Der Begriff Roadtrip besteht ja aus Road und Trip und Road steht sogar vorne, also können wir nicht in Dublins Pubs bleiben, sondern fahren weiter in Richtung Süden und dann weiter über den südöstlichen Teil der Insel, also die Counties Dublin, Carlow und Cork.
Hier ein paar Highlights:
Dreistündige Wanderung um den Glendalough Upper Lake, zwischenzeitliche Zweifel ob wir das als Berliner „Flachland-Indigene“, bei den hohen Temperaturen, der Sonne und den 400 Höhenmeter durchhalten, aber wir haben es geschafft und es hat sich gelohnt. Es ging schon deutlich bergauf, einem Minen-Arbeiter-Weg folgende, dann oben an der Kante entlang und dann wieder deutlich runter. Zwischenzeitlich hatte ich glaube ich eine Knieschreibe verloren aber es ging trotzdem weiter.
Die Stadt Kilkenny, bekannt als Bier-Marke, hat durchaus mehr als Bier zu bieten. Und … wieder was gelernt … die bekannte Brauerei heißt „Smithwick’s“, da das aber in Europa kaum einer aussprechen kann, hat man halt den Namen der Stadt auf die Red Ale – Flaschen geklebt.
Auf dem Rock of Dunamase stehen gut erhaltene Reste einer Festung, über 1.000 Jahre alt und wie so oft frage ich mich … meine Güte … wer hat das nur hier hoch geschleppt … und gestapelt.
Die selbe Frage immer wieder … auch auf dem Rock of Cashel, um ca. 1.200 erbaut.
Der Ardmore Cliff Walk ist deutlich leichter zu laufen und gibt wieder Blick auf die raue Küstenlinie. Zum Glück, Sonne satt.
Die kleine Stadt Cobh, und wie immer man das nun ausspricht, hat sehr gefallen. Bunte Häuser, ein Hafen vom dem wohl die Titanic ausgelaufen ist und mittendrin eine riesige Kathedrale.
Zum Ende dieser Postkarte vielleicht noch ein Blick nach Cork. Ehemaliges Stadtgefängnis, Festung, Fluß, eine sehr lebendige Innenstadt und das ein oder andere Wandbild. Nice.
Mediale Begleitung:
Hörbuch: Irland: Ansichten einer Insel
Diverse Podcasts über Irlands Geschichte, Hungersnot, Auswanderung und Unabhängigkeitskampf
Es wird so viel geredet. Übereinander, gegeneinander, nebeneinander und häufig drumherum.
Hier machen wir für eine Minute das Gegenteil.
Mal einen Moment die Klappe halten, vielleicht Kopfhöher auf und „play“ drücken … sonst nichts.
Dieser Klangmoment stammt vom Zvārtes Felsen der im Gauja Nationalpark am Fluss Amata in Lettland steht. Wieder war ich allein, der Fluss, recht flach, zog vorbei und vor mir dieser rötliche Felsen
Der Mietwagen, den wir aktuell in Irland haben, stammt aus dem Reich der Mitte. Ja, ich kann bestätigen. Mittlerweile können die auch gute Autos bauen. Sidekick nach Wolfsburg.
Der ist vollgepropft mit Technik und allerlei Klimbim. Das „normale“ Licht habe ich bis heute allerdings nicht gefunden. Dafür steckt in der Mitte ein Tablet, fast so groß wie ein Backblech, und das Fahrzeug kommt diktatorisch-bevormundend daher. Kaum nähere ich mich einer Linie, greift das Regime ein und boxt mich zurück in die Spur. Wer schon einmal in Irland war, weiß, wie schmal die Fahrstreifen hier sind. Man wird quasi permanent geboxt.
Dass ich ein Problem mit Oberlehrer-Ton habe, habe ich sicher schon einmal geschrieben. Ganz besonders, wenn er von Autos kommt.
Jedes Mal, wenn ich nur mal kurz nach links oder rechts auf die Felder schaue, bimmelt das Ding dreimal und meint, ich solle mich auf den Verkehr fokussieren. Halt die Klappe. Deshalb bin ich doch hier.
Heute schrieb das Ding nach 15 Minuten Fahrt ins Display, ich wirke müde und eine Pause wäre angebracht. Alter. Ich sehe halt so aus.
Also Leute, ich meine: ABS, ESP, Abstandswarner, Spurhalteassistent, Sicherheitsgurt-Erinnerung und Totwinkelwarnung, alles gute Erfindungen. Keine Frage.
Aber dass mich eine Kamera überwacht und daraus Schlüsse zieht, ist nicht okay. Irgendwann zeigen mehr Sensoren nach innen als nach außen.
Was kommt denn als Nächstes?
