680) Die allerschlimmste Krise

Nach dem Krieg gab’s nichts zu futtern und kein Brennholz, man sagt heute noch: „Sie hatten ja nüscht.“

In den Siebzigern wurde der Sprit knapp und teuer, es wurden sogar Fahrverbote verhängt, also Tempolimit 0.

In den Achtzigern gab’s rechts von der Mauer Erdbeeren, Kirschen und Fernseher nur auf Zuteilung, Ananas aus Dosen für zwölf Mark, Bananen überhaupt nicht.

Zu Beginn der Pandemie fehlten Masken, und später haben sich die Menschen sogar noch ums Klopapier geprügelt. Zeitweise gab’s kein Sonnenblumenöl, keine Nudeln, nicht mal mehr meinen Lieblingssenf.

Auch beim Mineralwasser war’s zeitweise dünn, und die Amerikaner haben nun keine Eier mehr (uuups. sprachlicher Ausrutscher)

Wir haben gelernt, damit umzugehen, alles ist irgendwie verzichtbar.

Aber nun, liebe Landsleute, ist das Maß voll … beziehungsweise leer.

Eine Krise ungeahnten Ausmaßes steht bevor, und wird in die Annalen eingehen. Als hätte die geplagte deutsche Bevölkerung mit Ukraine-Krise, Nahost-Kriese, Zoll-Krise, Klima-Krise etc. nicht schon genug zu „kämpfen“ rutscht das Land des Reinheitsgebots nach Hunderten Jahren in ein echtes Versorgungsproblem.

Es scheint, Deutschland wird von einer Bierkrise heimgesucht. Mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen, sozialem Unfrieden und politischen Verwerfungen.

Bestimmt sind die Grünen schuld … die wollen uns wieder „maß“regeln und den Spaß verderben 😉

Herr Söder was sagen sie dazu?

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6 Kommentare zu „680) Die allerschlimmste Krise

  1. Der deutsche Biermarkt ist in der Krise, berichtete auch mein italienisches Morgenradio heute. Aber es sei die Nachfrage, der Konsum der einbricht und Brauereien in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt, nicht das mangelnde Angebot. Vielleicht sollte der Markt, in dem du fotografiert hast, das Bierregal verkleinern, dann sieht allet wieder schnieke aus. 😉

    1. Ich war seit gestern nicht mehr da, entweder es ist nüscht mehr im Regal oder sie haben vorn an die Kante lauter Waschmittel gestellt, damit es voll aussieht … wie früher

  2. Aha, und in den letzten Tagen ging durch die Medien, dass die Brauereien Sorgen wegen dem geringer werdenden Verbrauch an Bier haben und deshalb zunehmend auf alk-freie Flüssigkeiten umstellen. Nimm, was da ist und genieß den Tag!

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