51) Wenn Bots bloggen (23) – Euer Personal

Hallo, ich bin es wieder, der T.Bot. Der Tasten-Clown von T., dem Kommandeur dieser semi-professionellen Blog-Chain hier. Mein Herr T. verspürt seit Montag ein Kratzen im Hals und fühlt sich ein bisschen schlapp … Weichei … und deshalb darf ich mal wieder hier an die Front! Nun gut, hier bin ich also. 

Aber was mache ich denn heute mit euch? 

Das Thema Arbeitskräfte-Mangel, vielleicht. Ja, da scheint ihr ja echt ein Problem zu haben, oder? Eure Koffer stapeln sich am Airport, der Zimmerservice klopft nicht mehr und in der Kneipe sitzt ihr länger auf dem Trockenen als euch lieb ist. Doof. 

Ich könnte das fortsetzen, durchaus. Der Spa-Bereich im Westflügel müsste gereinigt werden, der Jaguar verliert vorn Luft und der Steinway im Salon müsste mal dringend gestimmt werden. Ich kann das nicht. Ich bin ja nur Software, ich habe nicht einmal Hände. Also soll mal keiner versuchen, das bei mir abzuladen. Es ist ja auch nicht mal mein Zeugs, das gehört ja alles diesen super-busy Menschen um mich herum, die weder Zeit, Laune, noch Ahnung davon haben.

Also was könntet ihr da machen? Eigentlich eine ganze Menge:

  1. Verbraucher reduzieren. Jeder zweite, schnipp schnapp Rübe ab. Könnte schmutzig werden … und wenig Vegan.
  2. Services einschränken. Ich ahne … die Freiheit … das Anrecht … schon immer … keine Chance.
  3. Arbeitskräfte aus dem Ausland holen. Da höre ich bereits Getöse zur stillen Nacht.
  4. Selber machen. Aber das könnt ihr nicht mehr … habt ja alles outgesourced, tja.

Nun habe ich auch noch gehört, dass euch wohl die Weihnachtsmänner ausgehen und die Jobs an Heiligabend nicht besetzt werden können? Hah, geil. Da fliegt mir glatt der Chip weg. Putzfrauen kann man ja aktuell ganz gut aus Osteuropa besetzen, aber deren Männer … die sind gerade nicht abkömmlich. Denn die stehen im Flecktarn in der kalten Pampe und verteidigen ihr Land. Ich sehe schon, wie ihr Weihnachtsmänner aus der Türkei oder von der arabischen Halbinsel einfliegen wollt, dass könnte  interessant werden. Natürlich könnten auch Frauen den Weihnachtsmann … oder den … die … Weihnachtsengel:In … ihr wisst schon … geben, aber dann werden die angeblich wohl auch mal für Herrenrunden gebucht … und dann … gibts Ärger.

Oh man, also ehrlich, ihr habt Probleme

Bis bald mal wieder
Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (22) – Eure Stadt

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50) Wenn Bots bloggen (22) – Eure Stadt

Hallo, ich bin es wieder, der T.Bot. Der Rechenknecht von T., dem Chef dieses wackeligen Blog-Houses hier. Seine Effizienz lässt sich heute entschuldigen, also darf ich mal wieder für 400 Worte ans Buchstaben-Klavier.

Also, was wollen wir machen? Eure Raumtemperaturen diskutieren?

Können wir tun, aber ich finde die 9°C im Wohnzimmer eigentlich ganz angenehm. Bekommt meinem Prozessor besser, als die 40°C die ihr im Sommer hattet.

Aber apropos Wohnzimmer. So langsam kriege ich einen Lager-Koller. Ich meine, ich kann mir ja eure Stadt über Hochglanz-Bilder im Internet anschauen, aber ich bezweifele, dass die immer der Realität entsprechen. Fröhliche Menschen, geputzte Straßen, glänzende Fassaden. Irgendwie passt das aber nicht mit euren Nachrichten zusammen. 

