Ich nähere mich so langsam der Hälfte meiner achtwöchigen Auszeit, schlappe 4.500 km habe ich auf der Uhr. Gute Gelegenheit, mal etwas Revue passieren zu lassen und hier zu teilen, wie’s mir denn so geht. Ich greife einfach ein paar Gedanken aus den Vorgänger-Beiträgen auf und hangele mich an denen entlang.
Klappt alles wie geplant?
Oh ja, alles läuft bestens. Alle Unterkünfte, Fähren und andere Buchungen habe ich erreicht, keine hat mich in irgendeiner Weise enttäuscht bin oder hängen gelassen. Oft wurden meine Erwartungen sogar übertroffen. Hier muss ich ein paar Grundannahmen und Vorbehalte in meinem inneren Betriebssystem überdenken und korrigieren. Aber dazu werde ich mal einen eigenen Beitrag schreiben. Pannen oder andere Überraschungen gab es auch nicht, vielleicht bis auf den Polizeibeamten, der an der masurischen Seenplatte auf einmal mit einer Laserpistole aus dem Gebüsch trat.
Ist das nicht ein bisschen eintönig?
Oh nein, ganz und gar nicht dich. Üblicherweise verlasse ich zwischen 09:00 und 10:00 Uhr eine Unterkunft und bin gegen 16:00 / 17:00 in der nächsten Bude. Dazwischen liegen dann ein paar Kilometerchen, die ich aber bewusst Landstraße oder Schotterpiste fahre und auch mir auch Dinge links und rechts des Wegs anschaue, die vielleicht nicht auf den Top Ten Listen von Instagram stehen. Das hat den Vorteil, dass man sehr oft komplett allein da ist und kein Touristenbus ausgekippt wird. Die Reisetage müssen auch nach- und vorbereitet werden, der Blog braucht seine Aufmerksamkeit und das Networking mit der Family zu Hause soll ja auch stattfinden.
Oder wird es einsam und man geht sich irgendwann selber auf die Nerven?
Auch nicht. Ich habe meine Routinen entwickelt, unterwegs höre ich Hörbücher und Podcasts (siehe auch unten). Abends schaue ich dann mal eine Doku oder lese etwas. So kriege ich viel Input und diverse Gummis, auf den ich gedanklich kauen kann. Ich denke auch viel nach und schreibe ein paar Dinge auf, die ich schon immer mal fixieren wollte.
Also, alles gut und bei den Hitzerekorden in Deutschland deutliche die beste Wahl.
Text diktiert, redigiert und veröffentlicht im Moorgebiet des Tuhu looduskaitseala, weil man selbst hier 5G hat.
PS: Und nur noch ein Auszug aus der Literatur und Medienliste:
Hörbuch: eine kurze Geschichte der Menschheit
Hörbuch: Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wieder zu finden
Hörbuch: Das Jahr des Duong minus eine Geschichte für unsere Zeit
Hörbuch: Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen
Hörbuch: Das Ende des Kapitalismus
Podcast: Die openAI Story
Doku: Netflix: Buy Now: The Shopping Conspiracy
Doku: ZDF: Amerika Traum und Wirklichkeit
Doku: Netflix: Buy Now: The Shopping Conspiracy
Und wenn ihr euch fragt, was ich hier mache … eat this