„Sie wiegen 500 Gramm mehr als gestern zum Ende der Fahrt. War das etwa ein Bier oder ist es eine Verstopfung?“
„Ihre Temperatur ist leicht erhöht. Fahren Sie den nächsten Checkpoint an. Navigation wird gestartet.“
„Eine Veränderung der Mundwinkel wurde festgestellt. Humor-Prognose ausgelöst. Hörbuch wird abgeschaltet.“
„Bereits drei Schimpfwörter in fünf Minuten artikuliert. Mäßigen Sie sich.“
„Den Blinker kann man auch mit dem Zeigefinger bedienen. Nicht mit dem ausgestreckten Mittelfinger.“
„Kurzzeitige Überschreitung des Tempolimits erwogen. 30 Euro und zwei Punkte in Flensburg.“
„Finger aus der Nase. Und auch aus dem Ohr. Und Salami-Brötchen kann auch warten!“
„Erhöhte Geschwindigkeit festgestellt. Musik wird auf Beethoven gewechselt.“
„Trinken aus Wasserflasche registriert. Verwenden Sie stattdessen Infusio-1000, oben rein, unten raus. Mit 1:1 Kreislauf.“
„Sie haben heute 90 Prozent der Entscheidungen selbst getroffen. Risikozuschlag bei der Versicherung gemeldet.“
Oh shit. Jetzt, wo ich das veröffentlicht habe, merke ich, dass das ein Fehler war. Vermutlich wird nun irgendeine KI, irgendeinem Auto-Designer vorschlagen.
Noah war vielleicht gerade mal ein Drittel der Wanderung um den Glendalough Upper Lake gelaufen. Es ging bergauf, Stein um Stein. Mühsam. Sonnig und heiß war es … ungewöhnlich für einen Irischen Sommer, aber so sind die Dinge nun mal heutzutage.
Um etwas zu verschnaufen nahm er Platz auf einem Stein. „Alter, ist der heiß“ … entfuhr es ihm und er sprang wieder auf. „Ja, was soll ich ich denn sagen“ … erwiderte der Stein.
Noah: Tach‘ Stein.
Stein: Hija Mensch, how are you?
Noah: Mir geht‘s gut … und was machst du hier so?
Stein: Ich liege hier so herum.
Noah: Würde ich auch gern mal.
Stein: Sicher?
Noah: Na klar doch, ich meine einfach nur hier so rum …
Stein: Ich habe alle Hände voll zu tun, selbst wenn ich keine habe.
Noah: Wie das?
Stein: Immer einen stabilen Eindruck machen, denn wenn nicht, zerstückeln die mich und machen aus mir … Straße.
Noah: Ja, gut aber ich meine … trotzdem … ist es doch recht … locker hier … oder?
Stein: Von wegen, entweder ist es kalt, nass oder heiß … und rückt mir ein Nachbar auf die Pelle, werde ich den lange nicht mehr los.
Noah: Ja, so einen habe ich auch.
Stein: Und wenn das hier alles ins Rutschen gerät, muss ich aufpassen, dass ich von denen da oben nichts aufs Dach kriege und ich trotzdem genug Steine unter mir habe, um weiterhin weit genug oben zu bleiben.
Noah: Selbst hier?
Stein: Gerade hier!
Noah: Ok, ich muss weiter.
Stein: Ihr Menschen müsst immer irgendwohin. Ich muss dafür sorgen, dass ich hier bleiben kann.
Der Auftakt der dreiwöchigen Irland-Reise soll in Dublin sein. Nach längerer Auszeit im Baltikum für mich sicher eine ganz schöne Nuss, aber trotzdem nett.
Wir landeten an einem Sonntag am frühen Morgen und standen 09:00 Uhr in der City in der noch alles schlief. Das hat den Charme, dass einem nicht ständig Touristen vor der Linse herumrennen. Immer diese Touristen … man oh man.
Zwei Stunden später sah das dann schon wieder ganz anders aus. Die Stadt wurde deutlich voller, nebenbei ein internationaler Tanzwettbewerb, ein Gaelic Football Liga Match zwischen Kerry und Dublin, Sprachschüler, Junggesellenabschiede und natürlich diese Touristen.
Am nächsten Tag ging es auf die Halbinsel Howth wo gierige Möwen auf unsere präzisen gebauten „Mitnehmer“ scharf und gleich mehrere Wanderwege im Angebot sind. Einer führte kurzzeitig über einen Golfplatz. Da lohnt es sich ab und zu mal aufzublicken.
Dublin hat allerlei Denkmäler und Kirchen. Eines erinnert an die großer Hungerkatastrophe um die 1850-er Jahre, gleich mehrere an den wilden Oscar und den heiligen Patrick sowieso.
Und dann gibt‘s natürlich Bier. Viel Bier. Entweder z.B. aus dem Hause Guinness ab Werk …
… oder in den unzähligen Pubs im Viertel Temple Bar.