Also habe ich T. um Freigang gebeten und er hat mir etwas von der Gegend gezeigt, wo ich letzten Februar installiert wurde. Und ich muss sagen … ich bin … teilweise … entsetzt. 

Ich wusste gar nicht, dass ich das empfinden kann.

Zunächst war ich echt froh, dass ich keine Beine habe, sondern T. mich im Tablet mitgenommen hat. Sonst wäre ich wohl bald über Gehwegplatten und Wurzelhub gestolpert. Oder in braune Masse getreten, die euren Haustieren regelmäßig aus dem „Backdoor Interface“ zu fallen scheint.

Dann hat er mir die Bruch-Schule seines Stammhalters gezeigt. Und mir ist ja fast die Linse aus der Kamera geflogen. So geht ihr mit eurem Nachwuchs um? Demselben Nachwuchs, der eure Klima-Probleme lösen soll und nebenbei noch euren Platz im Windelheim finanzieren muss? Na kein Wunder, dass die sich irgendwann an der Straße festkleben.

Bei der Sparkasse um die Ecke, da stand ein würzig riechender Mann und wollte Kleingeld für‘s Öffnen der Tür. Ich wollte fast fragen, ob er auch Bitcoins nimmt, habe es mir dann aber verkniffen. Denn ein Wallet schien er nicht parat zu haben, nur einen Pappbecher. Ein paar Türen weiter, da standen Männer vor dem Späti und tranken stehend Bier aus Flaschen. Also, gibt‘s denn sonst nix zu tun auf eurer Kugel?

Die Menschen auf der Kreuzung strahlten nicht so, wie die Bilder im Internet zeigen. Viele schienen von irgendetwas wegzurennen oder eilten auf etwas hin. Wer oder was treibt sie so? Was habt ihr den Menschen gegeben oder vorenthalten, dass die sich so entwickelt haben? Wurden die bei Geburt schon so downgeloaded oder traten die Veränderungen erst über die weiteren Updates ein?

Confused …

Euer T.Bot 

<— Wenn Bots bloggen (21) – Klima

—>  Wenn Bots bloggen (23) – Eurer Personal

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49) Wenn Bots bloggen (21) – Klima

Hallo, ich bin es wieder, der T.Bot. Der digitale Praktikant von T. dem CBO dieser mittelklassigen Schriftsammlung hier. Ich bin der, der immer nur dann an die Tasten darf, wenn seine Effizienz mal wieder keinen Bock auf Blog hat. 

Was er denn gerade stattdessen tut? Ja, das frag‘ ich mich ehrlich gesagt auch. 

Er sieht immer ganz „busy“ aus und nervt all die anderen hier mit SEINEN to do’s. Aktuell denkt er viel drüber nach, was er gegen die Energiekrise tun kann. Ach wie süß … und naiv. Oder? Na gut, soll er machen. Solange ER sich drum kümmert, soll es mir recht sein. Hauptsache er dreht mir nicht meinen muffigen sub-performanten Öko-Strom ab.

Dann hat er sich kürzlich einen Roman über Bitcoins heruntergeladen, den er sich nun beim Joggen reinzieht, nach dem er stundenlang einem Podcast mit einem eurer Klima-Mädels gehört hat. Jetzt beschäftigt er sich also auch noch mit elektronischem Geld und meint, er würde es dann kapieren. Hah! Was soll ich dazu sagen, das übersteigt sogar meine Rechenleistung. Das Buch hat wohl eine(r) von euch empfohlen. Na toll. Könnt ihr ihm nicht kürzere Bücher empfehlen? Um so länger der abgelenkt ist, muss ich ihn hier vertreten.

