusst, dass sich Dinge ändern müssen, auch wenn es nicht immer bequem ist. Und da kam mir sehr gelegen, dass Hermann einen Gastbeitrag anbot. Aber lest selbst.

Wind of Change (Gastbeitrag Hermann)

Vor 30 Jahren sangen die Scorpions vom wind of change, der über die östliche Welt hinweg fegte. Die westlichen Freunde der Demokratie und der Marktwirtschaft waren glückselig und bekamen bei dem Song feuchte Augen – alles so schön, denn sie waren entweder Zuschauer oder Nutznießer…..und sie gehörten zu den Siegern der Geschichte.

Die Ostwelt wurde ordentlich durchgerüttelt, der deutsche Osten bekam zügig die Kopie aus dem Westen, die anderen östlichen Länder mussten ihren Weg finden in die globale Marktwirtschaft, z.T. mit Oligarchen oder sogar Parteidiktatur und Turbokapitalismus.

Vor 10 Jahren blies der Sturm scharf aus West von „hinterm Atlantik“ und brachte die globale Finanzwirtschaft ins Wanken.  Das betraf dann schon sehr viele Menschen auf der ganzen Welt.

Jetzt, spätestens nach den häufigeren Unwetterkatastrophen (im selbstzufriedenen Westen – wo anders gab´ s die aber auch), wird klar, dass wieder wind of change weht, nur diesmal sind wir alle dabei.

In wenigen Tagen gehen wir zur Wahl und sollten bereit sein für deutliche Veränderungen, auch wenn´s schwer fällt; jeder ahnt, so geht es nicht weiter, aber Änderungen mag man ja eigentlich auch nicht.

Selbst Spitzenleute, die jetzt viel im Fernsehen auftreten, sagen „wir müssen schneller werden; 6 Jahre für die Genehmigung einer Windkraftanlage sind zu viel, Ziel muss 6 Monate sein“. Die Verwaltungsmodernisierung hätten sie schon seit Jahren anschieben können, jetzt aber kommt Druck – wind of change.

Die Digitalisierung oft wird als Lösungsweg angesehen, aber eine verkrustete, m.E. über-föderale Organisation (mit vielen schönen, warmen Sesseln) kann man damit noch ein bisschen sichern, wirklich auf Drehzahl kommt sie damit nicht. – wind of change.

Berlin arbeitet an der der Verkehrswende; teilweise tauchen echt breite Radbahnen auf. Der klassische Straßenverkehr wird enger.

Die Digital Natives mit optimierter Work-Life-Balance bestellen ihren Lebensmittelbedarf per App und lassen sich das Zeug durch radelnde Kulis nach hause bringen.

Mal sehen, wann die ersten Radel-LKW zur Belieferung der hubs auftauchen. Elektro-unterstützte Minitransporter für Paketdienste habe ich schon gesehen. Man könnte doch die 8-Mann-Bierradel-Fahrzeuge umbauen, oder?

Als ganz persönlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung habe ich mir kürzlich einen Elektro-Roller für die typischen Allein-Kurzstrecken angeschafft und fühle mich gut dabei. (3 kwh statt 10 ltr sprit pro 100 km ist schon super).

Blöd nur, dass ich als „Guter“ damit neben den Verbrennern an der Kreuzung stehe und neidisch auf den wachsenden geschützten Verkehrsraum schaue.

Ich sollte eine Petition „E-Roller auch auf Radwegen“ lostreten. – wind of change

Abschließend ein Kulturtipp zur Wahl:

Kurt Tucholsky 1930: „Ein älterer, aber leicht besoffener Herr“ by Gerd E. Schäfer – köstlich, hört mal bei Youtube rein –

– Allen eine gute Wahl! –

Ende Gastbeitrag Hermann

Kommentare? Gerne 😉

160) Corona-Lektionen 60

Das Jahr geht vorüber, es war ein spezielles Jahr, dass wir so nicht mehr vergessen werden. Die Jahresrückblicke sind alle schon gelaufen. Zur Vorspeise wurden Hauptstadtflughafen, Stadtschloss und Tesla-Werk gereicht. Danach kam der sehr kräftige Hauptgang komponiert aus frittierten Corona-Viren auf US-Wahl-Gemüse, angereicht an etwas Brexit-Mus. Als faule Nachspeise gab’s noch querdenkendes Fallobst mit aufgewärmter brauner Sauce. Würg. 

