792) Erkennt man den Moment, ist er schon vorbei

Man soll nicht in der Vergangenheit schwelgen, auch nicht zu viel über die Zukunft nachdenken. Stattdessen besser im Hier und Jetzt leben. Den Moment leben.

Schlau gesagt.

Der Haken ist nur, sobald man sich in einem solchen Moment befindet und sich diese Weisheit ins Gedächtnis ruft, neigt sich dieser Augenblick schon dem Ende zu und ist damit bereits … Vergangenheit.

„Komm, wir müssen weiter.“

„Lass uns mal packen.“

„Müssen morgen früh raus.“

„Du weißt ja, immer was zu tun.“

„Na dann, woll’n wir mal.“

„Guti, also dann, Abmarsch.“

Doof.

Vielleicht wäre es besser, statt diesen flüchtigen Moment festhalten zu wollen, den nächsten ins Visier zu nehmen. Also nicht das nächste Jahr oder gar die nächste Woche. Nicht mal morgen.

Das große Konzert am Abend. Den Döner auf dem Weg dorthin. Das Lichtermeer. 

Denn dann ist der Moment … an Tagen wie diesen.

11.Juni 2026


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6 Kommentare zu „792) Erkennt man den Moment, ist er schon vorbei

  1. 11.Juli war das, hm? Du Glücklicher. Das kann dir keiner nehmen! Ich nerve gerade meine Family mit den alten Liedern, die sie ja nicht kennen und nicht verstehen. Liebäugele mit Konstanz nächstes Jahr, aber Stehplatz allein in der Menschenmenge? Gib es zu, du hast gesessen in Berlin?! 😉

    1. Na sagen wir mal so, bei den zwei Vorbands habe ich gesessen und dann aber durchgestanden und gesungen. Erstaunlich textsicher war ich bei den alten Dingern, nur danach hatte ich kaum noch Stimme. Aber geil war‘s schon. Selbst Farin war zu Gast. Findest du bestimmt bei Youtube 😉

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