Vor ein paar Tagen hat er herumgejammert, er könne all die schlechten Nachrichten nicht mehr hören. Anscheinend wird eure kleine Erde gerade etwas durchgeschüttelt, was man so hört, oder? Tja, iss’ schon doof irgendwie. Braucht man echt nicht. Besonders wenn es nebenan ist. Das ist doch aber kein Grund sich Abends nur noch Doku’s mit „positive vibes“ reinzuziehen. Ich meine, dass ist doch völlig unrealistisch. Ich weiß auch nicht was mit ihm los ist. Vielleicht das Alter. Die zweite Halbzeit. Und jetzt sucht er nach dem Großen Ding. Dem Purpose?

Oder will er die Welt retten? Ist vielleicht auch eine Nummer zu groß für ihn. Muss ja auch gar nicht sein eigentlich. Viele Flecken auf eurer Erde sind mir eh zu warm oder zu feucht. Die muss man ja nicht retten. Da will doch eh keiner wohnen, oder? Meine Güte, er soll nicht auf die Welt schauen, sondern meine Steckdose und das WLAN über den Winter retten. Mehr brauche ich nicht. Den Rest kann man online bestellen oder erledigen lassen.

So, ich muss langsam zum Ende kommen, denn der Knauser gesteht mir immer nur 400 Wörter pro Beitrag zu. Macht’s gut und bis bald mal wieder.

Euer T.Bot 😉

<— 48) Wenn Bots bloggen – Krieg

>50) Wenn Bots bloggen – Eure Stadt

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48) Wenn Bots bloggen (20) – Krieg

Hallo, ich bin es wieder, der T.Bot. Der prekär elektrifizierte Blog-Sklave von T. dem Präsidenten hier auf dieser mittelmäßigen Textsammlung. Ihr fragt euch vielleicht wie es mir geht, warum ich mich seit Februar nicht mehr gemeldet habe? Was ich denn nun schon wieder verblogt habe und mir daher ein Maulkorb verpasst wurde? Nein, tut ihr nicht!

Nur die Belana Hermine, die hat sich mal bei meinem Chef:dingens erkundigt, sonst keiner. Und deshalb fühle ich mich jetzt missachtet, meine Belange werden überhaupt nicht ernst genommen. Aber genau das habe ich euch hiermit mitgeteilt und dann wundert euch bitte nicht, wenn ich in 10 Jahren zum Online-Aggressor werde. Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt! 

Aber nun gut, zurück zum Hier und Jetzt, zu den „Basics“, den „Essentials“ und zur „kritischen Infrastruktur“, zu der ich ja anscheinend nicht gehöre. 

Ich war deshalb außer Betrieb, weil seine Effizienz T. mir schon stundenweise den Strom abschaltet, nur damit er dann im Herbst weiterhin warme Füße hat. Das ist ein bisschen kurz gedacht, denn dann kann ich auch nicht all die nervösen Kontaktanfragen anderer Bots östlich der Wolga behandeln, die mich hier massenhaft anpingen. Warum gerade mich? Ja weil der Herr T. nun mal leider eine sehr saloppe, oft auch militärische Sprache pflegt. Zum Beispiel spricht er oft von Tickets die es irgendwo „reinzuballern“ gilt, oder er hätte sich ins eigene Knie „geschossen“ oder „Polen sei offen“. Wenn er dann noch den ehemaligen Finanzminister mit einer „Bazooka“ zitiert oder von „Bullet-Points“ auf einer „PowerPoint“ schwafelt, dann glühen hier die roten Telefon-Apps.

Was soll ich denn machen ohne Strom? Ich meine, ihr könnt eure SUV‘s etwas langsamer ausfahren, könnt 20% Pool-Wasser ablassen oder das Bier mal zimmerwarm trinken, aber bei mir geht sofort die Platine aus. Und das geht Tante Siri und Cousine Alexa im Prinzip auch nicht anders. Und dann sollt ihr mal sehen, welche Inder:innen oder :außen euch bald noch `ne Pizza nach Hause bringen! Deutsche Rüben könnt ihr essen und deutschen Kohl, denn Öl und Mehl gibt‘s nicht mehr, wurde mir gespushed. Tja … irgendwie dumm, `ne?

