382) Die wahrscheinlich längste Röhre der Welt

Nach meinem Beitrag >Seidenstraße und den wirklich tollen Kommentaren dazu, kam mir ein Bild in den Kopf. 

Ein Sushi-Laufband. 

Nur halt nicht 15 Meter lang durch ein Restaurant, sondern etwas länger. Ungefähr 10.000 km. 

Von China bis nach Deutschland. Und noch mal zurück.

Quasi ein Förderband, das niemals schläft. Eine gigantische Röhre in der alle möglichen Produkte, Güter und Speisen in Super-Speed zu uns geschossen werden. Handy, Fernseher, Laptop, Solar-Panel, China-Pfanne und Sauer-Scharf-Suppe. Mit Glückskeks zum Nachtisch. Was immer gewünscht ist. 

90% der Strecke liegt außerhalb Deutschen Staatsgebietes, also bleiben 90% der Energiekosten dafür und 90% dieses blöden CO2 „außherhalb“ des Landes. Und da das Ding ja im Kreis läuft, kann es auf dem Rückweg doch auch die Umverpackung gleich wieder mitnehmen und „woanders“ recyceln. Und am besten gleich noch unseren Hausmüll und auch den gelben Sack. Den können die ja „unterwegs“ rauskatapultieren. Bei den Mongolen is‘ noch Platz. Soll ja schließlich nicht leer zurückfahren dieses Band, oder? Wäre ja Energieverschwendung. Man muss die knappe Energie schon effektiv einsetzen heutzutage.

Ist doch großartig und verdient einen Innovationspreis! Denn Innovationen kommen schließlich immer von hier, während der Dreck dann wie immer „bei denen“ ist. So können wir ja auch nie grün werden, wenn „die da“ die Luft verpesten, oder? Da können wir uns ja sonst wie anstrengen „hier“.

Ja, sag ich doch!

61) Postkarte aus Indien … gestern vor 3 Jahren

Gestern vor 3 Jahren stand kurz nach 04:00 Uhr ein Taxi vor der Tür. Es brachte uns zum Flughafen Tegel und dann ging es per Flieger weiter via Paris nach Indien. Anlässlich dieses „Jubiläums“, mit 500kg Fernweh im Brustbeutel und nach 2 Jahren Voll-Homeoffice habe ich mir alle Beiträge wieder durchgelesen und möchte sie gern noch einmal teilen.

Blick zurück: Wieder ein paar Tage in New Delhi, aufregende Autofahrt zum Taj Mahal und ganz „besonders“ wieder zurück, emotionaler Besuch unseres Patenkinds im Süden Delhis und zum Ende das familiäre „Abhängen“ in Goa.

Alles sehr kompakt, wenig Zeit, aber für uns in Familie sicher eine ganz besondere, intensive Reise an die wir oft zurückdenken. Beim erneuten Lesen stelle ich fest, dass ich eigentlich noch einen Indischen Besen fressen müsste. Aber wo krieg ich den denn her? Ich meine, Indische „Budda“ gibt‘s in jedem Kühlschrank der Asia-Märkte hier, aber Indische Besen … das ist nicht so einfach. Ohne Besen nichts gewesen, oder?

Aber lest selbst. Schön war‘s und wenn es nach mir ginge, würde ich 2023 gerne wieder hin. Wer kommt mit?

Hier noch einmal meine Postkarten vom Indien-Trip in 2019. Einfach Bild oder Titel klicken:

—> Noch mehr Postkarten gibts hier 😉

34) Postkarte aus Thailand

Es regnet leicht draußen und windig ist es auch. Zeit für Papierkram, Fotos und etwas Ordnung. Und da fällt mir doch glatt diese digitale Postkarte aus Thailand in die Hand.

Die Bilder haben wir im Januar 2003 schon digital gemacht, allerdings war der Apparat ein echter Kasten. Er wurde angetrieben mit 4 (!) R6 Batterien und war nichts für die Hosentasche. Zunächst ging es für ein paar Tage nach Bangkok und dann weiter nach Phuket und Ko Phi Phi. Traumhaft. Knapp zwei Jahre später rollte ein Tsunami heran und … den Rest kennen wir.

Meine fünf Highlights und Take Aways:

  1. Man sollte sein Essen niemals „spicy“ bestellen
  2. Sonnenbrand kann richtig weh tun
  3. Bangkok erlebt man am besten zu Fuß
  4. Mekhong Thai Whisky ist gut gegen alles
  5. Sonnenuntergänge gibt es jeden Tag

Bangkoks Sehenswürdigkeiten links und rechts vom Chao Phraya River

Deutschen Elektrikern und Hoteliers würde es die Zehennägel aufrollen

Strand und Bucht sind eine Wucht

Und was für Sonnenuntergänge

Ach … also da könnte ich auch mal wieder hin ….

Schönes Fernweh allerseits!
T.

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