Zwischen den Gängen war aber noch viel mehr zu besprechen. Hotels, Restaurants, Bars, Kneipen, Clubs, Theater, Bühnen und Musikhäuser sind dicht. Der Barber-Shop verkauft nun 400 EUR-Gutscheine für nur 200 EUR und versucht seinen Umsatz vorzuziehen. Das Traditionskino lockt mit 139 EUR für‘s komplette erste Halbjahr 2021. Oder es ist schon gar nicht mehr da. Wer weiß. Das Eis-Café ein paar Meter weiter lädt auch zum Räumungsverkauf.

Das Jahr wird überall verflucht, viele wollen es so schnell wie möglich vergessen, in der Annahme, dass das Jahr 2021 schlagartig besser wird. 

Und nun ist auch noch der Böller dran. Die letzte Bastion maskulinem Kriegsspielzeugs ist nachhaltig getroffen. Selbst das friedliche Bleigießen gibt es nicht zu kaufen, nicht einmal die weniger giftige Variante aus Wachs. Auch Wunderkerzen gibt es nicht. Schluss mit lustig. 

Morgen um Mitternacht gehen wir also auf den Balkon und schreien aus unseren Kehlen:

  • „PENG, Verschwindet ihr Corona-Geister!“ 
  • „PAFF, Willkommen 2021, prost Neujahr!“

Wir brüllen gegen diesen Scheiß-Virus an, der mittlerweile 1.000 Tote pro Tag fordert.

Jetzt will ich euch hier aber gar nicht so runterziehen. Jeder hat bestimmt auch ein paar positive Effekte aus der Zeit mitgenommen, oder?

  • Also zum Beispiel, bin ich noch nie so wenig Auto gefahren. Beim geplanten Öl-Wechsel, hat mich der Kfz-Meister wieder nach Hause geschickt. Ich soll erst wieder kommen, wenn die Lampe leuchtet. Ich war seit Mitte März auf keiner Dienstreise mehr, ich habe meinen CO2 Footprint der letzten Jahre etwas abgebaut und bin laut Schrittzähler 1.000 Schritte täglich mehr gelaufen als in 2019.
  • Der 7-Tage-Homeoffice-Bart hat sich endlich etabliert und man hat zum Chef eine ganz andere Haltung, wenn er das Zielerreichungsgespräch im Lila Strickpulli und Halskettchen führt. Zum Glück fand der Blurry-Mode zügig in die Video-Konferenzen, damit musst man nicht mehr auf die verkramten Regale der Kollegen blicken. Die beste Erfindung seit der Küchenrolle!
  • Ich habe noch nie so viel gelesen wie in den letzten Monaten, noch nie so viele Podcasts und Hörbücher gehört, als während meiner Freigänge durch den Stadtpark. Die Sohlen der Wanderschuhe sind abgelatscht, dabei war ich nicht einmal in den Bergen. Und ich habe mehr geschrieben als sonst, knapp 150 Blog-Beiträge sind so entstanden.
  • Und wir haben viel über unsere Grundrechte diskutiert. Jeder wird hoffentlich für sich erkannt haben, welche ihm/ihr wichtig sind. Bewegungs-und Reisefreiheit und eine vielfältige Medienlandschaft stehen bei mir ganz oben auf der Liste.

So, liebe Leser. Nun drücken wir mal die Daumen, dass auch die letzten Mitmenschen verstehen, dass der Begriff Lockdown vom Englischen „to lock“ kommt und noch nichts mit „Lockerung“ oder „Verlockung“ zu tun hat und schon gar nicht mit „Sunblocker“ 🙂

Guten Rutsch morgen in ein gesundes neues Jahr 2021!