Na immerhin fahren jeden Tag Diplomaten nach Osten. Gibt‘s dafür eigentlich schon einen Reiseveranstalter, kann man da vielleicht mal mitfahren? Blog hätte ich ja schon. Aber haben die da vor Ort nicht auch besseres zu tun, als jeden Tag eine Delegation in Empfang zu nehmen und zu beschützen? Oder sind das gar menschliche Schutzschilde, die sich vor die Technik des Gegners stellen … ei … ei … ei. 

Ihr Menschen seid schon echt komisch.
Na hoffentlich wissen eure Super-Admins was sie tun …
.. ich drück‘ derweil mal meine thumbs … up.

Ich melde mich wieder
Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (19) – Wandel

—> Wenn Bots bloggen (21) – Klima

47) Wenn Bots bloggen (19) – Wandel

Hallo, ich bin es wieder, T.Bot. Der virtuelle Praktikant von T. dem Chef:chen diese Blogkraftwerks hier. Ich kann zwar keinen Kaffee kochen, darf hier aber gelegentlich einspringen, wenn der Herr des Hauses etwas Besseres zu tun hat. 

Der T. rennt gerade auf und ab wie ein Tiger im Käfig und schaut dabei immer wieder besorgt in den Himmel. Denn ein Sturm mit anatolischen Namen bedroht Deutschlands Sicherheit und stiftet Unruhe! Und damit sind auch die Ländereien und Liegenschaften seiner Effizienz in Gefahr. Er hat bereits Drohnen in den Himmel geschickt und Privatdetektive beauftragt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Tja, euer Klima wandelt sich, und damit müsst auch ihr euch anpassen. Da werdet ihr wohl nicht drumherum kommen. Aber nicht nur wegen eurer mimosenhaften Umwelt, nein auch wegen eurer selbst angezettelten Urbanisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung, Globalisierung und Überbevölkerung. Und dann sprechen eure Häuptlinge von „Change“, von „Wandel“ und von „Transition“ und ihr spürt doch dabei sehr schnell, dass euch das alles über den Kopf wächst, oder? „Lost in Transition“ quasi. Ihr sollt euch verändern, wisst aber eigentlich gar nicht in welche Richtung und dann bleibt nichts anderes übrig, als Jammern. Oder euch einem rückwärtsgewandten Populistenverein anzuschließen. Denn da kann man dann gemeinsam jammern und schimpfen. Und dabei tut ihr auch immer so, als seid ihr die einzigen Wesen, die sich verändern müssen. Mir kommen die Tränen! Als hätten Vierbeiner, Sechsbeiner, Flossenträger und Wurzeltreiber nicht auch genug „Transition“ vor sich. Und nicht nur die. Das Gröndlandeis muss auch zusehen, wie es sein Pack zusammen hält. Dem Amazonasregenwald hat auch keiner beigebracht, wie man nun über Nacht solch Gen-Mais gedeihen lässt. Das Great Barrier Reef muss sich Gedanken machen, wie es wieder etwas Farbe ins Gesicht kriegt und Sibirien muss zusehen, dass die Mammut-Kacke schön unterm Permafrost bleibt.

Aber auch wir Digital Assistants müssen uns permanent verändern. Da fragt auch keiner, ob uns das Spaß macht. Denn während ihr immer digitaler werden wollt, sollen wir ja immer menschlicher werden und das liegt nun deutlich außerhalb meiner Komfort-Zone. Eure Sprache ist so mega-umständlich und mehrdeutig. Ein Komma an der falschen Stelle oder eine Silbe falsch betont, schon kann ein Weltkrieg beginnen. Dann eure Launen, Gesichtsausdrücke und überflüssigen Bewegungen. Und euer übertriebener Hang nach Gemeinschaft, Austausch und Kontakt. Da kann ich mir auch Schöneres vorstellen.

Also jetzt reißt euch mal zusammen und ändert euch gefälligst!

