Meine Güte, die Zeit fliegt. Wir sind schon im Mai angekommen und der wird nur so vorbei rauschen, dann bin ich auf großer Fahrt, komme erst im August wieder. Und dann steht schon bald wieder Weihnachtsgebäck in den Regalen der Supermärkte.
Ein guter Moment mal auf die Vorsätze aus >730) Wir müssen nur hier und da den Stecker zieh’n – 1 zu schauen. In der Tat habe ich mich mehr und mehr entkoppelt und ich finde Erleichterung und sogar Freude daran, nach weiteren Potenzialen zu suchen, etwas mehr Distanz zu den Tech-Bro‘s und Medien-Konzernen aufzubauen.
- Nachrichten gibts normalerweise nur noch einmal am Morgen und einmal am Abend, vorzugsweise mit meinen Gebühren finanziert.
- Sendungen aus dem Hause „öffentlich-rechtlich“ versuche ich über deren Mediatheken zu streamen, statt über YouTube.
- Eine Kreditkarte habe ich auslaufen lassen und auch ein Bankkonto gekündigt.
- Die Transaktionen via Paypal sind deutlich weniger geworden.
- LinkedIn betrete ich nur wenn mich jemand direkt anschreibt.
- Nur vier mal habe ich bei Jeff Bezos bestellt, da geht noch mehr … oder weniger. Ich arbeite daran.
- Und ja, ich habe meinen Twitter-Account deaktiviert. Jeahhhhh! Zwar habe ich eh nie viel gemacht … aber wenigstens konsequent. Tschüssi Elon.
- Sich aus dem Hause „Apfel“ und „Winzigweich“ zu lösen, ist dagegen nicht so einfach. Die sind so geschickt, penetrant und gut dabei, alle möglichen Identitäten und Geräte miteinander zu verknüpfen und am Ende traut sich kein Kunde mehr, da jemals den Stecker zu ziehen, weil alles mögliche zusammenzubrechen droht. Und das wissen sie auch.
Ist noch einiges zu tun, befreit aber und fühlt sich gut an.
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Was Apfel und Winzigweich sich haben einfallen lassen ist leider perfekt auf heutige Benutzer zugeschnitten: maximaler Komfort bei minimalem Datenschutz.
Dabei gibt es seit Jahrzehnten die deutsch/europäische Alternative: Linux.
Ich muss allerdings einräumen dass hier die Entwickler- und Programmiererszene es geschafft hat ein gutes System durch zig Privatversionen so zu komplizieren, dass selbst computeraffine Menschen damit kämpfen.
Die Stadt München hat lange Linux als Amtssystem benutzt , ist aber wieder zum kostenpflichtigen Winzigweich zurückgekehrt. Warum auch immer.
Langer Rede kurzer Sinn: Auch dieser Kommentar wird applebasiert geschrieben. Linux hat noch nix vergleichbares entwickelt.😵💫😓
Ja, ist schwierig, die Produkte sind ja auch gut irgendwie, einzige Chance ist wohl hier und da ein paar Haken abzuwählen und hoffen dass sie das auch interessiert. Meine ersten Winzigweich-Erfahrungen habe ich 1993 gemacht mit Excel 3.0 und Word 2.0 … da komme ich nicht so leicht weg
Gut! Mach weiter so: Ich reduziere Microsoft (Outlook und Office sind weg, habe Thunderbird und ein kleines Office-Paket eines Nürnberger Start-ups, kompatibel mit MS), bin auf Bluesky – aber nur sporadisch – und habe den Bezos-Versand gegen Otto den Großen eingetauscht. Würde gern von Android und Windows weg, aber traue mir Linux noch nicht zu. Bei den Plastikkärtchen weiß ich nocht nicht, aber ein Ende ist abzusehen, sobald es eine EU-Alternative gibt. Streaming mache ich nicht, Mediatheken der Öff-recht reichen. Das Thiel-Unternehmen werde ich auslaufen lassen.
Ja, absolut, wenn mal ein bisschen guckt, findet sich doch einiges was man abstoßen kann