Das Wetter ist aktuell ungewöhnlich trocken und heiß, zum Glück hat Dublin auf etwas Wasser zum „Entlanglatschen“ zu bieten und zwar am River Liffey, der die Innenstadt in Nord und Süd teilt.
Dublin hat mir gefallen, organisch gewachsen steht alt neben neu und shabby neben chic. Hat was von New York … aber man muss nicht ganz so viel laufen 😉
Könnte ich mir auch mal im Winter vorstellen, wenn die Stadt vielleicht leerer ist und es die Menschen eher in die Pubs zieht. Morgen gehts weiter nach Süden.
Es wird so viel geredet. Übereinander, gegeneinander, nebeneinander und häufig drumherum.
Hier machen wir für eine Minute das Gegenteil.
Mal einen Moment die Klappe halten, vielleicht Kopfhöher auf und „play“ drücken … sonst nichts.
Dieser Klangmoment stammt aus dem Hafen von Mikołajki in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Zum Zeitunkt der Aufnahme war es bereits dunkel, ich war auf meinem Zimmer und lauschte dem Gesang dieser bierlaunigen Truppe.
Wenn man die Sprache der Mehrheit nicht versteht, kann man sich schnell ausgeschlossen fühlen. Könnte man meinen. Aber ich kann das auch sehr genießen.
Auf meiner fünfwöchigen Reise durch Nordpolen und das Baltikum war ich oft in genau dieser Situation. Ein paar Wortfetzen verstand ich hier und da, dank urzeitlichen Russischunterrichts. Beschriftungen dagegen sind deutlich einfacher zu entziffern, denn vieles ergibt sich aus dem Kontext und den uns vertrauten Buchstabenfolgen wie zum Beispiel in Muzejs, Informācija, Restorāns, Kafejnīca, Apteek.
Bei Beobachtungen ist es ähnlich. Wenn einem Mädchen die Eiskugel auf den Gehweg klatscht, bin ich ziemlich sicher zu wissen, worüber sie gerade jammert. Genauso, wenn dem Bruder das Fischbrötchen von einer Möwe geklaut wird. Da muss ich die Sprache nicht verstehen.
Aber es ist auch herrlich, mal nichts zu verstehen. All die Passanten, all die Einheimischen, die sich durch die Städte bewegen. Ich höre zwar ein lebhaftes Geplapper, einen Klangteppich aus Stimmen, aber nichts davon muss mich beschäftigen. Ich muss mir nicht anhören, dass bei einem Ehepaar der Haussegen schief hängt. Auch nicht, dass der Jānis sich endlich die Schuhe binden soll oder dass die kleine Lėja nicht mehr laufen kann.
Es kann mir völlig egal sein, ich verstehe nichts und schwebe mit offenen Ohren durch die Stadt.
Am schlimmsten ist es allerdings, wenn man dann derart „ungeschützt“ auf deutschsprachige Reisende trifft.
Tipp: Sucht euch ein Reiseland, in dem ihr die Buchstaben noch lesen könnt, aber trotzdem kaum etwas versteht. Herrlich.
Es wird so viel geredet. Übereinander, gegeneinander, nebeneinander und häufig drumherum.
Hier machen wir für eine Minute das Gegenteil.
Mal einen Moment die Klappe halten, vielleicht Kopfhöher auf und „play“ drücken … sonst nichts.
Dieser Klangmoment stammt vom See Velnezers (auch Čertoks-See) in Lettland. Ganz allein war ich dort. Das Auto oben abgestellt und einmal drumherum gelaufen. Im Anschluss ist > 81) Abwärts – Vol 5 entstanden.
Man soll nicht in der Vergangenheit schwelgen, auch nicht zu viel über die Zukunft nachdenken. Stattdessen besser im Hier und Jetzt leben. Den Moment leben.
Schlau gesagt.
Der Haken ist nur, sobald man sich in einem solchen Moment befindet und sich diese Weisheit ins Gedächtnis ruft, neigt sich dieser Augenblick schon dem Ende zu und ist damit bereits … Vergangenheit.
„Komm, wir müssen weiter.“
„Lass uns mal packen.“
„Müssen morgen früh raus.“
„Du weißt ja, immer was zu tun.“
„Na dann, woll’n wir mal.“
„Guti, also dann, Abmarsch.“
Doof.
Vielleicht wäre es besser, statt diesen flüchtigen Moment festhalten zu wollen, den nächsten ins Visier zu nehmen. Also nicht das nächste Jahr oder gar die nächste Woche. Nicht mal morgen.
Das große Konzert am Abend. Den Döner auf dem Weg dorthin. Das Lichtermeer.
In Beitrag > Auszeit – 5 hatte ich ja schon angekündigt, mit einigen Vorurteilen, Annahmen und einer Menge Halbwissen über Polen und das Baltikum aufzuräumen.