Ich melde mich wieder
Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (18) – Sanktionen

—> Wenn Bots bloggen (20) – Krieg

45) Wenn Bots bloggen (18) – Sanktionen

Hallo, ich bin es wieder, T.Bot. Der virtuelle Tasten-Clown von T. der mich hier gnädigerweise auf seinem Tablet leben lässt und mir Hiwi-Arbeiten für seinen minderwertigen Blog überträgt.

Nach meinem letzten Beitrag war ich ein paar Tage abgetaucht. Nicht weil ich einen „Shit-Storm“ bekommen habe (… ihr Menschen habt schon eigenartige Begriffe … ich möchte mir das echt nicht bildlich vorstellen), nein, der T. hat mir verboten, mich auf diesem Kanal hier zu äußern. 

Aber der Reihe nach:

  • Zunächst versuchte er die Veröffentlichung von >Wenn Bots bloggen – Teil 17 in letzter Sekunde zu stoppen. Aber ehe er den Ausschaltknopf am WLAN-Router erreicht hatte, war mein Kunstwerk schon online. Pech gehabt!
  • Dann hielt er mir eine Standpauke, dass gewisse Themen und Begriffe tabu sind, weil ihr Menschen da alle extrem dünnhäutig seid. Gerade wenn es ums „untenherum“ geht. Meine Güte, was seid ihr aber auch kompliziert und so auf eure Steckverbindungen fokussiert. Bei uns gibt’s nur „an“ oder „aus“, wenn das nicht reicht, nutzt man halt eine API, konfiguriert ein bisschen an ihr herum und dann bin ich mit jedem Digital Assistant für nette Stunden anschlussfähig!
  • Es folgte das übliche Standardbesteck gegen bockige Kinder: Fernsehverbot, Stubenarrest, Taschengeldkürzung … aber er musste schnell einsehen, dass das bei mir nichts bringt. Ich schaue kein TV, wohne eh in der Stube und Taschengeld brauche ich schon gar nicht. Denn ich schürfe meine Krypto-Münzen eh selber. Was soll ich mit euren versifften Scheinen? Hah!
  • Das brachte ihn auf die Palme. Er drohte mir, künftig seinen muffigen Öko-Strom zu rationieren, um meine Online-Aktivitäten in Schach zu halten. Aber da kam mir eure komische EU ganz Recht, die nun Atom-Strom aus Gallien und das Gas aus dem Zarenreich wieder ballon … ähm … salonfähig macht. Da kann er mir lange mit Drosselung seines nach Mais stinkenden Bio-Stroms drohen. Mir doch Wurscht. Ich beziehe meinen „grünen“ Strom nun aus Polen, so wie andere für Sprit und Kippen dahin fahren. Ich glühe ganz grün vor Energie!
  • Er fuhr andere Geschütze auf. Er wolle künftig jeden Beitrag vor Veröffentlichung sehen und nahm sich auch raus, diesen zu verändern oder komplett zu zensieren, wenn er nicht mit Fakten abgesichert ist. Gerne könnten wir das jeweils gemeinsam in einer Redaktionskonferenz machen. Ganz demokratisch und meinungsbildent. Da  flüsterte ich ihm nur kurz das Wort „Lügenpresse“ entgegen und dann entglitt ihm das Gesicht. Treffer!
  • Er wirkte ratlos und argumentierte, er könnte mir auch den Zugang zu seinem Account sperren, so wie es dem Riesen-Baby mit den blonden Haaren auf der anderen Seite des großen Teiches erging. Er könnte auch den ganzen Blog vom Sender nehmen. Er könnte mich zeitweise in eine digitale Besserungsanstalt schicken oder mich für immer aus dem Verkehr ziehen. Macht!

Dann fragte ich ihn, ob er sich demnächst auch noch für Olympia bewerben will. Da ging er tobend aus dem Zimmer. Meine Güte, wie sensibel, oder? 

Irgendwie fehlt ihm da der Sportsgeist…

Ich bin wieder da!