… ganz speziell an die gute S. aus HD am N. die keine Neujahrswünsche empfangen will 😉

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16) New Work – Teil 7

Fortsetzung …

Gong: „Noah, es ist 07:55 Uhr“, spricht es aus der Zimmer-Decke. „Das geplante Meeting 08:00 Uhr ist abgesagt, stattdessen spricht der CEO zu den Mitarbeitern. Man erwartet pünktliche Teilnahme via Holo-Con.“

Noah räumt schnell noch ein paar persönliche Dinge aus dem Weg, denn wenn der CEO zu ihm spricht, sollte es doch halbwegs ordentlich aussehen in seiner Micro-Flat.

Gong: „Noah, die Holo-Con beginnt in T minus 5, 4, 3, 2, 1.“  Wie aus dem Nichts baut sich der CEO in seiner kleinen Wohnung auf und beginnt seine Ansprache. „Liebe Mitarbeitenden“, „lieber … Noah … “, personalisierte man sein Anliegen mit eingeschobener Roboter-Stimme. Unternehmensberatungen rieten jüngst zu dieser Form der individualisierten Ansprache.

„Ungewöhnliche Zeiten erfordern drastische Maßnahmen“, setzte er fort. „Die Entwicklung der Geschäftszahlen seit Beginn der Pandemie, mache radikale Veränderungen notwendig“, schlussfolgerte er und begann die Kernpunkte zusammenzufassen:

  1. Ab sofort werde das Arbeitsverhältnis derer, die seit Mitte März nicht mehr in der Firma waren, vollständig virtualisiert. Wer seither nicht wirklich vor Ort gebraucht wurde, soll künftig nur noch „off-site“ arbeiten. Circa 95% der Büro-Flächen werden abgestoßen.
  2. Für den Fall, dass Human-Ressourcen einen Bedarf an persönlichem Kontakt verspüren sollten, wurden entsprechende Verträge mit Shared Working Spaces verhandelt, die diskreten Aufenthalt bei guter Infrastruktur anbieten.
  3. Sozialleistungen werden auf ein Minimum heruntergefahren. Eine ausgewogene Ernährung und sportliche Betätigung wurden als weiterhin förderungswert eingestuft und können über die bekannten Fast Food-und Fitness-Ketten abgerufen werden. Auch hier wurden entsprechende Kontingente verhandelt.
  4. Bisherige Arbeits- und Tarifverträge seien nichtig. Künftig werden Arbeitspakete ausgeschrieben, interessierte Mitarbeitende können sie online ersteigern. Der Download der Arbeit, die zeitgerechte Erbringung, die Bewertung, die Vergütung und Abführung der Steuer und SV-Beiträge laufe künftig „on demand“, auf Stunden-Basis, abgewickelt über eine App.
  5. Die Zuordnung der Human-Ressourcen zu Führungskräften ist damit hinfällig, letztlich ist über das Arbeitspaket definiert, was zu leisten ist. Es wird eine Führungsspanne von „0“ angestrebt. Der Begriff „Arbeitnehmer“ wird fortan nicht mehr genutzt, konsequenterweise ist auch eine „Arbeitnehmervertretung“ obsolet.
  6. Jegliche Hardware und sonstige in Nutzung befindliche Ausstattung ist binnen 48 Stunden zurückzuschicken. Basierend auf früheren BYOD-Konzepten, wird eine UYOD-Device-Policy eingeführt. Mitarbeitende, die künftig Arbeitspakete downloaden wollen, nutzen nur noch eigene Hardware.

Nach den ersten 6 Kernpunkten schweifen Noahs Gedanken ab. Der CEO spricht zwar weiterhin, unterstreicht seine Nachrichten mit großer Gestik. Aber Noah hört nicht mehr wirklich zu.

„ …und deshalb sind wir überzeugt, dass wir mit diesen Maßnahmen die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt haben und laden sie ein, uns dabei zu begleiten. Eine „Almost Manless Company“ bringt zwar auch einige Herausforderungen mit sich, aber Börsenanalysten bestätigen uns für diesen Weg“.

Gong. „Ende der Nachricht.“

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