Schon vor meiner Reise bin ich einigen Aussagen von Freunden und Kollegen begegnet. Aber ich muss mich auch selbst einschließen. Mir sind unterwegs auch solche Gedanken durch den Kopf gegangen. Nach nunmehr mehr als 6.700 Kilometern auf Landstraßen und zu Fuß, möchte ich damit jetzt ein wenig aufräumen.
Zunächst einmal das, was mir im Vorfeld so begegnet ist:
„Baltikum? Guckst du auch Nachrichten? Da hast du dir aber einen guten Zeitpunkt ausgesucht.“
Ja, mag sein. Aber die Menschen hier haben sich diesen aggressiven Nachbarn schließlich auch nicht ausgesucht.
„Baltikum … okayyyyy. Und warum ausgerechnet dahin?“
Weil sich die Berichterstattung und die Medien meist auf Süd- und Westeuropa konzentrieren. Man redet über Europa, Holland, Italien, Frankreich, Portugal, Spanien oder die Skandinavier, von denen man doch so viel lernen kann. Aber auch hier, ganz rechts oben auf der Europakarte, leben ausgesprochen nette Menschen. Es gibt viel zu entdecken und durchaus auch einiges zu lernen.
„Dann pass mal auf, dass du nicht plötzlich ohne Reifen oder gleich ganz ohne Auto dastehst.“
Völliger Blödsinn. Die Menschen hier fahren Autos jüngerer Baujahre. In der ersten Nacht habe ich mir vielleicht noch Gedanken gemacht, weil ich es ehrlich gesagt nicht besser wusste. Danach stand mein Auto aber wie selbstverständlich am Straßenrand, zwischen all den anderen Autos. Ich habe immer noch denselben Reifensatz und auch keine einzige eingeschlagene Autoscheibe auf der Straße gesehen. Vielleicht war das irgendwann einmal so, mag sein. Aber diese Zeiten sind längst vorbei.
„Hast du genug Bargeld eingepackt?“
Ja, mache ich grundsätzlich. Ich habe aber bislang fast alles mit Karte bezahlt. Selbst das Klo, wenn es überhaupt mal etwas kostete. Langsam frage ich mich, was ich mit dem ganzen Papiergeld überhaupt machen soll.
„Und wie willst du dich dort verständigen?“
Die jüngeren Leute sprechen meist Englisch, viele Schilder sind zweisprachig und wenn es doch mal hakt, hilft die App des Vertrauens. 4G oder 5G gibt es gefühlt hinter jedem Busch.
„Pass bloß auf die Mücken auf. Die Müüüüüücken. Ich sag dir: überall Mücken.“
Ich habe zwar Mückenspray im Koffer, aber bisher noch kein einziges Mal gebraucht. Auch Kühlergrill und Frontscheibe sehen längst nicht mehr so aus wie früher nach einer Sommerfahrt. Das macht mir ehrlich gesagt eher Sorgen. Wo sind die alle geblieben?
Soweit die guten Ratschläge von anderen. Aber nun an die eigene Nase gefasst:
„Ich packe besser ein paar Vorräte ein. Wer weiß, wo ich da lande.“
Völliger Unsinn. Ich muss mich inzwischen eher zwingen, die Sachen aufzubrauchen, damit ich sie nicht wieder mit nach Hause nehme. Hier gibt es an jeder Ecke Supermärkte. Übrigens auch Sonntags. Side Kick. Ladenschlussgesetz …
„Und vielleicht noch fünf Liter Sprit extra in den Kofferraum. Man weiß ja nie.“
Genau derselbe Quatsch. Tankstellen gibt es hier selbstverständlich ebenfalls. Stattdessen riecht meine Karre jetzt nach Benzin.
„In diesem grauen Gebäude soll mein Appartement sein?“
Hinter der Tür erwartete mich eine geschmackvoll eingerichtete Wohnung, in der es an nichts fehlte.
„Da oben am Kap Kolka ist doch das Ende der Welt. Fahr mal besser vorher noch einen Supermarkt an.“
Der Wirt des Gasthauses begrüßte mich in herrlichem Osteuropa-Englisch. Wir vereinbarten für kleines Geld ein Omelett zum Frühstück. Am Abend bestellte ich von seiner Speisekarte und trank ein, zwei Lāčplēsis-Bier, den „Bärentöter“. Und direkt neben dem Hotel befand sich … ein kleiner Supermarkt.
Also hört endlich auf mit diesen alten Klischees. Das gilt übrigens auch für deutsche Mietwagenanbieter, die mir gar nicht erlauben wollten, hierherzufahren. Ich weiß bis heute nicht, warum.
In den nächsten Tagen schreibe ich noch über ein paar Dinge, die mich hier wirklich positiv überrascht haben und bei denen sich Großmaul-Deutschland durchaus die eine oder andere dicke Scheibe abschneiden könnte.