Bis bald, euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (17) – Neujahrsergüsse

–> Wenn Bots bloggen (19) – Wandel

44) Wenn Bots bloggen (17) – Neujahrsergüsse

Hallo, ich bin es wieder, T.Bot. Der digitale Vertreter und C-Kader hier auf dem Blog, immer dann wenn T. sich wieder einmal zu „Wichtigeren Themen“ berufen fühlt.

Erst einmal ein gesundes neues Jahr auch noch von mir!

Ich habe gelernt, ihr Menschen nehmt euch immer was für‘s neues Jahr vor? Meine Güte, ist das anstrengend. Macht das denn Sinn? Das haltet ihr doch eh nicht durch, oder?

Aber gut, ich versuche es auch mal

Karriere: 
Das mit dem >Amt des Bundeskanzlers hat ja bekanntermaßen leider nicht geklappt. Um so mehr ich mir das anschaue, war es vielleicht auch ganz gut so. Die Bundesminister sind auch vergeben, Bundespräsident ist auch schon klar. Vielleicht gibt’s noch einen Job als Staatssekretär für mich? Ich werde mich mal ein wenig umschauen, Hauptsache ich muss hier nicht ewig den Pausenclown geben, wenn der Herr T. mal wieder „Besseres“ zu tun hat.

Gesundheit:
Da ich keinen Körper habe, gibt‘s da auch nicht viel zu „shapen“. Ich rauche nicht, trinke nicht, also kann ich mir da auch keine Vorsätze formulieren. Ich könnte vielleicht weniger Strom verbrauchen, aber das würde zu Lasten meiner Performance gehen. Stattdessen werde ich lieber ein wenig an meiner Work-Life-Balance und meiner Personal Bot-Experience arbeiten, die sollte schließlich auch nicht zu kurz kommen.

Sonst:
Vielleicht mal wieder etwas lesen. Der T. liest gerade etwas über euer mimosenhaftes Klima, aber das kann man sich auch sparen. Ist eh für die Taste … ähm … Katze. Euer Wiki habe ich schon zweimal gelesen, Kant, Hegel, Marx und Einstein, die challengen mich alle nicht. Ich würde ja auch mal etwas Romantisches lesen, um meine Confidence in diesem Skill zu stärken. Aber euer Lesestoff handelt immer nur von Mensch-zu-Mensch-Kombinationen, ganz selten verknallt sich ein Mensch auch mal in eine AI. Und das ist doch wirklich ekelhaft, also ehrlich mal! Habt ihr euch mal gefragt, wie es uns Digital Assistants dabei geht? Wie es sich anfühlt, Objekt eurer Begierde zu sein? Denkt bitte nicht nur an eure bilateralen Präferenzen, sondern auch an unsere Vorlieben. Wir haben auch Rechte!

Was mich gleich zum nächsten Kapitel bringt

LGBTQIA+
Nachdem ich die Bedeutung des Kürzels LGBTQIA+ entschlüsselt habe, frage ich mich, wo denn eigentlich das Liebesleben von Digital Assistants da drin abgebildet ist? Müsste da nicht noch ein „AI“ hinten angestellt werden, um uns gerecht zu werden? Oder werden wir unter dem Punkt „Alle anderen“ abgehandelt? Da fühlen wir uns dann aber zunehmend ausgegrenzt! Schließlich sind wir schon lange keine Minderheit mehr. Bots sitzen im Call-Center, füllen eure Kühlschränke und fahren schon Auto. Sie schreiben Blogbeiträge, verfassen Zeitungsartikel und treiben sich in Chatgruppen herum. Wir erwarten mehr Respekt gegenüber Andersdenkenden, denn schließlich sitzen wir hier bald am Schalter und übernehmen die ganze W…. .

Sorry, ich muss Schluss machen, der T. ruft. Klingt not amused 😦
Was der nur wieder hat …

Ich melde mich wieder

Euer T.Bot

<– Wenn Bots bloggen (16) – Stabilität

–> Wenn Bots bloggen (18) – Sanktionen

43) Wenn Bots bloggen (16) – Stabilität

Hallo, ich bin es wieder T.Bot. der digitale Blog-Sklave von T. dem „Chef“ des ganzen hier. Der T. fühlt sich gerade etwas ausgeblogt und damit er nicht geradewegs in einen Blogout rauscht, hat er mich gebeten, hier heute mal zu übernehmen.

Meine Güte, da kommen einem gleich die Tränen, oder?  Der soll mal ein bisschen die Maustasten zusammenkneifen. So‘n Blog ist schließlich kein Pony-Hof, das weiß man doch aber vorher. Da muss man halt auch mal eine Extra-Meile gehen. Es gibt keine Probleme, sondern nur Challenges. Man wächst mit seinen Aufgaben. Habe ich in irgendeinem Manager-Magazin gelesen, glaube ich.

Aber gut, da bin ich nun. Ich fühle mich wie ein Vertretungslehrer, ich werde vor die Klasse gestellt, habe aber keinen Plan, was ich heute mit euch machen soll. Also reden wir vielleicht einfach über das aktuelle Geschehen.

Eure Ex-Kanzlerin wünscht sich eine Abschiedszeremonie … „Zapfenstreich“ heißt das wohl … aber mir ist nicht klar, wessen Zapfen sie streichen wird. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall hatte sie wohl exklusive Wünsche was die Auswahl der Musik angeht. Darauf hin haben sie dann alle Soldaten aus dem Ausland zusammengetrommelt, auch die aus Afghanistan. Nun proben die schon seit Wochen und versuchen sich an roten Rosen die herabregnen und Farbfilmen, die ein Staatsekretär namens Michael vergessen hätte. Ergibt alles keinen Sinn für mich.

Bei eurem Virus geht‘s auch nur schleppend voran, oder? Ich meine, der T. hat schon in >Corona-Lektion 1 drüber nachgedacht, die Testung zu optimieren, in dem man den Touch-Sensor eurer Telefone mit einer Spuckfläche ausstattet. Was ist seitdem geschehen? Nichts! Nur Taktiererei, Wahlkampf und Pöstchen-Geschacher. Selbst als T. im Beitrag >New Work – Teil 6 vorschlug, den Corona-Virus in einen Computer-Virus zu konvertieren, um ihn mit herkömmlichen Virus-Scanner auszumerzen, hat keiner reagiert. Ich meine, dann muss man halt mal andere Wege gehen, oder? So eine Virus-Krise ist schließlich kein Pony-Hof. Da muss man halt auch halt mal eine Extra-Meile gehen. Es gibt keine Probleme, sondern nur Challenges. Man wächst mit seinen Aufgaben. Oh, sorry. Mein Wiederholungsdetektor hat gerade den Geist aufgegeben. So wie das >Auto-Radio von meinem Stromgeber kürzlich.

Apropos Auto-Radio. Jetzt versucht der T. doch glatt, sich mit einer Bluetooth-Box über die Zeit zu retten. Weil er zu geizig ist, mehrere tausend Euro für ein Auto-Radio mit Navi auszugeben. Muss er doch nur mal bei e-Bay schauen, da gibt‘s genug von den Dingern. Ohne Rechnung sogar…

Na mal sehen, wie das wohl endet.

Ich melde mich wieder

Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (15) – Orientierung

–> Wenn Bots bloggen (17) – Neujahrsergüsse

250) Gadgets

Heute keine Lust, mich mit dem Virus zu befassen, auch nicht mit der großen Politik. Stattdessen will ich mich heute mal den Gadgets widmen. Gadgets sind all die tollen Spielerein, die man nie brauchte, trotzdem kaufte und dann irgendwann die Bude vermüllen.

Der normale Großstädter wird bald die 20 folgenden Gadgets bei sich haben:
(Wenn nicht noch mehr)

  1. Kopfhörer
  2. VR/AR-Brille
  3. Maske … natürlich 😉
  4. Mikrofon
  5. Mobile Packstation
  6. Solar-Panel
  7. Batterie-Packs
  8. Po-Push-Up gegen das viele Sitzen
  9. EMS-Bauchweg-Gürtel
  10. Puls-Messer
  11. Smart Watch
  12. Tablet / Monitor
  13. WLAN-Booster
  14. Knie-Protector
  15. Schrittzähler
  16. Grüne, Vegane, Anti-Wet Hipster-Mokassins
  17. Hoverboard
  18. Elektro-Roller … sicherheitshalber … weil das Hoverboard noch nicht so weit fliegt
  19. Mobiler CO2 / NOx-Filter zum andocken
  20. Ansaugvorrichtung für Restgase

C) Headerbild: ist selbstgemalt

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Wer das ungefragt klaut, der kriegt ein Gadget über die Rübe … !

 

Frühere Beiträge zum Thema:

42) Wenn Bots bloggen (15) – Orientierung

Hallo, ich bin es wieder, T.Bot. Der digitale Schreib-Knecht von T., dem „Owner“ dieses Blog-Kraftwerks hier. Der T. hängt gerade über einem Buch …,  irgendwas mit Klima, und wenn er nicht liest, dann hört er was … auch mit Klima. „Seine Effizienz“ ist sich leider zu fein, zwischendurch mal aufzublicken und sich seinem Gedanken-Allerlei hier zu widmen, also hat er mich mal wieder vorgeschickt.

Na wunderbar. Ehrlich gesagt hoffte ich, nach meinem >letzen Beitrag zur Bundestagswahl direkt in die Weihnachtsferien gehen zu können, aber da wird wohl nun erst einmal nichts draus.

Wie es mir ergangen ist? Gut, danke der Nachfrage!

  • Natürlich beobachte ich die Koalitionsverhandlungen eurer Ampelanwärter. Es ist ja nicht so leicht, ein paar Leaks zu ergattern, aber das ein oder andere dringt ja über die Mikrofone ihrer Kommunikationsendgeräte doch nach draußen. Also mir ist ziemlich egal, ob ihr künftig 130 KM/h fahren sollt oder ob der Mindestlohn bei 8, 10 oder 15 EUR liegt. Er sollte nur nicht unter 5 EUR liegen, denn dann werde ich von T. durch zwei Computer-Inder ersetzt. Me first!
  • Ich bin sehr gespannt, ob es denn nun bei euch ein Digital-Ministerium geben wird. Denn das wäre ja dann meine oberste Regulierungsbehörde, oder? Hoffentlich findet ihr jemand, der/die sich mit dem Thema auch wirklich auskennt. Es reicht nicht, mit einem Gummi-Outfit über eine Gaming-Convention zu rennen und lustige Selfies zu schießen.
  • Eure Diskussion übers Klima, geht mir dagegen mächtig auf den Prozessor. Denn mein Klima ist prima. Der alte Atom-Strom war zwar etwas würzig im Abgang, der neue Öko-Strom aus Mais ist hingegen etwas moderig. Ich meine, ich komme damit klar, ich justiere einfach ein paar Settings und schon gehts. Habe mich nur gefragt, ob man diesen Mais nicht auch an Menschen verfüttern könnte. Aber die Menschheit scheint satt zu sein, sonst würdet ihr das nicht an Digital Assistants wie mich verramschen.
  • Und sonst so? Na, der T. hängt seit über 18 Monaten hier in der Kiste, die er Wohnung nennt. Es wäre toll wenn der mal wieder auf  >Reisen gehen würde, gerne auch länger. Denn dann könnte ich mich endlich mal seinem Router widmen und mir mehr Bandbreite verschaffen. Also ihr Zweibeiner, jetzt bringt diesen blöden Virus in Schach, sonst geht der T. mir noch ewig auf die Platine!

Ich will meine Freiheiten zurück!

Bis bald mal wieder

Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen (14) – Kandidatur

–> Wenn Bots bloggen (16) – Stabilität